Weihnachten fürs Herz

Es war schon immer unser Wunsch, auf der wunderbaren Freilichtbühne ein vorweihnachtliches Angebot zu schaffen. In diesem Jahr ist es soweit! Eine stimmungsvolle Veranstaltung, die alle mit lokalen Tönen in die Weihnachtszeit geleitet.

Öcher Weihnachtsblues, Öcher Weihnachtsgeschichten und Weihnachtslieder, die direkt ins Herz gehen: Am Sonntag, 10. Dezember, verzaubern das Öcher Urgestein Dieter Kaspari & Band mit Gitarre und Blues, Albert Henrotte mit Öcher Weihnachtsgeschichten und der Sunshine Chor aus Herzogenrath mit eigenen und klassischen Weihnachtsliedern zum Mitsingen. Um 16 Uhr wird es gemütlich, feierlich, besonders: Nach zwei Stunden sind die Herzen erwärmt.

Tickets zum Preis von 6,- zzgl. Vorverkaufsgebühren gibt es im Restaurant Burg Wilhelmstein und hier!

Danke!

Kaum ist die Festival-Saison auf der Freilichtbühne vorbei, packt einen schon die Wehmut. Was war das wieder für ein Jahr! Über 30 Veranstaltungen, davon 11x Open-Air-Kino. Tolle und angenehme Künstler und Bands, viele tausend Besucher.

Hier ist noch einmal unser Video von der Auftaktveranstaltung „Blind Date“ – stellvertretend für die Festivalsaison.

Schon bald stellen wir die ersten Veranstaltungen für unser Festival 2018 vor!

Ein Hauch von Sanremo auf Burg Wilhelmstein

Es waren die Lieder des Festival della canzone italiana in Sanremo und eine uminöse „2. Liste“ einer Münsteraner „Familie mit italienischem Migrationshintergrund“, die „Götzè“ inspirierten, die Triologie internationaler Schlager mit „In Rom“ abzuschließen. Nach Paris/ Frankreich und New York/ USA nun also bella Italia.

Als ob er genüsslich am Gelato lutschen, oder eine Spagetti aglio olio durch seine spitze Lippen saugen würde, vermittelte Alsmann seinem treuen Burgpublikum die Stimmung, Atmosphäre, Kultur und das Lebensgefühl unserer südlichen Nachbarn: „Italien, Italien, Italien, … aahh Italien …“.

Und so standen – neben erklärender Lyrik in typisch Alsmännisch launigem Verve – die eingedeutschten Schlager Italiens im Mittelpunkt eines wieder einmal großartig Heimatabends. Ja, es war wieder ein Heimspiel für Götz Alsmann und seine kongeniale Band, die seit mehr als 25 Jahren das Kulturprogramm der Freilichtbühne mit prägen. Das Publikum goutierte die Spielfreude des Quintetts immer wieder mit starkem Beifall und am Ende des über zweistündigen Konzerts – wie könnte es anders sein – natürlich mit Standing-Ovation. Was für eine Stimmung!

Sensationell auch die diesjährige Garderobe: totschick! Muss man live gesehen haben. Vielleicht kommt die Kapelle mit Rudi Marhold am Schlagzeug, Markus Paßlick Percussion, Ingo Senst am Standbass und Altfrid Maria Sicking an Vibraphon, Xylophon und Trompete im nächsten Jahr wieder mit diesen Leibchen vorbei. Denn dass sie wiederkommen, steht außer Frage!

Mille grazie Götzè! Arrivederci! Ciao amici!

Electro Deluxe phénoménal

Also, normalerweise berichten wir ja nur kurz und möglichst objektiv über die Atmosphäre vor und hinter der Freilichtbühnenkulisse und den Auftritten unserer Künstlerinnen und Künstler.

Aber in Sachen Electro Deluxe werfen wir dann mal Ausnahmsweise unsere selbstauferlegte, persönliche Zurückhaltung und Bewertung über Bord. Warum? Weil das ein Hammerauftritt war und das französisch-amerikanisch musizierende Fachpersonal an diesem der Abend total begeisterte.

Was die 7 Jungens da fast zwei Stunden an musikalischem Feuerwerk auf der altehrwürdigen Bardenberger Heimatbühne abbrannten, war einfach nur grandios! Angeführt vom extrovertierten Sänger James Copley heizte die Band vom Start aus so richtig ein! Schlagzeug, Bass und Keyboard legten den Grundrhythmus und Trompete, Posaune und Saxophon bliesen so den Marsch, dass man den Eindruck hatte, es sei windig. Zwar bewies ein Trio aus dem Septett bei einem Stück, dass es auch leise und gefühlvoll kann, aber gleich danach ging es auch schon wieder so richtig ab, mit lautem, schnellen Funk und Soul. Pure Energie. Pure Spielfreude. Und zum musikalisch absolut perfekten Auftritt ohne Pause, Punkt und Komma, passte auch die optische Unterstützung durch eine exquisite pointierte Lichtshow.

Die Ankündigung „Electro Deluxe, das ist ein perfekt eingespielte Einheit, die Spaß macht.“ war wohl eher noch zurückhaltend formuliert. Und gemessen an der Resonanz des abendlichen Burgpublikums, das mittanzte, mitsang und jubelte, waren wir vom Team Burg Wilhelmstein offensichtlich nicht die einzigen Begeisterten unter der Zeltplane.

 

Cineastische Feinkost

Es spricht sich rum: Das Open-Air Kino auf Burg Wilhelmstein hat seinen ganz eigenen, besonderen Charme. Zusammen mit unserem Kooperationspartner Apollo Kino & Bar Aachen präsentieren wir in dieser Saison 10 ausgezeichnete Spielfilme und Dokumentationen. Zudem präsentiert das Team der Burg-Gastronomie zu jedem dieser Filme passende „Filmhappen“ an. Für all jene, die keinen Picknickkorb mitschleppen wollen.

Die Oskar prämierten Filme La La Land und Moonlight wurden bereits gezeigt. Bis Anfang September warten noch 8 weitere Filmhighlights auf Sie!

Viel Vergnügen dabei wünscht das Team der Burg Wilhelmstein!

Team liebt Anna

Das haben wir uns gedacht. Dass das schön wird, mit der Anna Depenbusch. Sie hat uns dann auch direkt mal ihre Freunde vorgestellt. Und Nachbarn. Musikalisch jedenfalls. Mit tollen Liedern. Und mit Hilfe einer wirklich exquisiten Band. Allen voran Multiinstrumentalistin Anne de Wolff mit 7 (?) verschiedenen Instrumenten sowie mit dem Gitarristen Ulrich Rode, der besonders beim Song „Engel“ ein teuflisch gutes Solo hinlegte. Dazu Sönke Reich am Schlagzeug, der dann auch schon mal mit einer alten Schreibmaschine den Takt angibt, kongenial flankiert von Bassist Oliver Karstens.

Kess ist sie, die Anna. Mit ihren Songs und mit ihren Geschichten. Überhaupt, mit ihrem ganzen Auftreten, sodass sogar die Cowboys im Publikum stehend mitsangen.

Und dann war da noch das Beziehungsgeflecht mit Tim, der Tina liebt, doch Tina liebt Klaus. Und das von Ron, Ronja und Sonja, und die Geschichte mit Peter, Paul und Anna… Also, wir hätten da noch ´ne Strophe: „Team liebt Anna“. Und Band.

Buwi-Movie

Beim diesjährigen Blind-Date ergab sich die Möglichkeit, die Freilichtbühne und die Blind-Date – Veranstaltung auch bildtechnisch einmal für die Dagewesenen und Nichtdagewesenen in Erinnerung zu halten.

Ein wunderbares „Buwi-Movie“ mit bleibenden Eindrücken:

#buwi2017

Film-Happen beim Open-Air-Kino

Letztes Jahr war es lecker – und dieses Jahr sicherlich auch! Das Team der Burg-Gastronomie hat auch für dieses Jahr zum Open-Air-Kino wieder einige Film-Happen im Programm.  Zum Preis von 5,- werden folgende „Film-Happen“ angeboten:

La La Land: Apple Pie mit Vanille-Eis und Ahornsirup

Moonlight: großer Moonlight-Burger mit US-Beef und US Bier

Ein Dorf sieht schwarz: Tarte poireaux et jambon mit Wein

Zu guter Letzt: Wild Thurkey Bagle mit US-Bier

Expedition Happiness: Chili Con Carne mit Corona Bier

Monsieur Pierre geht online: Baguette avec Jambon et Fromage und Wein

Born to be blue: doppeltes Club-Sandwich mit Hähnchen und US-Bier

Paris kann warten: Tarte au saumon et crabe mit französischem Wein

Sommerfest: Currywurst mit großer Pommes rot/weiß und eine Flasche Bier

 

Änderungen sind noch möglich

#buwi2017

Soulcats, Köster, Hocker – joot wor ett!

Die Kölner „Allstar Band“ um Bernd Delbrügge gab sich nach 25 (!) Jahren mal wieder die Ehre auf Burg Wilhelmstein. Der (Zitat) „groovenden Hit-Verwerter glänzte mit einer exquisiten, frischen Programm Mischung“. Und das Programm ist schnell erzählt: „fette Beats, funky Hornsection und exquisite vocals: Dancefloor zum Abheben.“ Quer durch die Rock- und Pop Geschichte wird da mit ordentlich Druck „eingesoulcatstet“ gecovert. Die Soulcats mit tollen Musikern bieten sowatt von guter Laune Musik, dass das Burgpublikum Stück um Stück in Partylaune versetzt wurde.

Und on top des kurzweiligen gute Laune Heimatabends sind es die Kölner Urgesteine Gerd Köster und Frank Hocker, die ihren eigenen, besonderen musikalischen Stempel im zweiten Teil aufdrückten und Erinnerungen z.B. an die Kultband „Piano has been drinking“ aufkommen ließen. Joot wor ett! Rischtisch joot!

@Bernd: nää, datt kann schon gut sein, datt da ´ne Pfau war, der über die Zuschauer im oberen Rang anno dazumal stolziert ist, und dem Jert nachhaltig in Erinnerung geblieben ist. Ob er da watt besonderes zu sich genommen hat, also der Jert, datt wissen wir nitt mehr. Ever dä Pfau, den jab ett tatsächlich!

Experimente auf der Burg

Buwipolitik ist es seit jeher, dass sich das Konzertprogramm weniger am Mainstream, sondern mehr an qualitativ Hochwertigem orientiert, was zum Teil eher weniger bekannt ist. Das ist immer auch ein Experiment bei dem man nicht weiß, wie es letztlich ausgeht und ob ein kulturelles Highlight bei unserem Burgpublikum ankommt, oder nicht.

Bokanté sieht sich ebenfalls als ein Experiment. Die neue Formation mit großartigen und erfolgreichen Musikern, die mit vielen anderen wesentlich bekannteren Musikgrößen musizieren, präsentierte nun ihr erstes Album: „Strange Circles“. Die 8-wöchige Tour führt dabei nur zweimal nach Deutschland und davon einmal auf unsere Burg. Sehr zur Freude der Truppe, die das mehrfach auch abseits des Scheinwerferlichtes unterstrich.

Lyrisch angeführt von der ausdrucksstarken Frontfrau Malika Tirolien aus Guadeloupe zeigten die 8 Musiker aus den USA, Kanada, Japan und Schweden mit eigenen Soli ihre große Klasse. Die drei Perkussionisten gaben ihre individuellen Rhythmen facettenreich zum besten, genauso individuell wie die 5 Gitarristen um Michael League. Und immer wieder Malika Tirolen, die mit ihrer Sangeskunst den vielseitigen Sound der spielfreudigen Band ergänzte.

Man habe einen Tag vorher in der Nähe von Monschau zusammengesessen, gekocht, gegessen und Musik gemacht. Mehr als 11 Stunden. Und einmal mehr erlebt, wie so viele Musiker aus unterschiedlichen Länder mit ihren Talenten eine wunderbare Einheit erschaffen, erzählte Michael League. Bis hierhin kann man sagen: Experiment geglückt!

Wir hätten Bokanté viel mehr Besucher gewünscht, denen das besondere Musikerlebnis sicher auch sehr gut gefallen hätte. Aber wer weiß, als „Langzeit Experiment“ angelegt, könnte der Weg Bokantés auf unsere Bühne dann sicher noch einmal führen. Denn viele von denen, die die Band an diesem Abend erlebt haben, werden sicher Werbung machen…