!Au Banan – Summertime auf Wilhelmstein

Was für ein Titel! Den regionalen Kabarett-Freunden sagt „!Au Banan“ natürlich viel: Die Kabarett-Abende von Wendelin Haverkamp bei denen er bekannte und gleichgesinnte Freunde einlud und mit Ihnen gemeinsam wunderbare Geschichten zum Besten gab. Im letzten Jahr sollte dann Schluss sein mit diesen wunderbaren Abenden, doch da hat Herr Haverkamp die Rechnung ohne das Team der Burg Wilhelmstein gemacht. So einfach Schluss machen, geht doch nicht! Und so hat Wendelin Haverkamp mit uns gemeinsam an einer „!Au Banan – Sumertime auf Wilhelmstein“ gebastelt und herausgekommen ist ein Abend mit Horst Evers,  Jochen Malmsheimer und Dieter Kaspari & Band. Bestes Kabarett mit einem Schuss regionalem Blues auf Burg Wilhelmstein am 3. Juni 2018 auf der Freilichtbühne Burg Wilhelmstein!

Tickets für diese Veranstaltung gibt es hier!

Knackiger Summer Club Abend

Die Überschrift bei Kacki Deuser´s Summer Club auf Burg Wilhelmstein versprach: „Es wird lustig!“ Zu Beginn sorgten die Pink Poms direkt mal für richtig gute Stimmung an diesem wunderbaren Sommerabend.

Knacki Deuser führte in bekannt launiger Art durch den Abend, dem weitere vier Comedians ihren jeweils eigenen humoristischen Stempel aufdrückten. Bastian Bielendorfer zeichnete ein bemitleidenswertes Bild seiner eigenen Kindheit, Serhat Dogan berichtete über seine ersten irritierenden Erfahrungen als Türke in Deutschland, Lisa Feller hat die tollsten Kinder und scheiterte dabei, es nicht raushängen zu lassen, und Michael Krebs besang u.a seine Manneskraft im parteipolitischen Kontext.

Die Stimmung war riesig, die Lachmuskeln arg strapaziert und am Ende steppte der Knacki. Mit Rollschuhen. Auf dem Tisch. Unfallfrei! Und mit einer letzten puscheligen Darbietung der Pink Poms endete der versprochene lustige Abend. Das hat richtig Spaß gemacht! Wir freuen uns schon auf 2018… 😉

Herr Becker klärt auf

Im Stile eines rheinischen Universalgelehrten referierte der Kabarettist Jürgen Becker über Lust und Fortpflanzung im Wandel der globalen Evolution. Dabei traten interessante Erkenntnisse und und erstaunliche biologische Fakten zutage, wie auch Erinnerungen an zeitgeschichtliche Ereignisse. Von der Blattlaus bis zum Hells Angels Rocker, von Religionen bis kommerzieller Werbung arbeitete Becker zudem den gesellschaftlichen Umgang oberhalb und unterhalb der moralischen Gürtellinie ab.

Höchst wissenschaftlich versteht sich. So wurde die Psyche des Menschen z.B. durch Sigmund Freud´s „Das Ich, das Es, das Überich“ im Hinblick auf das Thema des Abends einbezogen, leicht verdaulich für jeden erklärt, durch die rheinische Übersetzung „Dat‘Mich‘, Dat ‚Dat‘, Dat Övver mich‘“. Nicht nur dabei hat das Publikum an diesem Abend total viel gelernt.

Und ganz am Ende, als alles gesagt und erklärt war, wurde der Becker zum Köbes und spendierte Freikölsch für alle! Begleitet mit der Aufforderung sich reichlich zu bedienen, sonst würde datt Kölsch Alt…

Ein großer Spaß! Und ein toller Künstler, auch abseits der Bühne. Für jede/n nahm sich Jürgen Becker Zeit zum klönen, Bücher signieren oder Foto machen. Beim heraus gehen dankte er dem Team der Burg Wilhelmstein für den tollen Abend.

Näää Herr Becker, wir haben zu danken!

Burg Wilhelmstein goes „Franz“

Neben den Konzertangeboten auf der Freilichtbühne Burg Wilhelmstein wird das Kulturbüro der Freilichtbühne im kommenden Herbst und Winter einige Veranstaltungen in der Aachener Kulturkneipe „Franz“ durchführen. Einzelne Acts möchten wir in der tollen Atmosphäre  des „Franz“ möchten wir junge Künstler bzw. Gruppen auftreten lassen, um diese vielleicht später auch einmal auf die Freilichtbühne zu holen.

Benaissa

Beginnen werden wir am 25. September mit Benaissa Lamroubal, vielen als einer der Aktiven von „Rebell Comedy“ bekannt. Er wird sein Programm „Be Nicer“ vorstellen.

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Am 10. Oktober kommt ein Echo-gepreister Künstler nach Aachen, der allerdings eher aus dem Klassik-Bereich als Tuba-Spieler bekannt wurde: Andreas Martin Hofmeir. Der auch mit dem Aachener Orchester aufgetretene Künstler hat allerdings – nicht erst seit seiner Zeit mit der Band Labrassbanda – seine Liebe zum Kabarett gefunden. Er wird sein Programm „Kein Aufwand“ gemeinsam mit dem Gitarristen Guto Brinholi vorstellen.

 

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Eine der aufstrebensten deutschen Künstlerinnen kommt am 14. November ins „Franz“: Cynthia Nickschas. Die junge deutsche Liedermacherin ist derzeit mit ihrem Förderer Konstantin Wecker auf gemeinsamer Tour. In einem groovigen Mix aus Blues, Folk und Soul mit punkigen Untertönen, prangert Cynthia Verdummung, Geldgier und Leistungsdruck einer scheinbar immer gleichgültiger werdenden Gesellschaft im selben Maße an, wie sie leidenschaftlich mehr Liebe, Toleranz, Spaß und Freiheit fordert. Und das mit einer kraftvollen Stimme, die nicht selten an Janis Joplin erinnert: mal rauh und kratzig-laut, mal sanft und nachdenklich.

Tickets und weitere Infos für alle Veranstaltungen gibt es hier!

 

#buwi2016

Aus Liebe zum Kabarett

Ich habe in diesem blog bereits über die magischen Momente geschrieben, die Musik oder Töne an sich beim Hörer auslösen können. Hagen Rether ist auch so ein Fall. Vor einiger Zeit lauschte ich im Autoradio das Programm eines Senders, der sich überwiegend über Wortbeiträge definiert und dem Hörer keinerlei Pop-Schnickschnack zumutet. Im Äther lief der Live-Mitschnitt eines mir bis dahin noch unbekannten Künstlers. Im Hintergrund entfaltete das Klavier einen wunderbar weichen Klangteppich; und die zurückhaltende Begleitung stand in einem krassen Kontrast zu den drastischen Wahrheiten, die der Kabarettist da ins Publikum schleuderte. Die Autofahrt endete, doch ich blieb sitzen und konnte mich dem Sog des Auftritts nicht mehr entziehen. Ich stellte den Motor ab und saß im dunklen Fonds meines Wagens; und da war dieser Mann am Klavier, der von Gesichtsmortadella sang und immer wieder beteuerte, dass wir doch alle so wenig wissen. Grandios! Erst später – nachdem ich im Internet nachgeschlagen hatte – fand ich heraus, was ich da gehört hatte: Hagen Rether und sein Programm mit dem Namen „Liebe“. Ich werde mir den Auftritt auf der Burg am 20. August nicht entgehen lassen. Karten gibt’s hier.

Wer ist Herbert Knebel?

Es gibt Künstler, deren Identität völlig mit der Bühnenfigur verschmelzen, oder weiß wirklich jemand, wie Hans Beimer aus der Lindenstraße im wirklichen Leben heißt? Ich zumindest nicht. Bei manchen Promis – wie im Fall der Kölner Langzeitsoap aus dem Hause Geißendörfer – mag das eher dem Zufall geschuldet sein, dass die Schauspieler nach mehr als zwanzig Jahren in der von ihnen gespielten Rolle vollkommen aufgehen. Auf der Homepage der Produktion habe ich doch letztens wirklich ein Video gesehen, in dem die Zenkers in einem Fotoalbum blätterten, um die vergangenen Ehejahre Revue passieren zu lassen – so als wären beide wirklich verheiratet. Ich wette, dass ein unbedarfter Zuschauer den Unterschied überhaupt nicht merken würde, so nach dem Motto: „Ach, haben die sich immer noch lieb“. Andere Künstler bauen ihre ganze Karriere auf diesem Effekt auf: Atze Schröder zum Beispiel, den wohl niemand ohne seinen Minipli-Frisur gesehen haben dürfte oder Mario Barth, der einfach nur Mario Barth ist. Auch Herbert Knebel ist so ein Kandidat. Im wahren Leben heißt der renitente Rentner aus Essen nämlich Uwe Lyko. Doch auch wenn ich den Menschen – also Lyko – in einem Interview höre, sehe ich Herbert Knebel. Oder geht es euch anders?

Herbert Knebels Affentheater am 04. und 05.07 2010 auf der Burg. Tickets gibt’s hier

Es lebe der Zettelkasten

Johann König ist das fleischgewordene Phlegma, die personifizierte Trägheit unter den Kabarettisten. Doch bei dem Kölner hat die Langsamkeit Methode, die gestammelten Sätze schon eine Pointe an sich. Was den Komiker mit den großen Dichtern und Denkern verbindet, ist der Hang zu einem – für den Laien nicht zu durchschauenden – System von Aufzeichnungen. Die beinahe bis zur Unkenntlichkeit zerfledderten Notizbücher präsentiert der gelernte Kinderpfleger gerne auf der Bühne. Übrigens soll Johann König – wenn man den Chronisten im Internet Glauben schenken darf – diese Ausbildung in Lippstadt absolviert haben. Zurück zum Thema: Mich erinnert diese Form der Mitschrift an den legendären Zettelkasten eines Niklas Luhmann. Der weltberühmte Soziologe pflegte seine Gedanken mittels eines solchen Kastens zu ordnen; im Grunde eine Suchmaschine ohne Internet. Viele der Reime, Gedichte und Geschichten hat der Kabarettist übrigens während seiner Zeit als Kinderpfleger im Nachtdienst aufgeschrieben, womit bewiesen wäre, dass viele große Karrieren am Arbeitsplatz ihren Anfang nehmen.

Götz Alsmann & Band – Engel oder Teufel

ENGEL ODER TEUFEL…

…das fragen sich viele, die Götz Alsmann in den letzten fünfundzwanzig Jahren auf der Bühne oder auf dem Bildschirm gesehen haben. Wir kennen die Antwort, aber Sie…?

Vielleicht liefert Ihnen ja das gleichnamige Bühnenprogramm ein paar sachdienliche Hinweise.
Der einzige echte Entertainer unserer Zeit präsentiert einen Reigen seiner himmlisch-teuflischen Lieder, mit denen er mühelos eine Brücke zwischen der Welt seligmachender Melodien und dem Abgrund höllisch-scharfer Rhythmen schlägt.

Ganz gleich, ob es sich dabei um Eigenkompositionen handelt oder Götzi tief in das Archiv des klassischen-obskuren Schlagers der Schwarzweiß-Ära greift – sein Erfolgskonzept ist und bleibt das, was seinen Ruf als König des deutschen Jazz-Schlagers begründet und gefestigt hat:

Jazzartige Musik mit deutschen Texten, gewürzt mit das Nackenhaar sträubenden und zwerchfellerschütternden Geschichten, getarnt und dargeboten mit einer in unserer gegenwärtigen Unterhaltungslandschaft kaum noch gekannten geschliffenen Eloquenz als Moderation, auf die Bühne gebracht mit Hilfe der exzellenten Götz Alsmann Band, die ihrem Kapellmeister seit Jahrzehnten mehr als kongenial zur Seite steht.

Die jährlich mehr als einhundert Shows der Götz Alsmann Band erfreuten schon bei ihren letzten Programmen wie „Filmreif“, „Tabu“, „Kuss“ oder „Mein Geheimnis“ etwa 200.000 Zuhörer pro Tournee.
Es sieht nicht danach aus, daß die „Engel oder Teufel“-Tour 2010 ihren Vorgängerinnen darin in irgendeiner Hinsicht nachstehen wird.

Es erwarten Sie:

Götz Alsmann (Gesang, Klavier und mehr)
Altfrid Maria Sicking (Vibraphon/Xylophon/Trompete)
Michael Ottomar Müller (Bass)
Markus Paßlick (Percussion)
Rudi Marhold (Schlagzeug)

17.08.2010, 19.30 Uhr auf der Burg Wilhelmstein

Liebe – Hagen Rether

Hagen Rether gilt als einer, der das Kabarett geradezu neu erfunden hat. Die Feuilletons sind voller Lobeshymnen auf den mit Preisen üppig dekorierten Kabarettisten – er bringt etwas auf die Bühne, das keineswegs selbstverständlich ist: einen eigenen Stil gepaart mit Können, Souveränität und Ausstrahlung. Drei Stunden lang nimmt er planvoll und ohne Hast, voller Sarkasmus, Ironie und Angriffslust das Weltgetriebe auseinander – die personifizierte Rache des Intellektuellen an den Machern dieser Welt. Beiläufig plaudernd macht er gleichzeitig knallhartes politisches „Kabarett mit Soundtrack“. Die uralte kritische Botschaft, die Verlogenheit der Konsumgesellschaft und des Establishments zu geißeln, erfüllt er subversiv, nonchalant und hundsgemein. Und er polarisiert dabei, auch das anwesende Publikum.

Seine Methode: „Ich lese täglich mehrere Zeitungen – das ist der Witz dabei. Nichts von dem, was ich sage, ist erfunden oder erlogen. Am Ende des Abends versteht man, warum das Programm „Liebe“ heißt: Ich verkörpere einen humanistischen Nazi, einen moralischen Zyniker und einen zynischen Moralisten.“

„Sprachlich so geschliffen und knallhart wie kein anderer wehrt sich da ein von der Welt enttäuschter Intellektueller, betreibt eine verletzte Seele Aufklärung in ihrer furiosesten Form, mit allem, was das Arsenal an Ironie, Sarkasmus und Zynismus hergibt. Nach wie vor einzigartig.”
(Süddeutsche Zeitung)

In Zusammenarbeit mit dem KOMM Düren


Hagen Rether – Der Islam

NETZ GEGEN RECHTS | MySpace Video

20.08.2010, 19.30 Uhr auf der Burg Wilhelmstein

Abends im Schleudergang 2010

NightWash ist hierzulande die schrägste Versuchung, seit es Comedy gibt. Schön, daß der „wunderbare Lachsalon“ (Der Spiegel) von und mit Klaus-Jürgen „Knacki“ Deuser wieder bei uns zu Gast ist.

Stand-Up Comedy wie sie wirklich ist: Vielseitig, grenzenlos und sehr komisch. Damit ist NightWash zum erfolgreichen Fernsehformat geworden, in dem namhafte Comedians und Nachwuchskünstler die Bühne eines stilisierten kultigen Waschsalons erfolgreich als repräsentatives Stimmungsbarometer für ihre Programme und Shows nutzen. Für viele Comedians war das Comedy-Trainingscamp der Anfang und das Sprungbrett ihrer Karriere. Denn hier im Waschsalon können Talente – zum Teil von der Comedy-Schule Köln – neue Nummern ihrer Soloprogramme ausprobieren, oder einfach mit dem Publikum Stand-Up Comedy vorführen. Hier sieht man kommende Stars am Comedy-Himmel aufgehen, aber – das soll nicht verschwiegen werden – auch mal die ein oder andere Nummer zum ersten und letzten Mal…

Wer bei uns dabei sein wird im NightWash Summer Club? Lassen Sie sich überraschen. Genießen Sie einen vergnüglichen Abend im Schleudergang.

In Zusammenarbeit mit Meyer-Konzerte

09.07.2010, 19.30 Uhr auf der Burg Wilhelmstein