Helge hat gute Laune Laune auf #buwi2020

Wenn man schreibt „Helge Schneider war da!“ weiß man, wie es gewesen sein muss. Helge ist Helge. Ein Komiker, Kabarettist und Multiinstrumentalist. Auf der Bühne ein Improvisationstalent der Klamauk und Parodien mit Jazzmusik vereint. Das Programm nimmt scheinbar immer wieder Wendungen und legt Zwischenschritte ein, das selbst die Mitstreiter auf der Bühne mitunter „überrascht“.

An diesem Abend auf Burg Wilhelmstein waren an seiner Seite einer der besten deutschen Bluesgitarristen und -sänger Henrik Freischlader. Und am Schlagzeug Helges 10-jähriger Sohn Charly. Freischladers Können blitzte immer wieder auf. Aber vor allem Charly „The Flash“ gab den Takt vor und heimste natürlich den meisten Applaus ein. Dieses Trio in der Besetzung machte großen Spaß! Und hatte auf der Bühne sichtlich großen Spaß. Sicher auch dem Umstand geschuldet, endlich wieder vor Menschen spielen zu können.

Im Mittelpunkt des Abends die neue Platte „Mama“. Ein Titel der zunächst an Heintje erinnern mag, aber dann doch ganz anders wird, wenn sich Helge Schneider des Themas Mutterliebe widmet. Die jazzorientierten Lieder, deren Texte und Verläufe so herrlich Absurd sind sowie der Klamauk und die Nonsens Geschichten haben ihre Wirkung beim Buwi-Publikum an diesem Abend voll entfaltet!

Wie schreibt es Stefan Schaum am 26.08.2020 in der Aachener Zeitung bei seinem Konzertrückblick unter dem Titel Schneider junior gibt den Takt vor: „So wird der Abend zu einem runden Ganzen aus eingängier Musik und herrlichem Blödsinn. Und bester Nachwuchsarbeit à la  Helge Schneider.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.