Konzertreview: Und dann brennt doch die Luft: Hubert von Goisern auf Burg Wilhelmstein

Von Sabine Rother – AZ/AN

Würselen. Er ist ein Wanderer zwischen den Welten, einer, der robust wirkt und doch extrem dünnhäutig ist: Hubert von Goisern. Sein Konzert auf Burg Wilhelmstein war restlos ausverkauft, die Fan-Gemeinde mit Wunderkerzen bestens aufgerüstet. Von Goisern, der sich nach seinem Geburtsort Bad Goisern in Oberösterreich benannt hat und eigentlich Hubert Achleitner heißt, hat sich sein Leben lang mit Leidenschaft Neuem geöffnet – ob in Grönland, Südafrika, Kanada, Afrika, Tibet oder zuletzt die Donau auf- und -abwärts auf einem zur Bühne umgebauten Frachtschiff. All das fließt in eine Musik von enormer Bandbreite, wobei sich alles um einen tief in ihm glühenden Kern bewegt: die in frühen Jahren aufgenommene Kraft der Volksmusik, aus der er fantasievollen, harten Alpinrock mit urkräftiger Jodeltechnik schmiedet. Weiterlesen

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.