Konzert

Angelique Kidjo & Band Eve


Burg Wilhelmstein
Online-VVK: (wenn nicht anders angegeben Preis inkl. aller Steuern, Ticket- und Bearbeitungsgebühren) 38.30 vorbei

Mit Angélique Kidjo kommt in diesem Sommer DIE weibliche Stimme Afrikas (nach dem Tod von Miriam Makeba) zu uns. Als Unicef-Botschafterin thematisiert sie in ihren Songs auch Korruption und Krieg und plädiert für die friedliche Verständigung zwischen den Völkern und Religionen. Aber in erster Linie ist sie Musikerin. Und was für eine!

„La Diabolique“, wie man sie in Frankreich nennt, wo sie lange lebte, bevor sie sich in ihrem heutigen Wohnsitz New York Mitte der 90er niederließ, kommt in Benin, zur Welt. Die politischen Unruhen, die das Land immer wieder heimsuchen, bewegen die junge Sängerin, das Land zu verlassen. Ihre ersten ernst zu nehmenden musikalischen Gehversuche unternimmt sie im Paris der 80er Jahre mit zeitgeistfreundlichem Afropop, der sich die Möglichkeiten moderner Studiotechnik zu Nutze macht. Während der späten 80er verbringt sie einige Jahre in der Band von Weltmusik-Guru Jasper van’t Hof (Pili Pili), mit dem sie 1987 auch auf dem Montreux Jazz Festival auftritt.

1990 veröffentlicht sie ihr europäisches Albumdebüt „Parakou“, liefert mit „Logozo“ ein zweites, veritables Album ab und sackt den einen oder anderen Preis ein. Der internationale Durchbruch gelingt ihr 1994 mit der Hitsingle „Agolo“. Ein Jahr später ehrt ihre erste Grammy-Nominierung für das beste Musikvideo das bisherige Schaffen von Angelique Kidjo. Es folgt die Album-Trilogie „Oremi“ (1998), „Black Ivory Soul“ (2002) und „Oyaya!“ (2004), auf der sie den afrikanischen Wurzeln in der amerikanischen, brasilianischen und karibischen Musik nachspürt. Für dieses ambitionierte Unterfangen wird sie mit einer Grammy-Nominierung für das exzellente „Black Ivory Soul“ belohnt. Für „Djin Djin“ (2007) entschließt sie sich, ihrer Heimat Benin eine Kollaborationen-Hommage zu erweisen. Auf dem rhythmischen Fundament der beninischen Musiktradition toben sich so unterschiedliche Giganten wie Alicia Keys, Peter Gabriel, Ziggy Marley, Amadou & Mariam, Carlos Santana, Joss Stone und Branford Marsalis aus. Ihr aktuelles Album EVE schließlich, das einen Teil unseres Konzertes abbildet, ist eine Huldigung an die Frauen Afrikas.

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