Ein Hauch von Sanremo auf Burg Wilhelmstein

Es waren die Lieder des Festival della canzone italiana in Sanremo und eine uminöse „2. Liste“ einer Münsteraner „Familie mit italienischem Migrationshintergrund“, die „Götzè“ inspirierten, die Triologie internationaler Schlager mit „In Rom“ abzuschließen. Nach Paris/ Frankreich und New York/ USA nun also bella Italia.

Als ob er genüsslich am Gelato lutschen, oder eine Spagetti aglio olio durch seine spitze Lippen saugen würde, vermittelte Alsmann seinem treuen Burgpublikum die Stimmung, Atmosphäre, Kultur und das Lebensgefühl unserer südlichen Nachbarn: „Italien, Italien, Italien, … aahh Italien …“.

Und so standen – neben erklärender Lyrik in typisch Alsmännisch launigem Verve – die eingedeutschten Schlager Italiens im Mittelpunkt eines wieder einmal großartig Heimatabends. Ja, es war wieder ein Heimspiel für Götz Alsmann und seine kongeniale Band, die seit mehr als 25 Jahren das Kulturprogramm der Freilichtbühne mit prägen. Das Publikum goutierte die Spielfreude des Quintetts immer wieder mit starkem Beifall und am Ende des über zweistündigen Konzerts – wie könnte es anders sein – natürlich mit Standing-Ovation. Was für eine Stimmung!

Sensationell auch die diesjährige Garderobe: totschick! Muss man live gesehen haben. Vielleicht kommt die Kapelle mit Rudi Marhold am Schlagzeug, Markus Paßlick Percussion, Ingo Senst am Standbass und Altfrid Maria Sicking an Vibraphon, Xylophon und Trompete im nächsten Jahr wieder mit diesen Leibchen vorbei. Denn dass sie wiederkommen, steht außer Frage!

Mille grazie Götzè! Arrivederci! Ciao amici!

Götz Alsmann und das Vermächtnis von Big Bobby Bingo

Man schreibt das Jahr 1965. Der kleine Götzi begleitet seine Mutter zu einer Otto-Versand-Modenschau, die von keinem geringerem als Big Bobby Bingo musikalisch begleitet wurde. Etwas schüchtern erzählte Götzi Bingo von seinem Traum, ein großer Musiker am Broadway zu werden. Big Bobby Bingos erste Reaktion zeigte wohl, dass er für solcherlei Träume wohl wenig übrig hatte. Trotzdem schenkte er Götzi ein Kladde mit Musiknoten von Nat King Cole. Es war der Beginn einer langen musikalischen Reise, die mit Musikaufnahmen im Blue Note Musikstudio in New York ihren vorzeitigen Höhepunkt fand.

Wobei, Höhepunkte sind auch immer wieder Konzerte, die die Götz Alsmann Band immer wieder auf Burg Wilhelmstein präsentiert. Da spielt eine famose Kapelle mit raffinierten und ausgefeilten Arrangements ganz fein auf. Angeführt von einem Herrn mit Tolle, dessen Traum es immer schon war, einmal Pianist in rosa Joppe auf Burg Wilhelmstein zu sein. Seit vielen Jahren immer wieder ein Highlight auf der Freilichtbühne, mit viel Musik und großem Spaß!

Was uns aber an diesem Abend besonders berührt hat, war die Hommage an unseren lieben Freund Uli Pesch, mit dem die Band und insbesondere Götz Alsmann viele Jahre lang eng freundschaftlich verbunden war. Und die Freundschaft zwischen Burg-Team und Künstlern hat weiter Bestand.

Götz Alsmann widmete das Konzert unserem im letzten Jahr leider viel zu früh verstorbenen Uli, der die Freilichtbühne zu dem gemacht hat, was sie heute ist.

Wir sagen Danke. Team Burg Wilhelmstein.

Götz Alsmann-Konzert muss leider verschoben werden

 

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Das Konzert mit Götz Alsmann, ursprünglich für den 26. August geplant, muss um leider um ein paar Tage auf den 31. August verschoben werden. Der langjährige Bassist der Band, Michael Ottomar Müller, ist leider schwer erkrankt. Der neue Ersatzbassist Ingo Senst, der im übrigen im letzten Jahr auch schon für ‚Mike“ Müller eingesprungen war, wird die Band auf Burg Wilhelmstein begleiten.

Gekaufte Tickets behalten ihre Gültigkeit. Infos und Rückfragen beantwortet das Kulturbüro Burg Wilhelmstein unter 02405 – 429 490

Zwischen Aachen und Zittau – Götz Alsmann in concert

Zwischen Flensburg und Garmisch-Patenkirchen hat Götz Alsmann sicherlich schon jede bespielbare Halle von innen gesehen. Ich habe z.B. ein Konzert des Krawatten- und Brillen- und was-weiß-ich-noch-alles-Manns in einer – ich würde sagen – Stadthalle besucht, wie man sie hundertfach in Deutschland antreffen kann. In seiner Anmoderation nimmt der Münsterländer diesen Ball regelmäßig auf. Alsmann singt das Hohelied auf die Provinz. In der von mir nicht weiter genannten Stadt titulierte er die Spielstätte als „das Denkmal eines unbekannten Betonmischers“ und verpasste dem Bau noch ein paar weitere Seitenhiebe. Zwischen Aachen und Zittau las er einfach die Namen der Städte bzw. Hallen ab, in denen seine Band zu Gast war oder noch sein wird. Mal sehen, was er in diesem Zusammenhang über die Burg zu sagen hat. Hoffentlich, dass er sich freut, wieder hier zu sein!
Götz Alsmann & Band sind am 17. August auf der Burg zu Gast. Tickets gibt’s hier.

Götz Alsmann & Band – Engel oder Teufel

ENGEL ODER TEUFEL…

…das fragen sich viele, die Götz Alsmann in den letzten fünfundzwanzig Jahren auf der Bühne oder auf dem Bildschirm gesehen haben. Wir kennen die Antwort, aber Sie…?

Vielleicht liefert Ihnen ja das gleichnamige Bühnenprogramm ein paar sachdienliche Hinweise.
Der einzige echte Entertainer unserer Zeit präsentiert einen Reigen seiner himmlisch-teuflischen Lieder, mit denen er mühelos eine Brücke zwischen der Welt seligmachender Melodien und dem Abgrund höllisch-scharfer Rhythmen schlägt.

Ganz gleich, ob es sich dabei um Eigenkompositionen handelt oder Götzi tief in das Archiv des klassischen-obskuren Schlagers der Schwarzweiß-Ära greift – sein Erfolgskonzept ist und bleibt das, was seinen Ruf als König des deutschen Jazz-Schlagers begründet und gefestigt hat:

Jazzartige Musik mit deutschen Texten, gewürzt mit das Nackenhaar sträubenden und zwerchfellerschütternden Geschichten, getarnt und dargeboten mit einer in unserer gegenwärtigen Unterhaltungslandschaft kaum noch gekannten geschliffenen Eloquenz als Moderation, auf die Bühne gebracht mit Hilfe der exzellenten Götz Alsmann Band, die ihrem Kapellmeister seit Jahrzehnten mehr als kongenial zur Seite steht.

Die jährlich mehr als einhundert Shows der Götz Alsmann Band erfreuten schon bei ihren letzten Programmen wie „Filmreif“, „Tabu“, „Kuss“ oder „Mein Geheimnis“ etwa 200.000 Zuhörer pro Tournee.
Es sieht nicht danach aus, daß die „Engel oder Teufel“-Tour 2010 ihren Vorgängerinnen darin in irgendeiner Hinsicht nachstehen wird.

Es erwarten Sie:

Götz Alsmann (Gesang, Klavier und mehr)
Altfrid Maria Sicking (Vibraphon/Xylophon/Trompete)
Michael Ottomar Müller (Bass)
Markus Paßlick (Percussion)
Rudi Marhold (Schlagzeug)

17.08.2010, 19.30 Uhr auf der Burg Wilhelmstein

Götz Alsmann & Band

ENGEL ODER TEUFEL…

…das fragen sich viele, die Götz Alsmann in den letzten fünfundzwanzig Jahren auf der Bühne oder auf dem Bildschirm gesehen haben. Wir kennen die Antwort, aber Sie…?

Vielleicht liefert Ihnen ja das neue gleichnamige Bühnenprogramm ein paar sachdienliche Hinweise.
Der einzige echte Entertainer unserer Zeit präsentiert einen Reigen seiner himmlisch-teuflischen Lieder, mit denen er mühelos eine Brücke zwischen der Welt seligmachender Melodien und dem Abgrund höllisch-scharfer Rhythmen schlägt.

Ganz gleich, ob es sich dabei um Eigenkompositionen handelt oder Götzi tief in das Archiv des klassischen-obskuren Schlagers der Schwarzweiß-Ära greift – sein Erfolgskonzept ist und bleibt das, was seinen Ruf als König des deutschen Jazz-Schlagers begründet und gefestigt hat:

Jazzartige Musik mit deutschen Texten, gewürzt mit das Nackenhaar sträubenden und zwerchfellerschütternden Geschichten, getarnt und dargeboten mit einer in unserer gegenwärtigen Unterhaltungslandschaft kaum noch gekannten geschliffenen Eloquenz als Moderation, auf die Bühne gebracht mit Hilfe der exzellenten Götz Alsmann Band, die ihrem Kapellmeister seit Jahrzehnten mehr als kongenial zur Seite steht.

Die jährlich mehr als einhundert Shows der Götz Alsmann Band erfreuten schon bei ihren letzten Programmen wie „Filmreif“, „Tabu“, „Kuss“ oder „Mein Geheimnis“ etwa 200.000 Zuhörer pro Tournee.
Es sieht nicht danach aus, daß die „Engel oder Teufel“-Tour 2009/2010 ihren Vorgängerinnen darin in irgendeiner Hinsicht nachstehen wird.

Es erwarten Sie:

Götz Alsmann (Gesang, Klavier und mehr)
Altfrid Maria Sicking (Vibraphon/Xylophon/Trompete)
Michael Ottomar Müller (Bass)
Markus Paßlick (Percussion)
Rudi Marhold (Schlagzeug)

Basta – Wir sind wie wir sind

William Wahl, Andreas Hardegen, Thomas Aydintan, René Overmann und Werner Adelmann sind BASTA. BASTA haben hart an sich gearbeitet, sich gequält und sich geschunden, um ihr Credo, maximale Musik mit minimalen Mitteln zu machen, in neue, ungeahnte Höhen zu treiben. Es gibt noch mehr Wortwitz, mehr Gefühl, mehr subversives Können, mehr Bosheit, mehr Bildung und – seit der Mehrwertsteuererhöhung vom letzten Jahr – mehr Mehrwert!.

Das BASTA-Erfolgsrezept liegt neben der schlagenden Live-Präsenz in der starken und spielerischen Verbindung von Musik, Wort und Komik. William Wahl komponiert und schreibt die meisten Lieder. Sein Talent, den Texten ihre einzigartige Doppelbödigkeit und punktgenaue Ironie zu verleihen, erinnert an die schnoddrige Wortkunst eines Friedrich Hollaender oder Joachim Ringelnatz, die ebenfalls in ihrer Zeit große komische Lieder schrieben. Dieses Sprachgespür und die Liebe zur Selbstironie verbindet Wahl mit eingängigen Pop-Melodien oder Parodien auf Rammstein oder Gangsta Rap.

Musikalisch bedient sich das – so sieht es sich selbst – nebenbei auch noch zum Anbeißen schöne Quintett der verschiedensten Formen von Pop, Reggae, Jazz, Chanson, Rock, Gangsta Rap, HipHop, Schlager, Comedy, Latino-Schmonzette, Kabarett, Cabaret, bis hin zu Klassik und Clownerie, Hillbilly, Disco und – haben wir was vergessen? – ach ja, A Cappella. Denn BASTA machen Musik ohne Instrumente, nicht weil sie es nicht können, sondern weil sie es wollen.

Damit setzt BASTA ein Zeichen: Wie sagte schon der berühmte Architekt Mies van der Rohe: „Weniger ist Mehr!“ Wenn man es kann. BASTA kann es. Allerdings sind die Fünf keine in Motten-Fracks gepresste A Cappella-Band, die angestaubte Retro-Lieder singt. Das klassische A Cappella haben BASTA überwunden und modernisiert. BASTA ist frisch, anders, das kann man hören, sehen und fühlen. BASTA ist das Beste, was Deutschland in diesen komischen Zeiten passieren konnte. BASTA ist die Rettung. BASTA ist auf einer Mission, denn es geht um vieles – um die Liebe,um den Fußball, und auch schon mal um das Laminat. BASTA.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung gibt es auch unter
http://www.basta-online.de

Götz Alsmann & Band – Mein Geheimnis

„Wo Götz Alsmann pustet, kommt etwas Schönes zum Vorschein: Seit Jahren «bläst» der Musiker den Staub von längst vergessenen oder niemals bekannt gewesenen deutschen Jazz-Schlagern und macht aus Songs der 50er und 60er Jahre etwas unerhört Frisches. …Als Musiker und Entertainer ist der kleine Brillenträger mit der großen Tolle ein wahrer Fels in der Brandung deutschen Liedguts. Für einen «Geheimnisträger» ist er indes sehr mitteilsam. «Mein Geheimnis» hat er sein siebtes Album getauft, mit dem er es als erster deutscher Solokünstler aufs legendäre New Yorker Jazzlabel «Blue Note» geschafft hat.

«Ich rede gerne, ich rede sogar sehr gerne. Ich rede eigentlich immer. Vertrauen sie mir bloß nichts an, ich erzähl´s gleich weiter.» Und so präsentiert er sämtliche Lieder seines «Geheimnis»-Albums. Virtuos angeheizt von seiner musikalisch orientierten Herrenreisegruppe: Markus Paßlick (Percussion), Michael Müller (Bass), Rudi Marhold (Schlagzeug) und Altfrid Sicking (Vibraphon).

Bei Alsmann mischen sich die Rhythmen munter miteinander. Die Mambo kuschelt sich eng an den Swing, der Jazz schmust heftig mit dem Walzer. Und das Publikum genießt. Alsmann ist seit Jahren verlässlich der Höhepunkt des Kulturprogramms auf der Freilichtbühne. Als Freund. «Oh, du mein Würselen», begrüßt er die Gäste. So klingt Vertrautheit: Viele der Zuhörer erleben Alsmann hier nicht zum ersten Mal live.

Klanglich ist der Auftritt lupenrein. Kristallklar perlen die Lieder aus den Boxen, selbst die zarteste Schwingung des Vibraphons geht im Miteinander der Instrumente nicht verloren. Wobei die Musik bei Alsmann nur die halbe Miete ist. Der besondere Charme seiner Auftritte liegt in den teils waghalsigen Anmoderationen von beachtlicher Länge. Von seiner «Zeit als Ziehsohn eines beinlosen Einradfahrers mit bernsteinfarbenen Zahnstümpfen» schwadroniert Alsmann ebenso wie von Damen mit Weltklasse-Dekolletées.

Stark ist er auch mit einem anderen Instrument. Der winzigen Ukulele, die ihn verlässlich auf jeder Tournee begleitet. Nur mit ihr kommt er zum Beginn der zweiten Programmhälfte auf die Bühne und spielt ganz vorn am Rand drollige Lieder von Menschen und Hunden, die auch etwas Rührendes haben. Das macht Alsmann so rasch niemand nach, ein Spagat zwischen Albernheit und Virtuosität.

Gut zweieinhalb Stunden verzaubert er seine Zuhörer. Dann packt er noch Bewährtes alter Alben à la «Ein kleiner Bär mit großen Ohren» obendrauf. Und wird mit Standing Ovations belohnt. Verdientermaßen.“
(Stefan Schaum/AZ-AN Kultur)

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung gibt es auch unter
http://www.goetz-alsmann.de