Manu Katché – Playground

Es ist nach wie vor eine Seltenheit, daß ein Instrumentalist – zumal im Jazz – kommerziell erfolgreich ist und zugleich auch künstlerisch höchsten Ansprüchen genügt. Ausgerechnet einem Schlagzeuger ist aber genau dies mit seinem ECM-Debütalbum „Neighbourhood“ gelungen. Völlig zu Recht erhielt er folglich im vergangenen Jahr dafür sowohl einen Jazz Award (für über 10.000 verkaufte Einheiten) als auch den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik.

Manuel „Manu“ Katché, Sohn französisch-afrikanischer Eltern, gehört seit 20 Jahren zu den bedeutendsten, renommiertesten und erfolgreichsten Drummern dieser Welt. Und das gilt ohne jede stilistische Einschränkung.

Ohne seine ungeheuer einfühlsamen, aber dennoch stets groovenden Schlagzeugkünste wäre die Musikwelt deutlich ärmer. Katché trat schon Ende der 70er Jahre mit Größen wie der damals in Paris lebenden brasilianischen Pianistin und Sängerin Tânia Maria oder dem Jazzpianisten Bobby Few auf, ins Scheinwerferlicht der Weltöffentlichkeit geriet er aber eigentlich erst ab 1986, nachdem er an der Einspielung von Peter Gabriels Pop-Klassiker „So“ mitgewirkt hatte. Seitdem hat Katché mit zahllosen Größen der internationalen Musikwelt zusammengespielt: Sting, Joni Mitchell, Dire Straits, Simple Minds, Tears For Fears, Joe Satriani, Tracy Chapman, Joan Armatrading, Al DiMeola, Jeff Beck, Tori Amos, Youssou N’Dour, Manu Dibango, Gloria Estefan, Noa, Kassav, Stephan Eicher, Nigel Kennedy und und und… Schon dieser gekürzte Auszug aus der Liste der Künstler, die Katché in beinahe zwanzig Jahren „begleitete“, wobei er stets nicht etwa Sideman sondern auch musikalischer Ideengeber und Partner war, zeigt zum einen seine geradezu universelle Vielfältigkeit als Drummer, zum anderen aber auch, daß er bei der Auswahl der Musiker, mit denen er zusammenarbeitet, einen ausgesprochen hohen Qualitätsstandard beansprucht.

Bei uns stellt Manu Katché im polnisch/französisch/norwegisch besetzten Quintett den Nachfolger seines prämierten Albums vor. Der heißt PLAYGROUND und ist formal, inhaltlich (und auch kommerziell, wie die Verkäufe zeigen) die überaus gelungene Fortsetzung des Vorgängers, lyrisch, luftig und warm, inspiriert, mit erdigen Grooves, geschmeidigem Sound, in einem Ensemble, das absolut harmonisch ineinander fließt.

TIPP: Manu Katché LIVE im TV jeden letzten Samstag im Monat um 22:45 Uhr auf ARTE mit der Musik-Show „One Shot Not“!!!

Präsentiert von

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung gibt es auch unter
http://www.manu-katche.com

Ida Sand & Band – Meet Me Around Midnight

Wieder eine dieser nordischen Sirenen, die uns mit elfenhaft erscheinendem Wesen und entrückt anmutendem Gesang betören?

Also Sirene und betören ja, entrückt nein. Denn die Schwedin ist mit einer Stimme gesegnet, die ihre Wurzeln nicht in Skandinavien, wie wir es musikalisch gerne sehen, vermuten lässt. Ida Sand klingt erdig-markant, bluesgetränkt, gospeldurchdrungen, jazzverwittert, soulinfiziert. Und so verwundert es nicht, dass Ober-Funker Nils Landgren ihr Debüt produzierte und Ulf Wakenius eine ganze Menge Gitarrenarbeit dazu beisteuerte. Ida Sand, die Pianistin und Sängerin, bewegt sich dabei traumwandlerisch sicher durch das von ihr exquisit ausgesuchte Repertoire, das neben tollen Eigenkompositionen auch Titel von den Eurythmics, Bill Withers oder Stevie Wonder enthält (auch dabei der traumhafte Ed Cobb-Song „Every Little Bit Hurts“, den man hier zuletzt vor vielen Jahren von Steve Winwood und der Spencer Davis Group hörte). Allem drückt sie ihren ganz eigenen Ida-Stempel auf, so dass man evtl. nicht Unbekanntes völlig neu entdeckt.

Ein schlüssiges Konzept und Konzert mit toller Musik an der Nahtstelle von Jazz, Blues, Soul, mit einer Künstlerin (und ihrer Band) aus Skandinavien, die sicher bald aus dem Schatten der schon etablierten Elfen-Kolleginnen herausragen wird.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung gibt es auch unter
http://www.myspace.com/idasand

Naturally 7 – Ready II Fly

Sehr geehrtes Publikum,
VERPASSEN SIE BITTE NICHT DIESEN ATEMBERAUBENDEN ABEND!!

So hängen wir uns nicht oft aus dem Fenster. Aber diesmal geht es schlicht um die weltbeste Show mit der weltbesten Band auf dieser Baustelle.

Auf welcher Baustelle? A Capella?

Da stehen 7 farbige Jungs aus New York auf der Bühne, die mehr Alarm machen als der ganze Rest der HipHop-, Rap- und Breakdance-Branche, aber sie haben kein einziges Instrument. Ihre ganze Kunst, die Rythms & Beats, der Bass, die Keyboardflächen, die Drums, (verzerrte) Gitarren, die Beatbox und obendrauf R’n’B und Soulgesang von ergreifender Klasse, alles, was man hört – alles mit den Stimmen! OHNE TRICKS! Und: Bei aller Vokalakrobatik, bei aller schier unglaublichen Perfektion – was da entsteht, ist wunderschöne beseelte Musik, die niemanden unberührt lässt und die mit dem herkömmlichen A-Capella-Gesang etwa soviel zu tun hat, wie Stevie Wonder Schlager singt oder Eminem Büttenreden hält.

„Naturally7 – die Band ohne Band“ hat man sie genannt. Sie selber nennen das, was sie tun, Vocal Play. Und sie sind damit einzigartig auf der Welt. Hierzulande hatten sie bereits den Mega-Hit „Music Is The Key“ (mit Sarah Connor) plus dazugehörigem Auftritt in „Wetten, Dass?…“ Aber am besten sind sie immer noch live (ohne Sarah Connor) auf einer Bühne. Wer sie jüngst auf einem ihrer Konzerte bei der Welt-Tour mit Michael Bublé in der Color Line Arena oder einer der anderen grossen hiesigen Hallen gesehen hat, wird das wissen, aber kaum glauben können, dass sie bei uns spielen.

Also, liebes Publikum, in Ihrem Interesse: siehe oben…

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung gibt es auch unter
http://www.naturallyseven.com

Höhner – Da simmer (alswidder) dabei

In ihrer gut 30-jährigen Geschichte haben die Höhner, die als Karnevals-Band in’s Leben gerufen wurden, eine beachtliche Zahl von Longplayers und über 200 Songs entwickelt und es damit im Rheinland zu einer großen Beliebtheit gebracht.

Das zeigt sich überall und immer, wo sie auftreten, und sie treten oft und überall auf! Meistens ist die „Hütte“ voll. Ob bei Roncalli, in Omas Wohnzimmer oder auf Burg Wilhelmstein. Im Gepäck haben sie „Best of Höhner“ mit einer Mischung aus ihren bekanntesten Schlagern und Gassenhauern, frivolen Refrains und flotten Rhythmen, die zum Tanzen einladen, sei es nun in der engen Kneipe, beim Karnevalsumzug auf der kalten Straße, im dampfig-heißen Bierzelt oder auf der Burg. Dazu gibt’s Altes in neuem Gewand – zum Beispiel einen Clubstepper-Mix’ der Karnevalshymne ’Viva Colonia’ oder den alten Höhner-Hit ’Lust aufs Leben’ in einer neuen, etwas fetzigeren Version. Und am Ende gibt es natürlich das unausweichliche Medley. Für Höhner-Fans kann da die Devise nur lauten: Da simmer alswidder dabei!

Eine Veranstaltung der KG Au Ülle’.

Für dieses Konzert sind ab dem 1. März noch Restkarten ausschließlich über das Kartenhaus (Tel. 02405-94102) erhältlich.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung gibt es auch unter
http://www.hoehnercologne.de

Neuer Chor Würselen & Band – „All You Need Is Love“

„All You Need Is Love“! Die Beatles haben es schon immer gewusst – und nicht nur die. „Here Comes The Sun“! Jawohl, und der Neue Chor Würselen will sie scheinen lassen auf Burg Wilhelmstein. Die rund 60 Sängerinnen und Sänger unter der Leitung von Christoph Leuchter kehren nach ihrem umjubelten, ausverkauften Konzert vor zwei Jahren mit Band und Solisten auf die Freilichtbühne zurück. Und dieses Mal werden die Songs der Beatles eine gewichtige Rolle spielen.

Evergreens wie „With A Little Help From My Friends“, „Hey Jude“, „Sgt. Pepper’s Lonely Hearts Club Band“, „Yesterday“, „When I’m Sixty-Four“ oder auch John Lennons „Imagine“ stehen auf dem Programm. Stücke, die jeder kennt und die zum Mitsingen geradezu auffordern. Leuchter packt sie und ihre Refrains mit dem bekanntermaßen stimmgewaltigen Chor in Arrangements, die den Klassikern der Fab Four eine eigene Note und einmal mehr neues Leben geben.

Aber das ist natürlich nicht alles. Viele Highlights aus dem vielseitigen Repertoire des Neuen Chors werden zu hören sein. Darunter Gospel-Renner wie „Oh Happy Day“ und „Joshua Fit The Battle Of Jericho“ oder auch der Musical-Hit „I Will Follow Him“. Pop-Nummern sind ebenfalls dabei, etwa „Hymn“ von Barclay James Harvest und Eric Claptons „Tears In Heaven“. Im Angebot hat der Neue Chor Würselen auch eigene Songs: „Auf dem Weg“ beispielsweise, eine orientalisch angehauchte Nummer. Fehlen werden auch nicht die Titelsongs der bisherigen zwei CDs der Gruppe: „Hand in Hand“ und „Unterwegs zuhaus“.

Der Neue Chor Würselen mit Band und Solisten – das etwas andere Chor-Erlebnis!

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung gibt es auch unter
http://www.neuerchor-wuerselen.de/

Blind Date

Blind Date, die Veranstaltung der Burg-Wilhelmstein und der Aachener Zeitung zugunsten der Aktion „Menschen helfen Menschen“ ist eine Erfolgsstory und liebgewordene Konstante im Programm und bei unserem Publikum geworden. Sinn dieser Veranstaltung ist ein dreifacher: Zum einen unserem Publikum eine tolle Veranstaltung bieten, zum anderen „neuen“ Künstlerinnen und Künstlern ein großes Forum ermöglichen, aber gleichzeitig möchten wir die – wie wir finden – höchst wertvolle Aktion der Aachener Zeitung (AZ) nicht nur wieder einmal in’s Bewußtsein heben, sondern auch möglichst aktiv unterstützen. Und die AZ möchte gemeinsam mit uns einen Dank an die Menschen loswerden, die diese Aktion bisher unterstützt haben. Also „Menschen helfen Menschen“ rückwärts. Das „Wie“ ist im Vorfeld des Konzertes der AZ zu entnehmen.

Wir freuen uns auch in diesem Jahr auf die avisierten Künstler und Sie, unser Publikum! Namen werden erst am Abend und vor Ort genannt. Überraschung! Und da alle Beteiligten vor und hinter den Kulissen dieses Abends – von Planern über Helfer über Technik über Hotel etc. bis zu den Akteuren auf der Bühne sich der guten Sache zur Verfügung gestellt haben, können wir das Konzert zu einem Preis anbieten, den man sonst nie und nimmer verantworten könnte. Sollten wir damit nicht nur über die Runden kommen, sondern sogar dank eines zahlreichen Besuches einen Erlös erzielen, dann fließt der natürlich in die Aktion.