Ein denkwürdiger Abend mit Naturally 7

Der vierte Gig von Naturally 7 auf Burg Wilhelmstein startete denkwürdig. Unter großem Applaus kam die Band Mann für Mann ins Scheinwerferlicht und legte direkt mal temperamentvoll los. Doch nicht lange! Schon das Ende des ersten Liedes endete etwas abrupt. Die Hitze und mutmaßlich große Vocalpower von Naturally 7 forderte ihren Tribut. Das Mischpult überhitzte und versagte seinen Dienst.

Kein Problem für die 7 Jungens aus New York, die dann eben erst einmal ohne Mikro und Anlage weitermachten. Schließlich sind sie eine der weltbesten A-cappella-Kapelle und können auch ohne. Ganz nach dem Motto: Instrumente und Stereoanlagen werden völlig überbewertet… Mucksmäuschen still war es da unter dem Zeltdach. Welch große musikalische Profession sich da dem Buwi-Publikum offenbarte, war phänomenal und lies niemanden auf den Holzplanken sitzen.

Kühlakkus von Besuchern, die eben noch Käsehäppchen, Gemüse, Frikadellen und Piccolöchen frisch hielten, retteten die überhitze Elektronik. Und die Show der 7 Vocalartisten nahm noch einmal so richtig Fahrt auf. Solis von Schlagzeug, Bass, Synthesizer und Gitarre führten immer wieder zu Jubelstürmen. Und als es um die Liebe ging und die Frage, wer denn wie lange schon verheiratet sei, rückten Dr. Georg und Elisabeth Kalawrytinos in den abendlichen Mittelpunkt. Fast ungläubig fragte Roger Thomas nach: 60 Jahre verheiratet? Really??? Unter tosendem Applaus des Buwi-Publikums gab es dann erst eine herzliche Umarmung und dann ein Liebeslied für die beiden oben drauf.

Was für ein Abend! Mehr als die Hälfte der Besucher kannten Naturally 7 nicht oder hatten sie noch nicht live erlebt. Dieser Abend bleibt sicher allen, die ihn miterleben durften, noch lange in Erinnerung.

„Hey man…“ sagte Roger nach Konzertende im Backstagebereich, „…that was an extraordinary special audience tonight!“

Yes man! It´s because of you and your performance! Hope to see you one more time!

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