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Raketen in Kirche – Martin Tingvall in Aachen

#buwi2019 goes church – so konnte man den Exkurs von Burg Wilhelmstein in die Citykirche nach Aachen einmal mehr untertiteln. Diesmal mit Martin Tingvall, der sein mittlerweile drittes Soloalbum „The Rocket“ präsentierte. Ein besonderes Album in einer besonderen Räumlichkeit.

Das Tingvall Trio begeisterte schon 2018 auf der Freilichtbühne in Würselen. Als die Chance bestand, diesen Ausnahmepianisten nach Aachen zu locken, griff Kulturmanager Hans Brings entschlossen zu. Die bis auf den letzten Platz gefüllte Citykirche verwandelte sich in eine sehr stimmungsvolle Konzerthalle. Während Tingvall seine Zuhörer/innen auf die Reise mitnahm und “musikalische Raketen” zündete, konnte man eine Stecknadel fallen hören. So konzentriert und dem Ort angemessen andächtig lauschten die Besucher/innen.

Der schwedische Jazzpianist will seine Zuhörer/innen mit seinem Genre verzaubern und sie auf eine Reise in neue Sphären mitnehmen. Dem starken, stehenden Applaus und vereinzelnden “Bravo”-Rufen zufolge, ist ihm dies gelungen.

Übrigens, so nett und humorvoll wie sich Martin Tingvall auf der Bühne zeigt, wenn er über die Geschichten und Hintergründe zur Entstehung der einzelnen Musikstücke plaudert, so ist er auch abseits der Bühne ein unheimlich sympathischer Mensch, den das Buwi-Team ins Herz geschlossen hat.

Übrigens: abseits der aktuellen Solotour arbeitet er derzeit auch mit seinen beiden musikalischen Freunden Omar Rodriguez Calvo (Bass) und Jürgen Spiegel (Schlagzeug) an einer neuen Produktion des Tingvall Trios. Wir sind sicher, dass sich da bestimmt was machen lässt, um dieses Klasse Trio auch wieder auf der Freilichtbühne präsentieren zu dürfen… ;-)

 

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TINGVALL TRIO – Dance – Tour 2022

Musik ist Weltsprache. Das gilt auch für das Tanzen.

Auf ihrem 2020er-Album verbinden Martin Tingvall, Omar Rodriguez Calvo und Jürgen Spiegel beides miteinander.

»Dance« lautet der bezeichnende Titel ihrer musikalischen Weltreise.

Martin Tingvall, Omar Rodriguez Calvo und Jürgen Spiegel. Ein Schwede, ein Kubaner und ein Deutscher. Ein Pianist, ein Bassspieler, ein Schlagzeuger. Hamburg als gemeinsame Homebase. Das ist das Tingvall Trio. Mit Jazz für Leute, die sich normalerweise nicht für Jazz interessieren.

Das Piano-Trio, eine der klassischen Basisbesetzungen des Jazz, hat in den letzten Jahren ein fulminantes Revival erlebt. Und doch gelang es dem Tingvall Trio mit seinem sehr eigenständigen, unverwechselbaren Sound, sich hier einen festen Platz zu erobern. Skandinavischer Folk, Jazz sowie Elemente aus Rock und Pop, dazu klare und poetische Melodien – so die Rezeptur des Trios, dessen Namensgeber Martin Tingvall auch lange Zeit mit dem Panikrock-Urgestein Udo Lindenberg spielte. Dieser machte ihm ein ebenso lakonisches wie charmantes Kompliment: „Martin, Du bist der Edvard Grieg des Jazz.“

Konzerte in über 30 Ländern, zahlreiche Auszeichnungen wie den deutschen Echo Jazz als „Ensemble des Jahres“ und „Live Act des Jahres“, Jazzpreise in Gold für jedes Studioalbum des Trios, Platz 1 in den deutschen Jazzcharts im vergangenen Herbst für das Album „Cirklar“ und sogar Platzierungen in den Pop-Charts sprechen eine deutliche Sprache. Sie haben dem Trio eine Popularität beschert, die im Jazz sehr selten ist und die sonst nur Pop- und Rock-Acts für sich in Anspruch nehmen können. Apropos Anspruch: Im letzten November spielte das Tingvall Trio – quasi als Heimspiel – ein Konzert in der neueröffneten Hamburger Elbphilharmonie. Eine Ehre, die nicht jeder x-beliebigen Band zuteilwird. Und von hier aus ist es natürlich nur ein kleiner und logischer Schritt weiter zu einem Auftritt auf der Freilichtbühne Burg Wilhelmstein.

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