Soundtrack meiner Kindheit

Jan Josef Liefers – vielen als Gerichtsmediziner Prof. Boerne aus dem „Tatort“ bekannt, ist auch ein hervorragender Musiker und Sänger. Geboren und aufgewachsen in der DDR, spielt er an diesem besonderen Abend mit seiner Band OBLIVION die Musik, die ihn durch verschiedene Phasen seiner Kindheit und Jugend begleitet, beeindruckt und geprägt hat.

Frei von „Ostalgie“ erzählt er sein eigenes Stück deutsche (Musik-) Geschichte und berichtet zwischen den Songs Interessantes zu den entsprechenden Bands, deren Musik und Rezeption in den Umständen der Zeit, kombiniert mit einer effektvollen Visualisierung des Programms durch privates Super-8-Filmmaterial und O-Tönen aus den siebziger Jahren.

Jan Josef Liefers und seiner Band geht es nicht darum, die über die Grenzen der DDR hinaus bekannten Hits zu spielen, sondern eher weniger bekannte, von der DDR-Zensur ungeliebte und zum Teil verbotene Stücke neu zu interpretieren. So haben sie wunderschöne Balladen wie „Mein Herz soll ein Wasser sein“ (LIFT), aber auch sehr kraftvolle Rocksongs wie „Türen öffnen sich zur Stadt“ (Puhdys) oder „Am Abend mancher Tage“ (Renft-Combo) ausgewählt und druckvoll und originell bearbeitet.

Zur besonderen Musik gehören auch die besonderen Texte. Die Künstler der DDR wurden – abhängig von ihrer Popularität – von Partei und Regierung durchaus ernst genommen. Ihre Kreativität wurde argwöhnisch beobachtet und oft genug zensiert oder verboten. Daraus entwickelte sich eine Art Code-Sprache, die in der bildenden Kunst wie in der Musik und der Lyrik „gesprochen“ wurde, und die vielleicht auch deshalb heute als poetisch empfunden wird. Man übte sich im Umschreiben, im Erfinden sprachlicher Bilder, denn die Unmöglichkeit, Dinge klar beim Namen zu nennen, machte eben erfinderisch.

Eine hörens- und erlebenswerte „Geschichtsstunde“ über das „unbekannte“ ehemalige Nachbarland, die fesselt und Spass macht.

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Wir möchten, dass Ihr ganz entspannt den Abend genießen könnt und Euch sicher fühlt! Deshalb gelten – beruhend auf der Coronaschutzverordnung des Landes NRW vom 24.11.21 – auf unseren Veranstaltungen die folgenden Regeln:

DERZEIT GILT BEI ALLEN VERANSTALTUNGEN DIE 2G - REGEL!

VERANSTALTUNGSBESUCHER AB 16 JAHREN
müssen einen der folgenden Immunisierungnachweise – in Verbindung mit einem amtlichen Ausweisdokument, wie z.B. Personalausweis – vorzeigen können:

➡️ Geimpfte müssen ihren Impfausweis oder ein ähnliches Dokument vorweisen, aus dem hervorgeht, dass die vollständige Impfung mindestens 14 Tage zurückliegt.

➡️ Genesene müssen ein positives PCR-Testergebnis vorweisen. Der Test muss mindestens 28 Tage und darf höchstens sechs Monate alt sein.

 

➡️ Personen, die sich nicht impfen lassen können, benötigen
=> ein ärztliches Attest, demzufolge sie derzeit oder bis zu einem Zeitpunkt, der höchstens sechs Wochen zurückliegt, aus gesundheitlichen Gründen nicht gegen Covid-19 geimpft werden können, UND
=> ein negatives Testergebnis einer offiziellen Teststelle (Antigen-Schnelltest, nicht älter als 24 Stunden, oder PCR-Test, nicht älter als 48 Stunden). Selbsttests werden nicht akzeptiert.

KINDER UND JUGENDLICHE bis zum Alter von einschließlich 15 Jahren,
die eine inländische Schule besuchen, sind immunisierten Personen gleichgestellt und müssen keinen Immunisierungsnachweis vorweisen.
❗️Bitte denken Sie an Kinder- oder Schüler*innenausweise.❗️

KINDER BIS ZUM SCHULEINTRITT sind immunisierten Personen ebenfalls gleichgestellt und müssen keinen Immunisierungsnachweis vorweisen.

MASKENPFLICHT

In der gesamten Veranstaltungsstätte gilt die Maskenpflicht (OP-Maske oder FFP2-Maske). Am Sitzplatz kann die Maske aber abgenommen werden.

PAUSEN & GASTRONOMIE

Die Veranstaltungen finden ohne Pause statt, das Mitbringen von Speisen und Getränken ist untersagt. Bitte nutzen Sie die Burggastronomie vor Beginn der Veranstaltung.