400 Jahre Konrad Beikircher

Hieronimus Duquesnoy war es, der – laut Überzeugung von Konrad Beikircher – anno 1619 den Schutzpatron der Satiriker_innen schuf: das Manneken Pis.

Der kleine Mann in Brüssel repräsentiere allein schon der Größe wegen die Kleinkunst. Er stünde da und strullere rotzfrech durch die Gegend. Für Beikircher das Ideal für Scherz, Satire und Ironie.

Und gefühlt sei er eben seit 400 Jahre als Kleinkünstler unterwegs und könne allerhand erzählen. Das Alter merkte man ihm garnicht an, als er jetzt wieder auf unserer Freilichtbühne stand… 😉

Der gebürtige Südtiroler Konrad Beikircher hat die rheinische „Züscholorie“ studiert – und erklärt sie uns. Er bringt uns quasi uns näher und hält uns den Spiegel vor. Mit einem großen Repertoire an launigen Geschichten und „rheinischen Relativverschränkung“. Und mit vielen kleinen Beispielen aus dem rheinischen Alltag, wie beispielsweise die Feststellung, dass der Rheinländer sich stundenlang über nix bestens unterhalten kann. Köstlich!

Einmal mehr bestens unterhalten fühlten sich auch die Buwi-Besucher_innen an diesem Abend, die den fast zweistündigen Auftritt mit viel Applaus goutierten.

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