Ein Wiedersehen mit Tina Dico und Helgi Jonsson

Mit großen Schritten geht das Team der Burg Wilhelmstein der Abschlussplanung zum diesjährigen Festival auf der Freilichtbühne entgegen. Und nach dem wunderschönen Konzert mit Silje Nergaard im vergangenen Jahr haben wir auch für dieses Jahr wieder einen tollen Jazz-Act aus dem Norden verpflichten können.

Der isländische Pianist, Gittarist und Posaunist Helgi Jonsson steht diesmal im Vordergrund. Er wird begleitet von der Schlagzeugerin Marianne Lewandowski und natürlich von seiner Frau, der Sängerin Tina Dico. Mit ihr hat Helgi Jonsson schon mehrfach Station auf der Freilichtbühne gemacht, zuletzt im Jahr 2013.

Helgi Jonsson, Tina Dico und Marianne Lewandowski werden am 6. Juli auf der Freilichtbühne auftreten. Tickets gibt es hier!

#buwi2017

A Beginning. A Detour. An Open Ending

Mit 10 Jahren schreibt sie ihre ersten Songtexte, mit 15 Jahren hat sie ihre erste Band namens Fester Kester und mit 23 Jahren gründet sie ihre eigene Plattenfirma Finest Gramophone. Tina Dico aus Aarhus hat von Anfang an gewusst, was sie wollte. Hinter ihr liegen ein abgebrochenes Studium der Religionswissenschaften, einige Jahre an der Danish Royal Academy Of Music und einige gewonnene Musikwettbewerbe, als sie 2002 nach London geht. Dort arbeitet sie mit englischen Musikern und Produzenten zusammen, nimmt doch wieder alles in ihre eigenen Hände und macht stetig ihren Weg.

In ihrem Heimatland Dänemark gewinnt sie 2004 den Danish Music Award in der Sparte Songwriting und 2006 den gleichen Preis als Sängerin. Und im vergangenen Jahr erhält sie den mit 500.000 Kronen dotierten Kulturpreis des Kronprinzenpaares. Damit ist Tina Dico dort in der populären Musik das Maß aller Dinge, sie verdrängt U2 und Coldplay von den Spitzenpositionen der Charts und ist echt der heißeste Musik-Export, den Dänemark seit vielen Jahren aufweisen kann.

Und das alles gelingt mit einer scheinbar unspektakulär daherkommenden Mischung aus elektroakustisch instrumentierten, an Folk und Pop angelehnten Song-Geschichten, deren Zauber sich auf ihrem neuen Dreifach-Album „A Beginning. A Detour. An Open Ending“ voll entfaltet. Noch besser sind allerdings ihre Konzerte, von denen Kritiker in den allerhöchsten Tönen singen. Mit ihrer kleinen Band von großen Multi-Instrumentalisten wird sie dies mühelos auch bei uns unter Beweis stellen.