Carpe Momentum

So heißt das neue Album Manfred Leuchters, der mit seinem internationalen Ensemble zuletzt bei uns ein herausragendes Konzert gab. Es präsentiert wieder überraschende neue Farben in gewohnter Erster Klasse Qualität, und wer sich davon in einem ersten Eindruck überzeugen möchte, kann das hier und in diesem kleinen Trailer:

Weitere Tipps in Bezug auf unsere Veranstaltungssaison 2012 gibt es auf dieser Seite im Kasten rechts. Da sind bereits die ersten Events des kommenden Sommers online! Auch dazu gibt es hier einen kleinen Ausblick mit Hubert von Goisern. Viel Spass beim Gucken und Aussuchen!

Viele Grüße

Liebe Freundinnen und Freunde der Burg Wilhelmstein,

mit dem 1LIVE Radiokonzert vom 7. Oktober ist unsere diesjährige Open-Air-Veranstaltungssaison zu Ende gegangen. Wir vom Team haben noch eine Menge Abrechnerei vor uns, bevor wir uns auch eine kleine Auszeit gönnen. Während wir am Programm für die nächste Spielzeit stricken, dessen erste Veranstaltungen Sie bald hier sehen können, werden wir Sie hier unregelmäßig und unrepräsentativ mit Tipps zu Events versorgen, die uns auffallen. Es lohnt sich also, hier vorbeizugucken. Ein erster Tipp: HAZMAT MODINE, die außergewöhnliche Band aus NewYork, die bei uns ein grosses Konzert abgeliefert hat, spielt am 24. Oktober im Kölner Gloria. Wer sie bei uns verpasst hat, sollte hingehen. Mehr dazu hier.

Wer gerne noch einmal einen kleinen Blick auf die Burg 2011 zurück wirft, dem seien u.a. einige Konzertausschnitte von der Ladies-Stage mit Tina Dico und Stephanie Nilles sowie vom überragenden Konzert mit Manfred Leuchter mit seinen phantastischen Gästen empfohlen, die man mit Interviews dazu auf der Plattform Jazzonline sehen kann. Dazu klicken Sie bitte hier.

Wir melden uns bald wieder an dieser Stelle. Bis dahin eine gute Zeit wünscht das Team der Burg Wilhelmstein.

Eine Nacht in Aachen mit 1LIVE

1LIVE, die junge Welle des WDR, hat am 7. Oktober für eine Nacht Aachen übernommen. Unter dem Motto „1LIVE Eine Nacht in“ konnte das Radio-Publikum live in Aachen dabeisein! Bei exklusiven Konzerten, coolen Lesungen, lauten Partys, Comedy-Events mit einer Weltpremiere – kurzum bei 20 Veranstaltungen in 14 Locations. Und das Publikum war dabei! Und wie!! Auch bei uns auf der Burg beim Radiokonzert mit Gisbert zu Knyphausen und Thees Uhlmann und Band.

Wer sich das noch einmal angucken möchte auf vielen Fotos und inklusive eines Videos von Thees Uhlmann & Band, schaut bitte hier.

Es war trotz des ungemütlichen Wetters ein toller Abend, und wir von der Burg Wilhelmstein bedanken uns dafür bei den tollen Künstlern, dem unerschrockenen Publikum und last but not least bei den supernetten KollegInnen von 1LIVE. Bis bald mal wieder…

Tschüss? Hallo!

Liebe Freundinnen und Freunde der Burg Wilhelmstein,

unsere reguläre Burg-Saison ist fast schon wieder vorbei, aber eben nur fast. Wir möchten uns bei Ihnen bedanken, die Sie im Sommer und trotz seiner ungebrochen die Burg Wilhelmstein und „unsere“ Bühne auf dem Aachener Markt besucht haben, und Sie gleichzeitig darauf aufmerksam machen, daß das ja in diesem Jahr noch nicht das Ende unserer Konzerte bedeutet. Auf der Burg wird es am 7. Oktober noch ein 1-Live Radiokonzert mit Thees Uhlmann und Gisbert zu Knyphausen geben. Mehr dazu und zu den Tickets, die langsam aber sicher knapp werden, hier lang.

Tommy Emmanuel begeistert erneut auf Burg Wilhelmstein

Konzertkritik von Stefan Schaum, erschienen in Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten und in vollem Umfang hier wiedergegeben.

Würselen. So langsam wird er zum Stammgast auf Burg Wilhelmstein. In Würselen ist der australische Ausnahmegitarrist Tommy Emmanuel jetzt zum dritten Mal von seinen Fans gefeiert worden. Sein Programm: Immer noch «Simply The Best» und immer noch vom Allerfeinsten. So virtuos wie er bedient kaum einer die Akustikgitarre. Selbst den unzähligen Male gecoverten Songs der Beatles hauchte er in einem Medley eine unerhörte Frische ein. Jeden Quadratzentimeter des Instruments machte er mit perkussivem Spiel zur Klangquelle. Der Applaus des Publikums? So gewaltig wie das Können dieses Gitarristen.

Zauberklänge dieser Welt auf einer Bühne – Manfred Leuchter und Gäste begeistern.

Von Christoph Hahn – Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten

Würselen. Weltmusik – das kann eine Begriffshülse sein, die von vielen Interpreten unterschiedlich gefüllt wird. Manfred Leuchter jedoch füllt den Begriff mit Inhalten. Auf der Bühne von Burg Wilhelmstein in Würselen lebt er es vor. Für seinen großen Auftritt hat er sich ein illustres Ensemble aus iranischen, syrischen, schottischen, niederländischen und deutschen Künstlerkollegen zusammengeholt. Und was nicht durch Menschen vertreten wird, weht halt durch die Klänge hindurch. Beinahe die ganze Welt am Samstagabend auf den paar Quadratmetern der Bühne: Das ließ die Parole von der Weltmusik vom bloßen Gerede zur körperlichen Wirklichkeit werden.

Angesichts der rund 850 Menschen im überdachten Amphitheater war Wilhelmstein-Veranstalter Uli Pesch ganz von den Socken: «So viele Zuhörer – das ist bei Manfred Leuchter absoluter Rekord!» Nicht minder begeistert äußerte sich der Star des Abends angesichts der vielen Fans auf den steil ansteigenden Rängen: «Es ist umwerfend – wir sind ein Nischenprodukt, wisst ihr das nicht?» Was aber nun die Kunst des Manfred Leuchter und seiner Mitstreiter wirklich ausmacht: Das erfuhren die begeisterten bis verzückten Besucher der Freilichtbühne bald danach, während der etwas mehr als zwei Stunden dieses Konzertes.

Vollwertkost für die Ohren
Auf jeden Fall boten Leuchter auf dem Akkordeon sowie seine musikalischen Spießgesellen Dima Orsho (Stimme), Ian Melrose (Gitarre), Kinan Azmeh (Klarinette), Afra Mussawisade (Trommeln), Christoph Titz (Trompete), Florian Zenker (Gitarre), Steffen Thormälen (Schlagzeug), Sebastian Pottmeier (Saxophon) und – ebenfalls an der Gitarre – Antoine Pütz (Leuchter: «Für mich einer der komplettesten Musiker») Vollwertkost für die Ohren.
Die Grundsubstanz eines jeden Stücks wirkte fast immer orientalisch und/oder afrikanisch – bis auf eine von nicht gerade vielen Ausnahmen: Ian Melrose begann mit einer von den kargen Hochmooren seiner schottischen Heimat inspirierten Improvisation; Manfred Leuchter erwiderte mit einigen von Bachs Goldberg-Variationen.
Sein Spiel war zumindest die halbe Miete. Mit seinem Instrument malte Leuchter den Notentext in fast allen nur erdenklichen Klangfarben aus. Mit seinem schier unerschöpflichem Einfallsreichtum und einer Virtuosität, die selbst Kenner noch verzaubern kann, riss er ein ums andere Mal das Publikum zu Beifallsstürmen hin. Mochten auch die anderen Künstler auf der Bühne für Soli oder Duette ein paar Minuten lang in den Vordergrund treten: Bei Leuchter liefen die Fäden immer wieder magisch zusammen.

Mit Mut zum Risiko
Wie bei allen großen Geistern, so zeichnete das Zusammenspiel der beteiligten Künstler eine Balance von Maß und Freiheit aus. Es war ein Spiel mit großer Konsequenz und Mut zum Risiko – und mochte das Spiel mit der (fast) vollständigen Auflösung des zugrunde liegenden Musters enden. Eine Reise ans Ende der Nacht und der Dinge, die ernst (mit Blick auf die Zustände in Syrien und Palästina) oder ziemlich spaßig (mit einem lustigen Tanz der Gebeine auf dem Würselener Friedhof) ausgehen konnte und bei der das Publikum immer wieder – wie bei «Wenn es regnet in Marrakesch» – begeistert Geräusche nachahmte.
Kurz vor Schluss wurde Manfred Leuchter, der aus Würselen stammt und beim damaligen Kantor der Hauptkirche St. Sebastian, Richard Klein, das Musizieren nach Noten erlernt hat, noch leicht politisch und richtete ein Appell nicht nur an die Adresse des Veranstalters: «Mach‘ noch lange weiter, Uli Pesch, mach‘ unbedingt weiter! Sonst wären die Stadt und die Region um Vieles ärmer.»

Musikalische Botschafter werden auf der Burg gefeiert

Von Sabine Rother – Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten

Würselen. Die Welle der Sympathie war bereits 2010 warm und intensiv. Auch diesmal wird die kongolesische Band «Staff Benda Bilili» beim weltmusikalisch geprägten Festival von Burg Wilhelmstein euphorisch begrüßt – gute Freunde, auf die sich offensichtlich alle gefreut haben. Acht Musiker, vier von ihnen im Rollschuhl, einer auf hohen Unterarm-Krücken. Sie tragen die schwer erträglichen Spuren der Kinderlähmung, die in ihrem Land selbst heute noch für großes Elend sorgt. Aus der Straßenmusikergruppe wurde eine international anerkannte Formation, die mit ihren Einnahmen gleichfalls betroffene Menschen ihres Landes unterstützt und wichtige Aufklärungsarbeit leistet.Acht Musiker, vier von ihnen im Rollschuhl, einer auf hohen Unterarm-Krücken. Sie tragen die schwer erträglichen Spuren der Kinderlähmung, die in ihrem Land selbst heute noch für großes Elend sorgt. Aus der Straßenmusikergruppe wurde eine international anerkannte Formation, die mit ihren Einnahmen gleichfalls betroffene Menschen ihres Landes unterstützt und wichtige Aufklärungsarbeit leistet.

«Très, Très Fort» («Sehr, sehr stark»), der Titel ihres Albums (2009), bleibt neben dem Band-Namen (aus dem Lingála: «Das Verborgene sichtbar machen»), die Devise dieser Band, die den Soukous – die kongolesische Rumba – stilistisch sicher und in einer sehr persönlichen, inzwischen hörbar gereiften Ausdruckskraft mit allem verbindet, was die afrokubanische Musik zu bieten hat. Rhythmus, enorme Lebensfreude, Leidensfähigkeit, der Wille, für eine bessere Zukunft zu kämpfen, andere aufzurütteln – das sind nur einige Facetten ihrer klar verständlichen Botschaft.

Die acht Musiker bleiben beständig in Bewegung, tanzen, lachen und sind höchst konzentriert. Die starken Songs werden durchzogen vom hohen Klagelaut der Satongé-Laute, einem aus einer Kanne selbstgebauten, elektronischen Instrument, das der in sich gekehrte Roger Landu meisterhaft einsetzt.

Ein Abend wie aus einem Guß, der in allen Gefühlsfarben funkelt. Bald wird vor der Bühne feurig getanzt, stimmen Bandleader Leon «Ricky» Likabau und Mitgründer Cocos Ngambali den letzten Song an. Die Burg ist in Bewegung. Nach über 100 Non-Stop-Minuten ist der Höhepunkt erreicht, das Publikum, darunter zahjlreiche Behinderte, denen mit Unterstützung der Heemann-Stiftung der Konzertbesuchr erleichtert wurde – bedankt sich mit einem großen glücklichen Applaus.

Von Bach bis Bagdad – Manfred Leuchter und Gäste auf Burg Wilhelmstein

Manfred Leuchter gehört zweifelsohne zu den etablierten Akkordeon-Virtuosen Europas. Viele Tourneen um die halbe Welt und nachhaltige Konzerterlebnisse mit seinem Quintett, seine erfolgreichen CD-Produktionen sowie die Mitwirkung in unterschiedlichen spannenden Musikprojekten hat uns der nicht nur musikalische Weltenbummler mit der ganz und gar eigenen Musik-Auffassung zwischen Okzident und Orient in den letzten Jahren beschert.Zusammen mit der Kulturstiftung Würselen präsentieren wir auf Burg Wilhelmstein am Samstag 20. August ein Konzert, das das komplette Spektrum der Kompositions- und Konzerttätigkeit des Akkordeonisten Manfred Leuchter spiegelt. Solo, im Duett, im Trio, in Quartett und in Quintett-Besetzung, mit handverlesenen und z.T. eigens eingeflogenen (internationalen) Gästen, wie z.B. dem Gitarristen Ian Melrose aus Schottland, dem syrischen in New York lebenden Klarinettisten Kinan Azmeh, der Sängerin Dima Orsho aus Damaskus, dem iranischen Percussions-Wunder Afra Mussawisade, dem Jazz-Gitarristen und Komponisten Florian Zenker und natürlich seiner Band mit Antoine Pütz (b), Steffen Thormählen (dr), Christoph Titz (tr) und Sebastian Pottmeier (sax) – gibt es eine Reise von Bach bis Bagdad durch Manfred Leuchters bisheriges Werk. Mehr Infos und die Tickets dazu gibt es hier.

Sanft, aber mit Elan: Erdmöbel auf Burg Wilhelmstein

Von Stefan Schaum, Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten

Würselen. So ganz ohne Wehmut geht es in ihren Songs selten ab. Aber Erdmöbel haben ein geschicktes Händchen dafür, sie nicht schwer klingen zu lassen, sondern geradezu federleicht. Der Pop gibt bei ihnen den Ton an, und den zelebriert die Band schwelgerisch. Auf Burg Wilhelmstein haben die Kölner jetzt den Abschied vom aktuellen Programm «Krokus» gefeiert. Zwar in recht kleinem Kreis, jedoch mit viel Elan.

Der Hauch von Indie haftet der Combo immer noch an. Anders als Element Of Crime oder Tele, die in Sachen Textgespür und Songwriting hier und da grüßen lassen, haben Erdmöbel den Sprung nach oben offenbar noch nicht geschafftt. Nur gut zwei 200 Zuhörer füllen die Sitzreihen, doch das hat an diesem Abend auch sein Gutes. Nach den ersten beiden Stücken prasselt der Regen, und es bleibt Platz unterm Zeltdach, um enger zusammenzurücken und sich zu schützen. Der Band gefällt die Kulisse sichtlich. «Wir spielen die meisten der Songs heute zum wirklich allerletzten Mal – und sogar der Himmel weint», flachst Bassist Ekki Maas.

Die fünf Herren – das Quartett wird beim Auftritt von einem Posaunisten ergänzt – stellen kurzerhand das Programm um und kramen die «lauteren» Songs nach vorn, um den Regen zu übertönen. Dass die Band die 60er Jahre in ihr Herz geschlossen hat, wird rasch deutlich: Die alte Kamera, die den Bühnenhintergrund schmückt, die Retro-Anzüge und Schiebermützen, mit denen die Musiker auf die Bühne kommen, überhaupt das ganze Instrumentarium – Erdmöbel drehen die Zeit zurück. Auch musikalisch: Ein wenig Bossanova hier, ein wenig Burt Bacharach dort – was Erdmöbel spielen, darf man getrost Easy Listening nennen, ohne es abwertend zu meinen. Die Musik geht sanft ins Ohr, da gibt es keine Ecken und Kanten.

Die Gitarren bleiben beim Auftritt in Würselen unverzerrt und sind oft nicht mal elektrisch. Auf alten Stühlen nehmen die Musiker am Bühnenrand Platz und präsentieren ein ausgedehntes Akustik-Set. Sänger Markus Berges hat dazu Texte, die lyrisch sind, aber nicht verkopft klingen. Das alles klingt angenehm, und da hat dann auch der Himmel bald ein Einsehen: Der Regen verzieht sich, doch die Zuhörer bleiben ganz eng bei der Band, die diese Abschiedsfeier zu einem großen Vergnügen macht.

Schlechter Sex, charmante Songs – Stefanie Nilles und Tina Dico auf Burg Wilhelmstein

Von Stefan Schaum – Aachener Zeitung/Aachener Nachrichten

Würselen. So ganz ohne Jungs geht es auch bei der «Ladies Night» nicht ab. Jeweils einen Herrn haben Tina Dico und Stephanie Nilles zur Seite. Mehr musikalische Unterstützung brauchen die Damen auf Burg Wilhelmstein nicht. Ganz reduziert präsentieren sie dort ihre Songs. Dass die Stücke dennoch glänzend funktionieren, zeigt, wie gut sie sind.

Viel mehr als ein Geheimtipp ist die aus New Orleans stammende Stephanie Nilles hierzulande nicht. Ihren Auftritt als Vorprogramm für Tina Dico zu bezeichnen, wäre dennoch geradezu sträflich. Denn der modern interpretierte Jazz, den Nilles trotz einer heftigen Erkältung – zwischen den Songs muss sie immer wieder kräftig husten – abliefert, hat das Zeug zum großen Ding. So könnte eine Katie Melua mit mehr Mumm und einem Schuss Tom Waits klingen. Wenn Melua denn wie Nilles in ihren Songs von schlechtem Sex nach zu viel schlechtem Bier oder Spannern bei Facebook singen würde.

Im schwarzen Abendkleid und in Flip-Flops sitzt Nilles am Flügel und zappelt mitunter wie ein kleines Kind, wenn sie wild in die Tasten haut. Oft klingt das frech, nicht selten schräg. Mal verschleppt sie gezielt den Rhythmus, mal haut sie ihre Worte stakkatoartig raus, etwa bei einem Cover des HipHop-Sängers Busta Rhymes. Faszinierend ist dabei das enge Zusammenspiel mit Matt Wigton, der seinen Stehbass oft zur treibenden Kraft macht, ihn abwechselnd zupft und auf ihm herumhämmert.

Auch Tina Dico hat einen beeindruckenden Musiker zur Seite: Helgi Jonson, mit dem die Dänin einige der präsentierten Songs komponiert hat und der die Stücke hier und da am Piano, mit der Posaune oder Gitarre akzentuiert. Tina Dico genießt es sichtlich, nach Touren mit kompletter Band und aufgemotzten Arrangements ihre Lieder auf Burg Wilhelmstein «so zu präsentieren, wie ich sie mal geschrieben habe». Meist sind es zarte Folkpickings, mit denen sie sich auf der Akustikgitarre begleitet und so ihrer kraftvollen Stimme und den Stücken viel Luft zum Atmen gibt. Besonders die Hits wie «Count To Ten» oder «One» werden dabei gern vom Publikum mitgesungen.

Die Nähe zu den Zuhörern gefällt Tina Dico ganz offenbar, sie plaudert viel mit ihren Zuhörern und beweist dabei auch Sinn für Komik. Charmant ist das, wie der ganze Abend.

Und am Ende gibt es richtig viel Applaus für diese Doppelpackung bei der «Ladies Night».