Ruby-Woo-Tour 2009

Seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums “Betcha Bottom Dollar” in Deutschland war gerade einmal ein Jahr verstrichen, da kündigten die göttlichen Puppini Sisters aus London bereits ihr zweites Album mit dem wunderbaren Titel “The Rise And Fall Of Ruby Woo” an (Ruby Woo ist der Name eines Lippenstifts, der im Beauty-Test des britischen Observer als “Very Dita Von Teese“-mässig beschrieben wird, und den die drei Schwestern im Geiste auch selber benutzen.

Mit ihrer von der Swing-Ära der 30er und 40er Jahre und dort insbesondere von den Andrew-Sisters geprägten Popmusik sowie ihrem Sinn für Glamour und Spaß führen Marcella Puppini, Kate Mullins und Stephanie O’Brien die Retro-Welle der letzten Jahre an. Very stylish! “Puppinieren” ist schnell zu einer Lifestyle- und Modevokabel geworden so wie der Name des Trios selbst zu einem Synonym für Mode, Stil und Anziehungskraft. Den großen Durchbruch verdanken die Puppinis übrigens der britischen Designerin Vivienne Westwood.

Ein Fall für Genre-Puristen ist ihr ungemein swingender Vintage-Pop dennoch nicht, denn die moderne Komponente ihrer Arrangements ist kaum zu überhören. Neben den bekannten Arrangements der Andrews-Sisters wie etwa „Bei mir bist du schön“ oder „Mr. Sandman“ covern die Puppini Sisters viele Songs der 70er und 80er Jahre im Swingstil: „Heart of Glass“ von Blondie, gehört genauso dazu wie Kate Bushs „Wuthering Heights“. Und eine Hinterlist von Marcellas Mann nötigte die Mädels dazu, eine Coverversion des Smith-Klassikers „Panic“ ins Repertoire aufzunehmen. Und überhaupt haben die Puppinis eine besondere Liebe zu den 80ern entwickelt. So wollen sie demnächst den Oldie-Kracher „The Final Countdown“ von Europe ins Repertoire aufnehmen. Aber selbst dieser Heuler bekommt durch die Veredlung der Puppini Sisters einen unwiderstehlichen Charme, zumal live vor Publikum. Garantiert.

Swing-Freunde, aufgepasst!!! Let op!!!

Der von uns hochgeschätzte Cateringservice die KOCHNISCHE und das EXIL in Aachen bieten gemeinsam in Zusammenhang mit dem Konzert eine stilechte Swing-Party nach Konzertende an. Für die Fahrt zur Burg Wilhelmstein und zurück kann gesorgt werden, für’s adaequate Styling sowie für Essen, Trinken und Musik wird gesorgt. Alle Einzelheiten dazu gibt es unter http://www.kochnische-aachen.de und/oder unter der Tel.-Nr 0241-9435907.

Klangcooltour-Bandcontest

Das heutige Konzert ist die Abschlussveranstaltung des Klangcooltour-Band-Contestes der Initiative Generation Jugend – du hast die Wahl! (Alle Informationen zu diesem Wettbewerb, Teilnahmebedingungen, Jury etc. finden sich online unter den beiden voran gestellten links). Hier stellen sich die Sieger dem Finale. Aber nicht nur das. Es gibt auch einen Stargast mit seiner Band. Und der heißt Pascal Finkenauer.

Seit über 15 Jahren findet man Pascal Finkenauers prägnante Stimme in den unterschiedlichsten Nischen der Musiklandschaft. Mit 16 steht er mit der Posthardcore Band Exhaust auf Bühnen im Hamburger Umland. 2001, als Frontmann des erfolgreichen Electro- Kollektivs JAW, wird er über die Grenzen bekannt. Seine verschrobenen Texte und die exaltierten Live Shows gelten als Spezialität. 2004 erscheint das Punkalbum seiner Nebenbei-Band „The Black Cherries“. Das Album wird Spex Platte des Monats. Konzerte im Vorprogramm der Blues Explosion, Dick Dale und Fettes Brot folgen. „Radiotauglichkeit“ beweist er 2005, als sein „An Tagen wie diesen“ mit FETTES BROT und ihm als Sänger die Top Ten chartet. Pascal Finkenauer geht mit FETTES BROT in die großen TV Shows, auf Tourneen und über die Festivals.

Nun gibt es ein neues Album von ihm: „unter grund“ ist seit Februar 2009 im Handel. Mit der gleichnamigen Single, einem Losgeh-Stück mit tollem Groove, vertrat Pascal Finkenauer Rheinland-Pfalz bei Stefan Raabs Bundesvision Song Contest in Potsdam.

Wir erleben einen Musiker mit tiefer, souliger Gänsehautstimme und einem Händchen für Melodien. Aber das ist nur die eine Seite. Denn gleichzeitig ist Finkenauer ein Poet, der seine Lücke gesucht und gefunden hat. Einer, der die Welt ebenso liebevoll wie gnadenlos betrachtet, der ebenso laut, rau und böse wie sanft und nachgiebig sein kann. Weder Ver- noch Erklärer ist der in Hamburg lebende Musiker. Sein eigenes Universum besteht aus Gegensätzlichkeiten: Wut und Sahne, Punk, Chanson, Songwriterpop – und bei ihm passt es zusammen.

S Nix

Rock, Pop inneralpines Jodeln. Nie zerfällt die Üppigkeit in ihre Einzelheiten. Dazu beeindruckt Hubert von Goisern mit einer Stimme, die ungeahnte Vielseitigkeit demonstriert. Gleichermaßen überzeugend formuliert er mit dem Material vom aktuellen Album S’Nix Gelassenheit und Ungeduld.

Im Sommer 2007 stürmte eine sehr junge Band im Rahmen eines bisher einzigartigen und berührenden Konzertunternehmens (siehe www.linzeuropatour.com) mit dem Goiserer los – per Schiffskonzertbühne über die Donau gen Osten bis zum Schwarzen Meer, dann im Studio durch das neue Album-Material. Sommer 2008 erspielte sich das Team schließlich endgültige Begeisterungsstürme auf der 2. Etappe gen Nordwesten, den Rhein hinab und die Maas hinauf, wo David Lackner (keys), Maria Moling (percussion, voc), Alex Pohn (dr), Helmut Schartlmüller (b), Elisabeth Schuen (violine, voc), Marlene Schuen (violine, voc) und Severin Trogbacher (g) auf Zuruf virtuos mit den unterschiedlichsten Gästen loslegten. Seit Herbst 2008 ist der alpine Kapitän von Goisern mit seiner Crew wieder auf festem Boden unterwegs und beschwört seinen reichen Schatz an Flussabenteuern herauf.

Von Goisern, die Band und der satte, kräftige Sound von S’Nix reißen mit, denn die Songs auf dem Album wuchsen aus langen Sessions. Mit gehörigem Mut lehnen sich dabei rockige Nummern wie „Showtime“ oder „Auseinandertreiben“ weit hinaus aus dem bisherigen Kosmos. „Herschaun“ ist der Song mit den deutlichsten Verweisen auf die Region, die 2007 durchfahren wurde. Es wird hymnisch gejodelt („Sieger“) und es fließen – inhaltlich und formal – einige epische Werke. Bei „Siagst Es“ entwickelt sich aus dem Nichts ein seelenvoller Klangteppich mit der wilden Sogkraft eines Wasserstrudels zu erhabener Schönheit.

Bevor Anfang Juli 2009 diese formidablen Flusspiraten mit den meisten der Künstler, denen sie auf ihrer zweijährigen Schiffstour begegneten, das Unternehmen Linz 2009 dortselbst mit einem dreitägigen Dauerkonzert krönen, dürfen wir Hubert von Goisern und Band auf unserer Burg Wilhelmstein erleben. „S’Nix“ – aber wie!

Blind Date

Blind Date, die Veranstaltung der Burg-Wilhelmstein und der Aachener Zeitung zugunsten der Aktion „Menschen helfen Menschen“ ist eine Erfolgsstory und liebgewordene Konstante im Programm und bei unserem Publikum geworden. Sinn dieser Veranstaltung ist ein dreifacher: Zum einen unserem Publikum eine tolle Veranstaltung bieten, zum anderen „neuen“ Künstlerinnen und Künstlern ein großes Forum ermöglichen, aber gleichzeitig möchten wir die – wie wir finden – höchst wertvolle Aktion der Aachener Zeitung (AZ) nicht nur wieder einmal in’s Bewußtsein heben, sondern auch möglichst aktiv unterstützen. Und die AZ möchte gemeinsam mit uns einen Dank an die Menschen loswerden, die diese Aktion bisher unterstützt haben. Also „Menschen helfen Menschen“ rückwärts. Das „Wie“ ist im Vorfeld des Konzertes der AZ zu entnehmen.

Wir freuen uns auch in diesem Jahr auf die avisierten Künstler und Sie, unser Publikum! Namen werden erst am Abend und vor Ort genannt. Überraschung! Und da alle Beteiligten vor und hinter den Kulissen dieses Abends – von Planern über Helfer über Technik über Hotel etc. bis zu den Akteuren auf der Bühne sich der guten Sache zur Verfügung gestellt haben, können wir das Konzert zu einem Preis anbieten, den man sonst nie und nimmer verantworten könnte. Sollten wir damit nicht nur über die Runden kommen, sondern sogar dank eines zahlreichen Besuches einen Erlös erzielen, dann fließt der natürlich in die Aktion.

VIS à VIS – World Accordion meets Fingerstyle-Guitar – ZUSATZKONZERT

Zwei international anerkannte Virtuosen aus unterschiedlichen Genres treffen sich unlängst auf einer Bühne. Mit Neugier, Respekt voreinander und Spielfreude greifen sie in die Saiten und Tasten, und es entstehen magische musikalische Momente: berührende Melodien, wilde Improvisationen, pulsierende und schräge Rhythmen wirbeln durch die Luft. Die Aufmerksamkeit des Publikums wird zu Begeisterung. Die Musikanten, selbst so angetan von dieser ersten öffentlichen musikalischen Begegnung, entscheiden spontan, dies als Duo-Projekt ins Leben zu rufen. Leuchter, Akkordeonvirtuose mit arabischen Referenzen, und Melrose, herausragender Akustikgitarrist mit bevorzugtem Ziel-Gebiet keltische Musik, kreieren eine neue musikalische Fusion. Sie verlassen ihre quasi angestammten Genres mal kurz zugunsten der des jeweils anderen und finden sie gemeinsam umso besser wieder – und sie sind gerade erst am Anfang der Möglichkeiten!

Zunächst ist dabei herausgekommen: Eine CD-Präsentation mit Überraschungswert! Und auch einem Überraschungsgast. Ein Abend der Virtuositäten und musikalischen Kabinettstücke für alle, die handgemachte Musik lieben. Da das schnuckelige Theater K über eine begrenzte Platzanzahl verfügt, empfehlen wir den frühzeitigen Ticketerwerb!

Mehr Infos zum Theater-K unter www.theater-k.de

VIS à VIS – World Accordion meets Fingerstyle-Guitar

Zwei international anerkannte Virtuosen aus unterschiedlichen Genres treffen sich unlängst auf einer Bühne. Mit Neugier, Respekt voreinander und Spielfreude greifen sie in die Saiten und Tasten, und es entstehen magische musikalische Momente: berührende Melodien, wilde Improvisationen, pulsierende und schräge Rhythmen wirbeln durch die Luft. Die Aufmerksamkeit des Publikums wird zu Begeisterung. Die Musikanten, selbst so angetan von dieser ersten öffentlichen musikalischen Begegnung, entscheiden spontan, dies als Duo-Projekt ins Leben zu rufen. Leuchter, Akkordeonvirtuose mit arabischen Referenzen, und Melrose, herausragender Akustikgitarrist mit bevorzugtem Ziel-Gebiet keltische Musik, kreieren eine neue musikalische Fusion. Sie verlassen ihre quasi angestammten Genres mal kurz zugunsten der des jeweils anderen und finden sie gemeinsam umso besser wieder – und sie sind gerade erst am Anfang der Möglichkeiten!

Zunächst ist dabei herausgekommen: Eine CD-Präsentation mit Überraschungswert! Und auch einem Überraschungsgast. Ein Abend der Virtuositäten und musikalischen Kabinettstücke für alle, die handgemachte Musik lieben. Da das schnuckelige Theater K über eine begrenzte Platzanzahl verfügt, empfehlen wir den frühzeitigen Ticketerwerb!

Mehr Infos zum Theater-K unter www.theater-k.de

Boppin’ B

Beim ersten Blick auf das Cover von „Rock `n Roll Radio“, dem 8. Longplayer der Rock’n’Roller von Boppin B., kann es Anmutungen an Dick Brave and the Backbeats geben, der Band, mit der DB alias Sascha für Aufsehen sorgte, indem er genau das tat, was mitunter auch Boppin’B machen: Aktuelle Charthits der 50er Jahre zu Rock’n’Roll, Jump’n’Jive und Rockabilly-Songs machen. Wenn da nicht die Tatsachen wären, dass Boppin`B schon seit längerem die Bühnen rocken und immer noch immensen Spaß an ihrer Musik ausstrahlen, und dass sie durchaus auch Kracher aus eigener Feder zur Detonation bringen. Und zwar so, dass kein Auge trocken und kein Fuß, nicht einmal eine Prothese, ruhig bleiben kann. Und das mit Dick Brave ist auch kein Zufall, wie ein Blick in die Bandgeschichte zeigt…

Halbresonanzgitarren, Kontrabaß, Stand-Drums, Shure SH-Mikros, Röhrenverstärker – noch Fragen? Ab die Luzi!

Club des Belugas – Swop

Club des Belugas – so heißt in Südfrankreich ein Kinderspielplatz. Den Namen fanden die Masterminds dieser internationalen Spitzen Nu-Jazz Truppe so passend, dass sie ihn einfach ausgeliehen haben. Beinhaltet er doch zwei Dinge, die für die Musik der Band essentiell sind: absolute Clubtauglichkeit und die Eleganz, die man den weißen Walen nachsagt. Auf ihrem neuen Album Swop (eine Melange aus Swing und Pop) dokumentieren die Belugas das nachdrücklichst. Die hübsche Schwedin Anna-Luca steuert mit ihrer lasziven Stimme eine ordentliche Portion Sexappeal bei. Und mit dem New Yorker Dean Bowman ist – zumindest auf Tonträger – eine Legende ins Netz gegangen. Denn selbst Madonna liegt diesem Sänger zu Füßen. Aber das Herzstück des Musikkollektivs ist, zumal live, die Soulsängerin Brenda Boykin.

Damit sind Club Des Belugas eines der führenden Lounge & NuJazz Projekte. Live präsentieren sie eine mitreißende Show mit jazzigen Tunes, groovenden Samples und lässigen Downbeats. Zeitgenössische europäische Lounge & NuJazz Stilistiken werden mit brasilianischen Beats und amerikanischem “Black Soul” der 50-er Jahre kombiniert. Dazu swingende Songs und großartige Vocals.

Jaune Toujours – Rock du Monde

Wie ihre Heimatstadt Brüssel, so sind auch Jaune Toujours eine explosive Mischung aus Sprachen, Stilen und Kulturen: Chanson, Rock, Dubelemente, Balkan, Brass und Gypsy, alles ist möglich! Ganz bewusst lässt sich die Band um den charismatischen Frontmann Piet Maris nicht in eine Schublade stecken. Da flitzt ein hibbeliges Akkordeon durch die Arrangements, schwelgt in Musette-Flair, liefert dann einen Reggae-Rhythmus. Die Blechbläser-Riege gibt sich mal ein wenig arabesk, jagt durch balkanische Kreuzrhythmen oder swingt zu kubanischen Einsprengseln. Alles in einer manchmal auch wilden Mischung, die an die besten Momente von Mano Negra oder Les Negresses Vertes erinnert. Musik also, die genauso verrückt wie engagiert und inspirierend ist. Eine unwiderstehliche Mischung – mit Texten in Französisch, Flämisch, Italienisch und Spanisch.
Trotz umfassender Live-Erfahrung und entsprechender Tour-Routine lassen Jaune Toujours keine Gelegenheit zur Improvisation aus. Und so sind ihre Liveshows ein Fest: Hochenergetisch, bestechend musikalisch, weltoffen und voller Gefühl.

Toni L. & Safarisounds – Funkanimal

Frage: Ist es ein weiter Weg vom ersten Rap-Hit in deutscher Sprache Ende der 80er Jahre bis zum lupenreinen elektrisierenden zeitlosen Funk? Toni L und die 9-köpfigenSafarisounds geben darauf gradlinige Antworten, die Jan Delays Annäherung an Funk alt aussehen lässt.

Toni L. Bei diesem Namen dürfte es bei manchen klingeln. Richtig! Toni L, das ist der lange dünne Typ mit Schiebermütze, immer korrekt gekleidet. Einer der Drei, die exemplarisch artikulierten, sich „Fremd im eigenen Land“ zu fühlen. Als Mitglied von Advanced Chemistry kann Toni noch von den Zeiten berichten, in denen Deutschlands Herz in Sachen HipHop nicht in Stuttgart oder Berlin, sondern in Heidelberg und Mannheim schlug.

Nun spielen die Safarisounds den Funk, roh, schnörkellos, schweißtreibend und ungeheuer gekonnt. Toni L rappt dazu mit seiner unverwechselbaren Stimme und diesem Flow, der schon vor einer Reihe von Jahren die Spreu vom Weizen trennte. Jedem Takt, jedem Break, jedem Rimshot merkt man die Freude und das tiefe Verständnis für die Musik an. Super-Soundsafari mit den Funkanimals!