Give Me The Food

Schräg, schrill und ausgesprochen originell: Miss Platnum kokettiert mit starkem rumänischen Akzent in ihren englischen Texten, singt über unstillbaren Appetit und zelebriert einen ungewöhnlichen Stilmix. Ihre Songs vereinen R’n’B, großen Soul, amerikanischen Hip-Hop und trendigen Clubsound mit treibenden Balkan-Beats. Die gebürtige Rumänin mit Wohnsitz Berlin war mit ihrer gewaltigen Stimme und ungeheuren Musikalität in unzähligen Projekten vertreten, u.a. als eine der Frontfrauen bei der wunderbaren Soulounge. Zur Zeit ist sie landauf landab mit Peter Fox unterwegs, dieser Abend gehört jedoch ihr mit ihrer eigenen Band ganz alleine. Give me the food, whopaa!

Das gönn ich Euch

Immer wenn man glaubt, man hat alles gesehen, kommt einer und macht was Neues. Christoph Sieber ist so eine Entdeckung. Der Mann hat vieles: Silber im Blick, Munition im Mund und Gummi in den Beinen. Er ist einer, der sich etwas traut, er mischt Comedy mit politischem Kabarett, würzt es mit Tagesaktuellem, Rap, Tanz und Pantomime und reisst das Publikum zu Lach- und Begeisterungsstürmen hin. Ob bei TV-Total, Ottis Schlachthof, bei Dr. Stratmann im WDR oder beim Scheibenwischer, pardon neuerdings Satiregipfel in der ARD. Oder am besten noch live auf einer Bühne, wie der unsrigen beispielsweise. Großartig. 12 (ZWÖLF) renommierte Kabarett- und Kleinkunstpreise in wenigen Jahren kommen nicht von nix. Das sei ihm gegönnt.

Sein zweites Soloprogramm „Das gönn‘ ich Euch“ ist ein kabarettistischer Rundumschlag auf der Suche nach dem Glück, bei dem rasierklingenscharf der Zustand unserer Zeit seziert wird. Ob die Handyrechnung im Briefkasten, ein trüber Herbsttag oder eine Frau, die sich im Bad eingeschlossen hat – das Glück hat viele Facetten, und Sieber zeigt, wie sich aus dem trüben Einerlei des Alltags ein begeisternder Abend stricken lässt. Dabei mischt der gelernte Pantomime Comedy mit politischem Kabarett, Wortakrobatik mit Gesang, Tiefgang mit Entertainment und von der ersten Minute an wird deutlich, was ihn so unverwechselbar macht: Aktualität, Vielseitigkeit und eine Komik, hinter der sich die Abgründe menschlichen Daseins auftun.

Eingerahmt, ja umschmeichelt wird sein Programm von den Herren der TUF-Band (THE UNFORGETABLE FORGETABOUTITS). Diese fabelhaften Musik-Comedians ließen beim Blind Date im vorletzten Jahr ebenfalls ein völlig begeistertes Publikum zurück, und im Programm mit Christoph Sieber werden sie das zum Abschluss unserer Saison auf der Burg wieder tun.

Unterhaltung mit Bauchkribbeln. Luftholen können Sie später.
(Berliner Zeitung)

„WULLEWUPP KARTOFFELSUPP?“

Seit über dreißig Jahren kombiniert Helge Schneider zum Schrecken der Einen und Ergötzen der Anderen virtuoses Können mit grenzenlosem Nonsens: So ist er vom subkulturellen Geheimtipp zum „Wetten dass…?“- kompatiblen Mainstream-Farbtupfer und geachteten Experimental-Germanisten gereift.

Schlagerparodist, Kabarettist, Autorenfilmer, Jazzer, Kriminalbuchautor, Klamauk-Komödiant, Musikclown, Schauspieler, letzter DaDaist? – es ist nicht einfach, Helge Schneider in ein Klischeekorsett zu zwängen. Aber warum sollte man das denn auch? Denn inzwischen kann sich der Meister bei seinen Ausflügen in die unterschiedlichsten Genres stets auf eine treue Anhängerschar verlassen.

HELGE SCHNEIDER wird in seiner neuen Show nix anbrennen lassen. Er nimmt die Kelle selbst in die Hand und schenkt seinen treuen Fans eine Konzertsuppe á la „Cirque du Kautz“ ein. Allein der Titel seiner neuen Tournee lässt dem interessierten Publikum das Wasser im Munde zusammenlaufen!

Viel Spaß bedeutet das für die Fans und weiteres Kopfzerbrechen in den Feuilletonstübchen, wo man diesen seltsamen Typ, der keinen Schein hat für das, was er tut, und der niemanden ernst zu nehmen scheint, doch so gerne einordnen würde – oder ihn wenigstens verstehen! Mit dabei sind auf der Bühne Pete York (Schlagzeug), Sandro Giampietro (Gitarre), Rudi Olbrich (Kontrabass & Tuba). Sergej Gleithman (Bongo & Ausdruckstanz) sowie Bodo Österling (Bongo & Felix-Flasche).

In Zusammenarbeit mit Meyer-Konzerte

„Am schönsten isset, wenn et schön is!“

Konrad Beikircher und die Burg Wilhelmstein – seit dem 9.9.1992 eine ununterbrochene wunderbare Freundschaft!

Das neue Programm vom Beikircher ist der zehnte Teil der Trilogie, der quasi unendlichen Geschichte aus dem rheinischen Universum. Hier dreht sich die Erde immer noch anderseröm, hier gibt es immer noch vielerlei zu bestaunen. Ob das der Coniunctivus prophilacticus ist, die Möglichkeitsform, die Aktivitäten ankündigt und gleichzeitig ihre Infragestellung wenn nicht gar ihre eigene Entschuldigung ist – als solcher ist er eine Unterform des tätigen Konjunktivs; ob das die geniale Relativ-Verschränkung ist, die der Rheinländer dem Lateiner abgeguckt hat oder ob das andere Fallgruben der rheinischen Grammatik sind – immer ist es höchst vergnüglich, diesen Dingen auf den Grund zu gehen. Die Frage, ob Porz schön ist, wird endgültig beantwortet und vielleicht die Geschichte vom Besuch des Sultans im Rheinland erzählt, wo der doch gar nicht nach Köln kam, sondern in Koblenz abgestiegen ist (da passt das Wörtchen ja auch bestens, oder?!) und das alles nur wegen der Driß-Preußen. Also: Anekdötchen und Geschichten, Grammatik und Völkerkundliches (wie z.B. die Frage: kann man den Charakter einer Gegend an ihren Witzen ablesen?), getreu dem Motto des Programms: Am schönsten isset, wenn et schön is.

Götz Alsmann & Band

ENGEL ODER TEUFEL…

…das fragen sich viele, die Götz Alsmann in den letzten fünfundzwanzig Jahren auf der Bühne oder auf dem Bildschirm gesehen haben. Wir kennen die Antwort, aber Sie…?

Vielleicht liefert Ihnen ja das neue gleichnamige Bühnenprogramm ein paar sachdienliche Hinweise.
Der einzige echte Entertainer unserer Zeit präsentiert einen Reigen seiner himmlisch-teuflischen Lieder, mit denen er mühelos eine Brücke zwischen der Welt seligmachender Melodien und dem Abgrund höllisch-scharfer Rhythmen schlägt.

Ganz gleich, ob es sich dabei um Eigenkompositionen handelt oder Götzi tief in das Archiv des klassischen-obskuren Schlagers der Schwarzweiß-Ära greift – sein Erfolgskonzept ist und bleibt das, was seinen Ruf als König des deutschen Jazz-Schlagers begründet und gefestigt hat:

Jazzartige Musik mit deutschen Texten, gewürzt mit das Nackenhaar sträubenden und zwerchfellerschütternden Geschichten, getarnt und dargeboten mit einer in unserer gegenwärtigen Unterhaltungslandschaft kaum noch gekannten geschliffenen Eloquenz als Moderation, auf die Bühne gebracht mit Hilfe der exzellenten Götz Alsmann Band, die ihrem Kapellmeister seit Jahrzehnten mehr als kongenial zur Seite steht.

Die jährlich mehr als einhundert Shows der Götz Alsmann Band erfreuten schon bei ihren letzten Programmen wie „Filmreif“, „Tabu“, „Kuss“ oder „Mein Geheimnis“ etwa 200.000 Zuhörer pro Tournee.
Es sieht nicht danach aus, daß die „Engel oder Teufel“-Tour 2009/2010 ihren Vorgängerinnen darin in irgendeiner Hinsicht nachstehen wird.

Es erwarten Sie:

Götz Alsmann (Gesang, Klavier und mehr)
Altfrid Maria Sicking (Vibraphon/Xylophon/Trompete)
Michael Ottomar Müller (Bass)
Markus Paßlick (Percussion)
Rudi Marhold (Schlagzeug)

Basta 2009

BASTA, das sind Renè Overmann, Werner Adelmann, William Wahl, Andreas Hardegen, Thomas Aydintan.

Außer dem Bass als festes Fundament des Gesangsfünfers tauschen sich alle anderen aus. Der eine studierte Gesang, der andere machte Theater. Der nächste paukte Musik, ein weiterer ist studierter Pianist. Wie auch immer: Keiner, auch nicht der studierte Architekt in der Band, musste die Töne lange suchen, es klappte (fast) auf Anhieb. Die Straßen von Köln, Kneipen, Event-Veranstaltungen und so weiter, nichts blieb BASTA verborgen.

Und wenn man sich schon geistig darauf eingerichtet hat, perfekten Chorgesang zu hören, wird Musik zu Comedy, verschwimmen die Grenzen. That’s Entertainment!

Vergessen Sie witzige Moderationen und lustige Ausfallschritte der A-cappella-Spezies: BASTA mischt die Karten in diesem Spiel neu. Sie parodieren, persiflieren, schlüpfen in diverse Rollen, erfinden überraschende Gags. Und immer tobt das Publikum. BASTA ist ein Live-Act. Das ist in Berlin so, in München, in Hamburg und natürlich in Köln. Und das ist alles noch nix gegen BASTA auf Burg Wilhelmstein!

Darum leben wir

Schön. Schlau. Schwäbisch. Und gesegnet mit einer Wahnsinnsstimme. Erst neulich beim ansonsten musikalisch niederschmetternden Bundesvision Song Contest war die ehemalige Glashaus-Sängerin nach Peter Fox die heimliche, weil zweite Siegerin.

Denn die 29-jährige Cassandra Steen ist eine Perle im deutschen Pop-Biz. Das Singen liegt ihr im Blut, schon als Kind übte sie Songs von Withney Houston und Michael Jackson, dann von Mariah Carey, und mit 14 Jahren begann sie eine klassische Gesangsausbildung. Ohne allerdings die Suche nach ihrem eigenen Weg zu vernachlässigen, und der führte zunächst zu den HipHopern vom Stuttgarter Freundeskreis, mit denen sie die ersten Erfolge hat, wie etwa „Telefonterror“ und „Wenn der Vorhang fällt“. Später folgt Glashaus, ein Projekt mit Moses Pelham und dem richtig großen Hit „Wenn das Liebe ist“. Der Titel gibt in etwa das Programm vor, dem sie mit ihren Soloprojekten in der Zeit danach folgt: soulige deutschsprachige Songs, die sich um Leben und Lieben drehen, mal als getragene Balladen, mal auch Up Tempo, einige im Duett mit Kollegen aus dem oberen Drittel der Soul-, Pop-, und HipHop Charts wie Xavier Naidoo, Sabrina Setlur und Adel Tawil, aber auch „harten“ Typen wie Bushido oder Azad.

Mit ihrer aktuellen Scheibe „Darum leben wir“ geht sie auf der eher balladesk nachdenklich-melancholischen Seite dieses Weges weiter, aber diese großartige Sängerin hat genug Soul im kleinen Finger und im Repertoire, um es beim Konzert sicher auch mal richtig krachen zu lassen. Darauf freut sich unsere ganze Burg-Wilhelmstein-Gemeinde.

17 Hippies

Mit ihrem neuen Album EL DORADO melden sich die 17 Hippies bei uns zurück. Diese 13 unermüdlichen tollen MusikerInnen aus Berlin! Sie haben über die Jahre auch international für viel Aufsehen gesorgt, in Frankreich sind sie Stars, im Rest Westeuropas gern gesehene Gäste, sie waren mehrfach mit stetig wachsendem Erfolg auf Tour in USA und England, letztes Jahr kam noch China hinzu. Nicht ohne Neid fragt man sich: wo wollen die eigentlich noch überall hin? Na, auf die Burg Wilhelmstein!

Es gehört neben dem musikalischen Charisma eine große Unbeirrbarkeit, Leidenschaft und Liebe zu dem, was man tut, dazu, als so große Band einen solchen Weg zu gehen und sich partout nicht davon abbringen zu lassen, das zu suchen, was man für sich – musikalisch – eventuell schon als El Dorado gefunden hat. Wenn man sie erlebt, auf und auch hinter der Bühne, sieht man ihren glänzenden Augen an, dass sie es wirklich lieben, was sie da machen, ihre wundervolle beseelte Musik.

EL DORADO ist das dritte Studioalbum der 17 Hippies von insgesamt neun in Deutschland veröffentlichten CDs, und es ist auch der Titel des aktuellen Bühnenprogramms, das live hervorragend zeigt, wie eine Band reift, die über einen langen Zeitraum zusammen spielt. Nach 15 Jahren und unzähligen Konzerten in 20 Ländern hat die feste Besetzung von 13 Leuten auf der Bühne ihren Stil etabliert. Was an ihrem Mix aus Balkan, Rock, Pop, Cajun, Filmmusik und was sonst noch für Einflüssen in Komposition und raffinierten Arrangements besticht, ist nicht allein die Summe aller erklärbaren Komponenten. Es ist auch Energie und auf den Punkt gebrachtes Zusammenspiel. Und, ja, Magie! “Was wir machen ist letztlich … Tanzmusik!” Die scheint jedenfalls universell verstanden zu werden.

Real Emotional

Als Curtis Stigers 1991 sein titelloses Debütalbum bei Atlantic veröffentlichte, eroberte er die Popwelt im Handstreich: Das Album landete auf Platz 1 der Billboard-Charts, verkaufte sich über 1,5 Millionen Mal und brachte dem Debütanten mehrere Platin-Auszeichnungen in aller Welt ein. Mit „I Wonder Why“, „Never Saw A Miracle“, „Sleeping With The Lights On“ und „You’re All That Matters To Me“ enthielt es zudem gleich vier selbstverfaßte Hit-Singles. Einen weiteren Riesen-Erfolg verzeichnete Stigers im darauffolgenden Jahr, als er für den Soundtrack des Kinofilms „The Bodyguard“ (mit Whitney Houston und Kevin Costner in den Hauptrollen) eine wunderbare Interpretation von “ Peace, Love And Understanding“ aufnahm. Stigers machte damit Nick Lowe, von dem dieser Titel stammte, zum Millionär.

Er hatte alle Optionen auf diesem Weg, stattdessen nahm er sich Zeit vom und im Pop-Business, um sich schließlich wieder der Musik zuzuwenden, die er gemacht hatte, als er Anfang der 90er Jahre in New York entdeckt wurde: er kehrte zum Jazz zurück, aber ohne sein Talent als Songwriter wie auch als einzigartiger Interpret großartiger schon existierender Songs zu vernachlässigen. Am besten manifestiert sich dies auf seinem 2007er Album REAL EMOTIONAL. Neben drei selbst verfassten Balladen zum Dahinschmelzen, aber weitab von jeglichem Kitsch, bietet das Repertoire Songs von Bob Dylan, Emmylou Harris, Tom Waits, Mose Allison, Paul Simon, Randy Newman und Hoagy Carmichael.

„Das ist meine Nische, meine Spezialität“, meint Stigers. „Ich kenne und liebe eine Menge Songwriter und musikalische Genres, und ich weiß, wie man sie alle unter einen Hut bringt, ohne beliebig zu klingen“. Und so teilt er Bühne und Studio sowohl mit Popstars wie Elton John, Eric Clapton, Bonnie Raitt, Prince, Rod Stewart, der Allman Brothers Band, Joe Cocker und Al Green als auch mit Jazzern wie Nancy Wilson, Randy Brecker, Toots Thielmans, Gene Harris und Jack McDuff.

Erleben Sie einen traumhaften Abend mit einem der ganz großen Sänger und Saxophonisten zwischen Pop und Jazz und seiner Band mit Matthew Fries (piano), Cliff Schmitt (bass) und Keith Hall (drums).

Wall Of Sound

Sehr geehrtes Publikum,
VERPASSEN SIE BITTE NICHT DIESEN ATEMBERAUBENDEN ABEND!!

So haben wir im vergangenen Jahr für NATURALLY 7 geworben. Und alle, die da waren, wissen nun, dass wir nicht übertrieben haben, denn bereits nach dem 2. Song des Abends stand das Publikum zwecks Ovationen auf. Es ist schlicht die weltbeste Show mit der weltbesten Band auf dieser Baustelle.

Auf welcher Baustelle? A Capella?

Da stehen 7 farbige Jungs aus New York auf der Bühne, die mehr Alarm machen als der ganze Rest der HipHop-, Rap- und Breakdance-Branche, aber sie haben kein einziges Instrument. Ihre ganze Kunst, die Rythms & Beats, der Bass, die Keyboardflächen, die Drums, (verzerrte) Gitarren, die Beatbox und obendrauf R’n’B und Soulgesang von ergreifender Klasse, alles, was man hört – alles mit den Stimmen! OHNE TRICKS! Und: Bei aller Vokalakrobatik, bei aller schier unglaublichen Perfektion – was da entsteht, ist wunderschöne beseelte Musik, die niemanden unberührt lässt und die mit dem herkömmlichen A-Capella-Gesang etwa soviel zu tun hat, wie Stevie Wonder Schlager singt oder Eminem Büttenreden hält.

„Naturally7 – die Band ohne Band“ hat man sie genannt. Sie selber nennen das, was sie tun, Vocal Play. Und sie sind damit einzigartig auf der Welt. Hierzulande hatten sie bereits den Mega-Hit „Music Is The Key“ (mit Sarah Connor) plus dazugehörigem Auftritt in „Wetten, Dass?…“ Aber am besten sind sie immer noch live (ohne Sarah Connor) auf einer Bühne. Wer sie im vergangenen Jahr auf einem ihrer Konzerte bei der Welt-Tour mit Michael Bublé in der Color Line Arena oder einer der anderen grossen hiesigen Hallen gesehen hat, wird kaum geglaubt haben, dass sie bei uns spielen. Und in diesem Jahr kommen sie noch einmal wieder zu uns. Also, verehrtes Publikum……(siehe oben).