Axel Heusch, Planer, Anpacker, 120 Jahre Bühnenerfahrung

Axel ist seit 2018 neu im Team. Er verfügt über eine jahrelange Erfahrung im Veranstaltungsbereich. Plant und organisiert hauptamtlich für das „Franz“ in Aachen. Uns unterstützt er bei der Planung und insbesondere in der Durchführung von Veranstaltungen auf der Freilichtbühne und an anderen Orten.

 

Herbert Hansen, Heimkehrer, Organisator, Teamplayer

Herbert teilt sich mit Axel und dem BuWi Team die Arbeit im Kulturbüro und auf der Freilichtbühne. Er kennt das Freilichttheater von Beginn an. Denn als Projektleiter für die kombinierten Bildungs- und Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen bei der Volkshochschule Würselen hat Herbert den Wiederaufbau der Freilichtbühne in den 1980er Jahren begleitet. Parallel dazu gründete er in dieser Zeit mit gleichgesinnten Jazzfreunden den Verein „Jazz&More“, der viele Jahre in der Kultkneipe Houben Jazzgrößen aus der ganzen Welt verpflichten konnte und später auch in Aachen und der Region als Veranstalter zahlreiche Musiker und Künstler aus der Kabarettszene kennen lernen konnte. Auch mit den ehemaligen Kulturmagern der Burg Uli Pesch und Hans Brings verbindet ihn eine langjährige Zusammenarbeit und Freundschaft.

Herbert freut sich darauf, nach vielen Jahren wieder in seiner Heimatstadt Würselen zusammen mit Axel die außergewöhnliche Spielstätte Burg Wilhelmstein mit neuen Akzenten zu beleben und die erfolgreiche Arbeit seiner Vorgänger fortsetzen zu können. „Die Freilichtbühne ist für mich ein magischer Ort. Nicht umsonst habe ich auf diesen Brettern damals meine Hochzeit feiern dürfen“.

 

Anna Hermes: Verwaltungskräftig, Ticketing, Anchorwoman bei Filmevents
Anna Hermes: Verwaltungskräftig, Ticketing, Anchorwoman bei Filmevents

Anna verkauft die Tickets auf der Burg. Sie sitzt im Holz-Häuschen am Eingang kurz vor den Konzerten. Da verkauft sie die letzten Karten. Die Veranstaltungskauffrau liebt den Zauber auf der Burg. „Wenn der letzte Akkord auf der Bühne gespielt ist, bevor der Applaus aufbrandet, gibt es einen Wimpernschlag Stille. Das ist ein magischer Moment“, sagt Anna und strahlt dabei über das ganze Gesicht. Das ist ihr Lohn. Der Lohn, den niemand bezahlen kann.

Seit zehn Jahren ist Anna Teil des Teams, das die Burg im Sommer zum Leben erweckt.

Bevor eine Band oder ein Comedian kommt, gibt es einiges zu tun, zu erdenken, zu planen, Tickets zu verkaufen. „Jedes Jahr wieder gibt es kleine Änderungen, im Ablauf, im Verkauf. Das alles merkt das Publikum nicht. Aber alles wird reibungsloser. Das heißt für uns Arbeit“, sagt Anna Hermes, die vor allem die Kinoabende auf der Burg mag. „Endlich zeigen wir zehn Filme in der Saison. Wir haben auf der Burg soviel Luxus im Open Air Kino – überdachte Sitzplätze, leckere Gastronomie, tolle Streifen – dass ich mich freue, zehn Filme im Sommer auszukosten“, erklärt Anna.

Geduldig erklärt sie alle Fragen. Jedem. Geduldig lächelt sie die Zuschauer an. Vor allem solche, die um kurz vor 20 Uhr kommen und sich beschweren, keine Sitzplätze mehr zu bekommen, wenn die Veranstaltung um 8 beginnt. „Wir haben nur bei einigen Veranstaltungen Platznummerierungen. Wir versprechen unserem Publikum tolle Veranstaltungen. Keine garantieren Sitzplätze für alle Konzerte“, sagt Anna und weiß, „dass dem Zauber der Burg jeder verfällt. Wer erst Mal in den Reihen sitzt, hatte vielleicht vorher schlechte Laune.“ Aber sobald die Atmosphäre den Zuschauer gefangen nimmt, ist jeder Ärger verflogen.

 

Dr. Edgar Pasderski – Geschäftsführer, Chef, Lyriker

Edgar ist ebenfalls neu im Team und seit dem 01. April 2020 der neue Geschäftsführer der Stadtentwicklung Würselen GmbH & Co KG und damit Nachfolger von Manfred Zitzen.

Seinen Einstand hatte er sich sicherlich anders vorgestellt. Immerhin wird er in die Geschichte der Burg Wilhelmstein als derjenige eingehen, unter dessen Verantwortlichkeit erstmals eine ganze Saison abgesagt werden musste. Eine rekordverdächtige Leistung, die ihm niemand mehr nehmen kann – und hoffentlich wird. Eine Saison, auf die er sich – wie wir alle – sehr gefreut hatte. Was uns und ihm bleibt, ist eine längere Vorfreude und Spannung auf das nächste Jahr frei nach Hermann Hesse:

Es muß das Herz bei jedem Lebensrufe
Bereit zum Abschied sein und Neubeginne,
Um sich in Tapferkeit und ohne Trauern
In andre, neue Bindungen zu geben.
Und jedem (späteren) Anfang wohnt ein Zauber inne.

 

Manfred Zitzen – ehemaliger Geschäftsführer und heute Berater der Stadtentwicklungsgesellschaft Würselen

Manfred hat die Stadtentwicklungsgesellschaft SEW nach seiner Gründung 1995 maßgeblich geprägt und zu einer erfolgreichen Organisation in der Stadt und in der Aachener Region entwickelt.

Mit großer Empathie hat er auch die kulturellen Aktivitäten seines Team im Kulturbüro der Freilichtbühne Burg Wilhelmstein gefördert und unterstützt.

 

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Heinz Wirtz: Architekt, Bauingenieur, Maurer, Verputzer, Fliesenleger, Schlosser, Installateur, Bandbetreuer

Er ist Hausmeister auf Burg Wilhelmstein: unser Heinz. Als der gelernte Maurer und Maler in dem historischen Gemäuer arbeiten sollte, „war die Bühne noch aus Splitt“, erinnert er sich. Das war 1989. Erst drei Jahre später wurde von ihm die Holz-Bühne gebaut, damit die Künstler auf einem ebenerdigen Untergrund stehen konnten. Und trocken, denn über der Bühen gab es dann auch ein Dach. „Die Zuschauer saßen im Regen, wenn es regnete“, erzählt Heinz. Der ist froh, nicht an einem Schreibtisch sitzen zu müssen. „Ich mag meine Arbeit sehr.“ Seine Arbeit ist alles, was mit der Burg zu tun hat. Da baut er mal neue Toilettenanlagen oder Duschen. Da schneidet er die Büsche. Da kümmert er sich um die hölzernen Sitzbänke. Und um die Künstler. „Wenn nachts der Tour-Bus ankommt und der Fahrer war noch nie auf der Burg, ruft er mich an, wenn er auf der Aachener Straße ist“, sagt Heinz Wirtz, als sei das, was er tut, normal. „Ich fahre dann hin, hole ihn ab und trinke danach noch mit ihm einen Kaffee.“  Und am nächsten Morgen ist Heinz wieder früh auf der Burg. Schließt auf. Damit alle Vorbereitungen für den Abend getroffen werden können.

Es gab immer wieder besondere Momente auf der Burg. „Wenn die Höhner spielen, dann ist es wie Karneval. Oder als der Buena Vista Social Club da war. Das war so toll. Daran erinnere ich mich wirklich gerne.“ Irgendwie erinnert er sich an alles gerne. Der 1957 geborene Hausmeister auf der Burg.

 

Jupp, stellvertrender Hausmeister
Jupp Karhausen: stellvertretender Hausmeister

Hausmeistergehilfe Jupp lächelt die Zuschauer an. „Ich bin ständig auf der Burg.“ Josef Karhausen ist Mädchen für alles. Er macht sauber, er jähtet das Unkraut, er lächelt die Zuschauer an, wenn die an ihm vorbei zur Toilette gehen. „Ich bin der erste, der kommt und der letzte, der geht“, sagt der Würselener, der Hausmeistergehilfe ist. Als gelernter Glas- und Gebäudereiniger hat Jupp ein Händchen für vieles. Das Programm auf der Burg liebt der 1953 Geborene: Die Musik, die Kinofilme, die Comedians.

 

NN: Soundgott, taub aber fröhlich
Reinhold Scharbau: Soundgott, taub, mitunter fröhlich

Reinhold regelt den Ton auf der Burg. Seit 15 Jahren. Das ist immer wieder eine  Herausforderung. „Der Ton und der Sound sind in diesen alten Gemäuern immer abhängig davon, wer am Mischpult sitzt und wieviele Zuschauer wo sitzen“, weiß der Erkelenzer längst. Gemeinsam mit seinen Mitarbeitern sorgt er auch für das Licht zum guten Ton.  Ein Tag auf der Burg ist für Reinhold und seine Mitarbeiter lang.

 

 

Marion Steven und Sabrina Gormanns, Empfang

Philipp Thielemann und Jana Zenner, Empfang

Joel
Joel Brings, Aufbau
Jakob
Jakob Assmann, Aufbau
Philipp
Philipp Schwarz, Aufbau
Alexander Sevenich, Aufbau

Es fehlen:  Pascal Möller, Jonathan Steffens, Robert Heine, Isaac Heimbach – Aufbau