Die KommMitManns

Die Komm’Mit Mann!s – das heißt: 60er Jahre Soul vom Feinsten! Schweißtreibende Grooves, schmachtende Balladen, gestochene Bläsersätze, fulminante Chöre und mit Chris Tanzza als Leadsänger die schwärzeste Stimme des Ruhrgebiets.

Längst als legitime Nachfolger der Leinwandvorbilder aus Alan Parkers Kino-Kultfilm „The Commitments“ etabliert, touren sie durchs In- und Ausland, die Bewahrer der (vorwiegend „klassisch“ ausgerichteten Stax-) Soulmusik, und sie sind so zu DER deutschen Soul-Formation der Republik avanciert. Nun sind sie bei uns, um den Sommer nach dem stressigen Wahlkampf soulig ausklingen zu lassen. Mit Klassikern von Otis Redding, Ray Charles, Wilson Picket und den außergewöhnlichen Stimmen von neben Chris Tanzza der German Queen of Soul Jane Palmer, Renate Otta und der wunderbaren Katja Kutz.
Und die Botschaft ? “We’re feelin’ kinda soulsick, but the crowd called out for more!”.

Hells Kitchen

Sie jazzen und rappen sich in ganz Deutschland den Hintern wund, und eigentlich kann keiner mehr behaupten, er habe die Kantine ohne eigene Schuld leider verpasst. Bloß in Aachen waren sie bisher noch nicht. Dabei ist diese Band eigentlich immer für Überraschungen gut.
Nach der erfolgreichen Fusion von Jazz, HipHop, deutschsprachiger Soulmusik und etlichen Theatermusiken spielt die Jazzkantine nun auch Versionen großer Rock- und Metal-Klassiker der 80er, wobei sich das Groove-Kollektiv um Produzent und Bassist Christian Eitner gewohnt aufgeschlossen und experimentierfreudig zeigt. Die Institution in Sachen Crossover und stilvollem Miteinander verschiedenster Richtungen unter der Perspektive jazzig arrangierter, rockig gespielter und hiphopmässig gerapter Musik.

Sambodromo – Cross All Over

Wir sind Deutschland, oder so. Denn hervorgegangen ist diese Band ursprünglich aus einem Hamburger Schul-Projekt. Das ist 15 Jahre her, und wenn man heute Sambodromo hört und sieht, glaubt man’s nicht. So mit allen internationalen Wassern gewaschen klingt diese temperamentvolle 11-köpfige Truppe. Eine bühnen-orientierte Formation, die afro-brasilianische und orientalische Rhythmen mischt und mit Latin, HipHop, Rock, Reggae, Ska und Elektronik kreuzt. Songs für alle, lautet die Devise. Stimmen, Gitarren, Bass, konventionelles Drumset, Flutes, Saxes und Keyboards werden benutzt und bilden die Basis für eine perkussive Show der Sonderklasse, live gespielt von inspirierten und involvierten Trommlern auf einer Fülle traditioneller Perkussions-Instrumente . Das hört sich im einen Moment an, als kommt es direkt aus dem Karneval in Rio, im nächsten Moment steht man auf dem Markt in Dakar/Senegal.

Wuchtig und filigran, rhythmisierend und melodisch, spektakulär und verspielt, unglaublich vielfältig, aber nicht eklektisch. Die perfekte Eröffnung!