Dramatische Vereinigung Dillettantenfreunde Bardenberg

Zusammen sind sie bald 200 Jahre alt, die beiden Bardenberger Traditionsvereine Heimatbühne (Dramatische Vereinigung Dilettantenfreunde 1897) und Heimatverein. Das bevorstehende 80-jährige Jubiläum des Heimatvereins gestalten sie gemeinsam, wobei sie sich in geradezu idealer Weise ergänzen. Der Heimatverein hat ein heimatliches Theaterstück geschrieben und die Heimatbühne bringt es zur Aufführung. Das beide Vereine bereits in ihrem Namen verbindende Wort Heimat kommt dabei in sehr konzentrierter Form zu Ehren:

Die Handlung des Mundart-Schwanks – gesprochen in altem Bardenberger Dialekt, die auch damalige Hygienebräuche sowie Heilmittel und –Methoden in Erinnerung bringt, spielt in Bardenberg um 1920, entsprechendes Lokalkolorit begleitet sie:

Bergmann Hubät wohnt mit seiner Familie im Bardenberger Vorort Pley. Der tägliche Fußweg zur Grube Gouley in Morsbach wird von ihm klaglos hingenommen. Nicht so von seinen vier Töchtern, die ständig über „de hoddele lange Wääsch“ nach Bardenberg und Würselen jammern. Mutter Tinschen ist die erste Abladestelle des täglichen Unmuts und denkt infolgedessen über einen Umzug nach. Da hat sie bei ihrem Hubät auf Granit gebissen. Für den dort Verwurzelten „jeeht nüüs övver d´r Pley“. Irgendwann ist aber auch er „weich gekocht“ und stimmt schweren Herzens einem Umzug nach Bardenberg zu. Bevor es dazu kommt, überschlagen sich jedoch die Ereignisse…

Auf dem Aufführungsort, der Freilichtbühne der historischen Burg Wilhelmstein, glänzte bereits zur Eröffnung im Jahre 1922 die Dramatische Vereinigung Bardenberger Dillettantenfreunde mit Schillers „Die Räuber“. Also: Tradition und Ortsgeschichte pur mit der heutigen Aufführung!

Der Eintritt zu dieser Veranstaltung ist frei. Über eine freiwillige Gabe würden sich die beiden verantwortlichen Vereine jedoch sehr freuen.

22.08.2010 auf der Burg Wilhelmstein – Kostenlose Veranstaltung

Rebekka Bakken – Morning Hours

Über drei Jahre nach ihrem letzten Studioalbum hat die „norwegische Wunderstimme“ (FAZ) ihr bisher persönlichstes Album aufgenommen – gemeinsam mit Produzenten-Guru Craig Street, der meisterlich musikalische Wucht durch reduzierte Arrangements erzeugt, wie seine Arbeiten mit anderen Künstlerinnen der 1. Liga wie u.a. Cassandra Wilson, Norah Jones oder Lizz Wright eindrucksvoll dokumentieren. Es entstand in einer zum Studio umgebauten Kirche in der Nähe von Woodstock und erfüllt alle Erwartungen, die man an so eine hochkarätige Zusammenarbeit stellt. Nie klang die Sängerin überzeugender als auf den emotionalen und feinsinnig instrumentierten Songs von Morning Hours. Bis auf eine Ausnahme stammen alle aus ihrer eigenen Feder und es sind allesamt Ohrwürmer im besten Wortsinn. Für das Singer/Songwriter-Genre ist dieses Album bereits jetzt ein zeitlos moderner Klassiker und ein Beweis dafür, dass selbst in Zeiten der musikalischen Dauerberieselung hin und wieder ein Juwel aufhorchen lässt.

Freuen Sie sich an einem Samstagabend auf die „Morning Hours“ live, im gesunden Mix mit anderen Highlights aus Rebekka Bakkens musikalischer Welt.


Rebekka Bakken – Morning Hours (EPK)

Rebekka | MySpace Musikvideos

17.07.2010, 20.00 Uhr auf der Burg Wilhelmstein

Abends im Schleudergang 2010

NightWash ist hierzulande die schrägste Versuchung, seit es Comedy gibt. Schön, daß der „wunderbare Lachsalon“ (Der Spiegel) von und mit Klaus-Jürgen „Knacki“ Deuser wieder bei uns zu Gast ist.

Stand-Up Comedy wie sie wirklich ist: Vielseitig, grenzenlos und sehr komisch. Damit ist NightWash zum erfolgreichen Fernsehformat geworden, in dem namhafte Comedians und Nachwuchskünstler die Bühne eines stilisierten kultigen Waschsalons erfolgreich als repräsentatives Stimmungsbarometer für ihre Programme und Shows nutzen. Für viele Comedians war das Comedy-Trainingscamp der Anfang und das Sprungbrett ihrer Karriere. Denn hier im Waschsalon können Talente – zum Teil von der Comedy-Schule Köln – neue Nummern ihrer Soloprogramme ausprobieren, oder einfach mit dem Publikum Stand-Up Comedy vorführen. Hier sieht man kommende Stars am Comedy-Himmel aufgehen, aber – das soll nicht verschwiegen werden – auch mal die ein oder andere Nummer zum ersten und letzten Mal…

Wer bei uns dabei sein wird im NightWash Summer Club? Lassen Sie sich überraschen. Genießen Sie einen vergnüglichen Abend im Schleudergang.

In Zusammenarbeit mit Meyer-Konzerte

09.07.2010, 19.30 Uhr auf der Burg Wilhelmstein

Höhner – Nase vorn

In ihrer gut 30-jährigen Geschichte haben die Höhner, die als Karnevals-Band in’s Leben gerufen wurden und im Grunde auch eine geblieben sind, eine beachtliche Zahl von Longplayers und über 200 Songs entwickelt und es damit im Rheinland zu einer großen Beliebtheit gebracht.

Das zeigt sich überall und immer, wo sie auftreten, und sie treten oft und überall auf! Meistens ist die „Hütte“ voll. Ob bei Roncalli, in Omas Wohnzimmer oder auf Burg Wilhelmstein. Im Gepäck haben sie neben ihrer jüngsten CD „Nase vorn“ eine Mischung aus ihren bekanntesten Schlagern und Gassenhauern, frivolen Refrains und flotten Rhythmen, die zum Tanzen einlädt, sei es nun in der engen Kneipe, beim Karnevalsumzug auf der kalten Straße, im dampfig-heißen Bierzelt oder auf der Burg. Für Höhner-Fans kann da die Devise nur lauten: Da simmer alswidder dabei!

Eine Veranstaltung der KG „Au Ülle’“.

08.07.2010, 19.30 Uhr auf der Burg Wilhelmstein


Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung gibt es auch unter
http://www.hoehner.com

Herbert Knebels Affentheater – Love is in Sie Er

Der Titel ist Programm! Denn auf Burg Wilhelmstein liegt tatsächlich immer eine ganz besondere Atmosphäre in der Luft.

Erst recht wenn Herbert Knebel und sein Affentheater vor dieser wunderbaren Kulisse auftreten und das Publikum in die Geheimnisse der Liebe einweihen.

Vier Kerle im noch geschlechtsreifen Alter untersuchen dat große Thema vonne Menschheit: Liebe. Denn was wäre der Mensch ohne sie? Also, nich die Frau als „sie“, sondern die Liebe, woran sie aber ja letzten Endes geknüpft is, also die Frau.

Also nochma: Was wäre der Mensch ohne sie? Wahrscheinlich glücklich und zufrieden. Aber keine Angst, wir von Herbert Knebels Affentheater werden nich im Sumpf vonne Beziehungsproblematik versumpfen. Hier geht et nich nur um die Liebe zwischen Sie und Er, sondern auch zum Beispiel um die Liebe zum Tier, aber auch andere Dinge, die unsern Alltag am begleiten sind. Da wären zu nennen: Geld, Gott, Sport oder Fußball (von mir aus auch Rhythmische Sportgymnastik) und vor allen Dingen: Liebe geht durch den Magen (mmh, lecker Schaschlik!).
Wenn ihr Lust habt auf son Programm und ihr keine Angst habt, euch mit der Thematik zu infizieren, dann kommt einfach vorbei! Wir ham auch wieder jede Menge gute Musik im Gepäck, bis auf dat blöde Lied „Love is in the air“, dat spielen wir auf keinen Fall!

In Zusammenarbeit mit Meyer-Konzerte

04.07.2010, 20.00 Uhr auf der Burg Wilhelmstein


Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung gibt es auch unter
http://www.herbertknebel.de

Neuer Chor Würselen – Joy

„Joy!“ – Freude. Die hat der Neue Chor Würselen zweifellos. Aber was noch viel wichtiger ist: Er bringt sie – auf die Bühne, ins Publikum.
Freude, die ansteckt, die mitgehen, die mitsingen lässt. Deshalb hat der Neue Chor Würselen sein neues Konzertprogramm „Joy!“ genannt. Es bietet Songs, die neu im Repertoire der rund 60 Sängerinnen und Sänger sind – wie beispielsweise Queens Rock-Klassiker „Bohemian Rhapsody“, Billy Joels Pop-Ballade „And So It Goes“ oder die mitreißende Gospel-Nummer „Joy To My Soul“. Und natürlich viele Stücke, die im Laufe der Jahre zu Rennern bei den Konzerten des Chores geworden sind – unter anderem „Joshua Fit The Battle Of Jericho“, „Oh Happy Day“ und „I Will Follow Him“. Auch eigene Titel sind dabei – wie etwa „Auf dem Weg“. Und die Beatles werden sicherlich ebenso wenig fehlen.

Der Neue Chor Würselen präsentiert „Joy!“ mit Band und Solisten erstmals am Sonntag, 30. Mai, um 17 Uhr auf der Freilichtbühne Burg Wilhelmstein in Würselen-Bardenberg. Es ist der dritte Auftritt der Gruppe an dieser Stelle. Die ersten beiden waren ausverkauft.

30.05.2010, 17:00 Uhr auf der Burg Wilhelmstein

Johann König – Total Bock auf Remmi Demmi

Wer ihn kennt, weiß, was kommt: Mit der Eleganz eines Igels betritt er die Bühne, putzig und keck steht er da, liest und singt, reimt und rappt, macht und tut, und zu seiner eigenen Verwunderung ist das Publikum vollkommen entzückt von seiner merkwürdigen Art. Einer Art präsenter Entrücktheit, einer fast greifbaren Abwesenheit, die sehr wohl die Laune der Anwesenden in die Höhe schnellen lässt. Doch die Unschuldigkeit seiner Komik ist nur auf den ersten Blick eine Unschuldigkeit: Denn bei all seinem Tun drückt er fast unbemerkt kleine Stachel ins weiche Fleisch. Daher auch sein viel zitierter Spitzname: „Witzeschmied mit Seitenhieb“. Noch beim Lachen wird man jäh getroffen vom wohlig-kribbelnden Schmerz der Erkenntnis, Sado und Maso geben sich quasi die Klinke in die Hand, und am Ende bleiben Fragen wie: Macht er das extra?

Es geht um blinde Tauben und mutige Feigen, um Ritalin-getränkte Kinder, die heimlich ihre Eltern oder Lehrer mit dem Handy aufnehmen und sie dann damit mittels Youtube erpressen, um den Druck im Showgeschäft: was es heißt, Tag für Tag einen Brüller nach dem anderen raushauen zu müssen. Im Grunde aber geht es darum, in der täglichen langen Weile seinen Frieden zu finden.

04.06.2010, 20:00 Uhr auf der Burg Wilhelmstein

Wir bloggen, wir twittern, wir facebooken!

Nach vielen Jahren, gefühlt Jahrzehnten, sind wir mit der mittelalterlichen Burg im Internetzeitalter angekommen: Wir bloggen! Und twittern! Und facebooken!.

Zusammen mit unserer Internetagentur und unserem Freund Marc Bosch haben wir die neue Website auf die Beine gestellt und hoffen, Ihnen und Euch damit noch mehr Lust auf die neue Saison auf der Burg Wilhelmstein zu machen.

Alle Blogposts, zu allen Konzerten und Events können, dürfen und sollen Sie kommentieren. Wir freuen uns auf den direkten und echten Dialog mit Ihnen. Ehrlich. Ungeschminkt.

Bloggen für die Burg
Und für alle echten Fans der Burg und Hobbyblogger haben wir in den nächsten Tagen jahreszeitgemäß ein paar nette Kamellen. Gespannt? Schauen Sie (bald) hier wieder vorbei. Wir wollen jetzt natürlich niemanden absichtlich und unnötig auf die Folter spannen. Wir müssen aber noch ein kleines bisschen feilen, drehen und falten.

BlindDate – Überraschungskonzert zum Saisonauftakt

Blind Date, die Veranstaltung der Burg-Wilhelmstein und der Aachener Zeitung zugunsten der Aktion „Menschen helfen Menschen“ ist eine Erfolgsstory und  Konstante im Programm und bei unserem Publikum geworden. Sinn dieser Veranstaltung ist ein dreifacher: Zum einen unserem Publikum eine tolle Veranstaltung bieten, zum anderen „neuen“ Künstlerinnen und Künstlern ein großes Forum ermöglichen, aber gleichzeitig möchten wir die – wie wir finden – höchst wertvolle Aktion der Aachener Zeitung (AZ) nicht nur wieder einmal in’s Bewußtsein heben, sondern auch möglichst aktiv unterstützen. Und die AZ möchte gemeinsam mit uns einen Dank an die Menschen loswerden, die diese Aktion bisher unterstützt haben. Also „Menschen helfen Menschen“ rückwärts. Das „Wie“ ist im Vorfeld des Konzertes der AZ zu entnehmen.

Wir freuen uns auch in diesem Jahr auf die avisierten Künstler und Sie, unser Publikum! Und wir dürfen Ihnen in diesem Jahr Kracher verssprechen. Kracher künstlerisch gemeint, wir freuen uns so über die Zusagen. Und auch, wenn wir am liebsten hier und jetzt verraten würden, wer denn zugesagt hat: Namen werden erst am Abend und vor Ort genannt. Überraschung! Und da alle Beteiligten vor und hinter den Kulissen dieses Abends – von Planern über Helfer über Technik über Hotel etc. bis zu den Akteuren auf der Bühne sich der guten Sache zur Verfügung gestellt haben, können wir das Konzert zu einem Preis anbieten, den man sonst nie und nimmer verantworten könnte. Sollten wir damit nicht nur über die Runden kommen, sondern sogar dank eines zahlreichen Besuches einen Erlös erzielen, dann fließt der natürlich in die Aktion.

28.05.2010, 19.30 Uhr auf der Burg Wilhelmstein

An Irish Christmas

Eine Veranstaltung in der gemeinsamen Reihe VOICES von Burg Wilhelmstein/SEW, Kulturbetrieb der Stadt Aachen und der Kulturgemeinde Alsdorf in der Aachener Kirche St. Paul, Jakobstrasse.

Mit ihr kam die gälische Sprache in die Top of the Pops und dennoch ließ sie ihren gälischen Vornamen Máire anglisieren: Moya Brennan, Botschafterin des irischen Gesangs, The Voice of Clannad. Als deren Leadsängerin , die 1999 einen Grammy bekamen, legte sie mit sphärischer Stimme und meditativen Klanglandschaften das Fundament, auf dem später die New-Age-Musik entstand, die auch ihre Schwester ENYA so berühmt machte. Auch kennt man ihre Stimme aus den Soundtracks von König Arthur, Der letzte Mohikaner oder der TV-Serie Robin Hood.

Seit den frühen Tagen von Clannad hat Moya einen langen Weg zurückgelegt. Mitte der Siebziger wurde diese grandiose Band aus County Donegal noch von der musikalischen Gemeinde Irlands komplett missverstanden und brachte deswegen ihre Musik nach Europa, vor allem nach Deutschland, wo ihre Mischung aus traditionellen Weisen und zeitgemäßen Einflüssen auf offene Ohren stieß. Moya und Clannad gelten nicht nur als Pioniere sondern als Schöpfer dessen, was heutzutage als keltische Musik bekannt ist und alleine mit ihrer Formation nahezu 15 Millionen Alben verkauft hat.

Moya zierte mit ihrer Performance bereits die Bühnen in aller Welt– sie spielte für den amerikanischen Präsidenten auf dem Capitol Hill und trat zweimal beim Weltjugendtag auf, zuletzt vor nahezu einer Million Menschen beim Besuch von Papst Benedikt in Köln im Jahre 2005.

Wir erleben Moya Brennan an diesem Abend in der Aachener Kirche St.Paul zusammen mit ihrer jungen Band in einem auf die Jahreszeit abgestimmten Programm. Meditative Weihnachtslieder im irischen Sound und dazu Choräle auf Gälisch von der Top-Stimme des Celtic-Pop lassen zur Ruhe kommen und wärmen Herz und Seele.