Burg Wilhelmstein

Die Burg Wilhelmstein wurde um 1300 als Grenzfeste vom Grafen Wilhelm von Jülich errichtet. Sie war ursprünglich Sitz eines Jülicher Amtes, das drei Gerichte umfaßte. Vögte haben hier für ein großes Gebiet des Jülicher Reiches die Gerichtbarkeit ausgeübt. In germanischer Zeit bildete der Wurmbach, an dessen östlichem Ufer die Burg auf einer Felsnase erbaut wurde, die Grenze zwischen dem Jülichgau und dem Maasgau. Zur Zeit der Kirchenherrschaft trennte die Wurm das Erzbistum Köln vom Erzbistum Lüttich. Im Mittelalter verlief von hier ca. 1 km südlich die Grenze des Aachener Reiches, welches immer direkt dem Reichsoberhaupt, dem Kaiser unterstand. Vom Ortsteil Bardenberg aus gelangt man heute durch eine schattige Allee zunächst zur noch erhaltenen Vorburg mit Rundturm – vormals Kerker – und gotischem Torbogen. Die Vorburg war ursprünglich durch einen Wassergraben geschützt. Die Rolle der Zugbrückenkette ist heute noch zu sehen. Der Innenbereich der Burg, der durch mächtige Bruchsteinmauern mit Verteidigungsbastion geschützt ist, war als Fliehburg angelegt. In Kriegs- und Notzeiten konnte die umwohnende Bevölkerung von den Lehnshöfen und aus dem Ort Bardenberg dort Schutz finden. Heute beherbergt die Burg Wilhelmstein neben dem Freilichttheater auch ein beliebtes Restaurant, das – ebenso wie der Ausschank im Theater – vom Eigentümer des Geländes und nicht vom Theaterbetrieb geführt wird.


Burg Wilhelmstein Laserrundflug

Mit freundlicher Unterstützung der conap GmbH

Die aktuellen Corona-Schutzmaßnahmen des Landes NRW sehen für den Betrieb auf der Burg Wilhelmstein folgende Maßnahmen vor, die zudem eng mit den zuständigen Behörden und dem Gesundheitsamt der StädteRegion Aachen abgestimmt wurden:

  • Der Zutritt zu den Veranstaltungen ist nur Personen ohne Krankheitssymptomen gestattet.
  • Beim Einlass müssen Zuschauer*innen ein negatives SARS-CoV-2-Testergebnis, das nicht älter als 48 Stunden ist, vorzeigen oder einen gültigen Nachweis über einen vollständigen Covid-19-Impfschutz (2-fach-Impfung) bzw. über vollständige Genesung.
  • Zuschauer*innen sind dazu verpflichtet während ihres Aufenthalts und der gesamten Vorstellung einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen – also auch auf ihrem Sitzplatz! Diese Regel entfällt bei fallenden Inzidenzwerten
  • Der Einlass beginnt in der Regel bereits um 18:30 Uhr, um Warteschlangen zu vermeiden.
  • Der geltende Mindestabstand zwischen Personengruppen ist auf dem Weg zum Sitzplatz und bei Toilettengängen einzuhalten.
  • Für die besondere Rückverfolgbarkeit werden die Kontaktdaten der Zuschauer*innen im Sitzplan festgehalten. ( Die Erhebung der personenbezogenen Daten dient allein einer möglichen Nachverfolgung von Kontakten durch das Gesundheitsamt. Diese erfassten Daten werden nach maximal einem Monat datenschutzkonform entsorgt. Empfänger der Daten ist nur das Gesundheitsamt, sofern eine Anforderung erfolgt.
  • Die Anzahl an Sitzplätzen ist reduziert.
  • Es findet keine Pause statt, um den Kontakt zwischen Personen zu minimieren.
  • Die Sanitäranlagen werden regelmäßig gereinigt und es stehen ausreichend Desinfektionsmittelspender bereit.

(Stand: 15.06.2021)

Tipp: Nutzen Sie die Zeit vor der Vorstellung gern, um im Biergarten des Burg-Restaurants eine Kleinigkeit zu essen und zu trinken. Wichtig: Es muss ein gültiger Nachweis vorzeigt werden über die vollständige Impfung gegen CO-VID-19 bzw. über die Genesung oder ein negatives SARS-CoV-2-Testergebnis. Tischreserviereung: 02405 852 01 | info@burgwilhelmstein.de