Pohlmann & Band – Fliegende Fische

Klammheimlich tauchte vor einiger Zeit auf dem zeitgemäßen Radiosender mit dem zeitgemäßen Musikprogramm für zeitgemäße Menschen im Sektor ein Künstler mit einem Song auf, der auch zu allen anderen durchdrang. „Wenn jetzt Sommer wär“ klang handgemacht, warm und zeitlos, und binnen Kurzem hatte sein Schöpfer Ingo Pohlmann damit und mit den anderen Stücken seines
Erstlings „Zwischen Heimweh und Fernsucht“ die Herzen nicht nur im Sektor erobert, denn davon wurden über 30.000 Einheiten sowie über 30.000 weitere Downloads verkauft, ohne dass das Album jemals die Charts gesehen hatte.

Inzwischen hat Pohlmann nachgelegt, hat beim letztjährigen „Bundesvision Song Contest“ mit seinem Song „Mädchen und Rabauken“ als bester Newcomer einen hervorragenden fünften Platz belegt, sein zweites Album „Fliegende Fische“ veröffentlicht und mit „Wenn es scheint, dass nichts gelingt“ einen weiteren Single-Hit gelandet.

Pohlmann vereint! Weil er mit seiner Musik und den Geschichten, die er in seinen Songs erzählt, Menschen gekonnt, aber völlig unverquast aus der Seele spricht. Weil er Worte für Gefühle findet, die von vielen nur schwer in Worte zu fassen sind. Pohlmann bewegt sich textlich zwischen Gegensätzen, zwischen Hoch und Tief, zwischen Innen und Außen, die auch seine persönlichen Gegensätzlichkeiten sind. Musikalisch ist er der rockigen Singer/Songwriter Tradition verpflichtet, wobei alles handgemacht, akustisch, nach echten Instrumenten klingt. Kein Wunder, ist alles handgemacht, akustisch, mit echten Instrumenten gespielt. Pohlmann singt und spielt von sich selbst und von uns. Und das macht er richtig gut. Und weil sich viele von uns in ihm wieder erkennen, zieht er viele von uns an – so einfach ist das, weil es so gut ist.

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