Sophie Hunger begeistert

Noch eine außergewöhnliche Musikerin zu Gast auf der Freilichtbühne. Kaum in gängige Kategorien wie Jazz, Blues oder Folk einzuordnen, unkonventionell, eigenwillig und mit großer Persönlichkeit, riss es das Publikum von den Sitzen.

Am Ende des aktuellen musikalischen Zyklus angekommen, in unserer Region im Keller (Musikbunker Aachen) begonnen und auf unserer Burg finalisiert, wird es der Wind zeigen – meint Sophie – ob es irgendwann einen produktiven neuen Zyklus und ein Wiedersehen geben wird. Wir werden pusten was das Zeug hält, um Sophia Hunger und ihre tollen Begleitmusiker eines Tages wieder als einen Top Act zur Freilichtbühne zu lotsen.

Bis dahin, liebe Sophie, weiterhin kreative Schaffenskraft – wünscht das Team der Burg Wilhelmstein!

Marialy, Joo, Lily und Uli

Das Team der Burg Wilhelmstein hat sich schon lange auf Marialy Pacheco, gefreut. Jetzt war es soweit. Zusammen mit Joo Kraus, der bereits mehrfach u.a. mit Hellmut Hattler als TAB TWO auf der Freilichtbühne stand sowie der sehr ausdrucksstarken argentinischen Sängerin Lily Dahab, wurde es ein toller Jazzabend mit südamerikanischem Flair, Rhytmen und großen Emotionen.
Meisterhaft unterstützt und mitunter auch mal mit allen Freiheiten zu Solis ausgestattet, bildeten Bassist Juan Camilo Villa Robles und Schlagzeuger Diego Piñeiro die rhythmischen Basis.

Marialy meinte, sie rede immer dann viel, wenn sie sich wohlfühlt. Das schien so zu sein an diesem Sommerabend auf der Freilichtbühne. Denn sie schenkte dem Publikum nicht nur ihre ganze musikalische Klasse und Virtuosität, sondern auch plauderhafte humorvolle Übergänge zwischen den Musikstücken. Kleine Kostprobe: Als der Wind während eines Stückes die Notenblätter fast vom Klavier wegwehte, sprang ihr Uli aus dem Publikum zur Seite. Sehr zur Freude aller. Zum Dank, so Marialy anschließend, würde Uli ein großes handsigniertes Herzchen auf der neue CD von ihr erhalten – wenn er eine kaufen würde…

Die in Deutschland lebende kubanische Jazzpianistin und Komponistin Marialy Pacheco zeigte an diesem Abend, welch tolle Musikerin mit großer Ausstrahlung sie ist! Wir hatten großen Spaß! Auch wenn wir etwas in Sorge waren, ob das mit den High Heels unfallfrei auf der Bühne geht. Es ging. Bewundernswert…

Höhner 2017

Krautmacher 2

 

Kaum sind die letzten Töne des Höhner-Konzertes in diesem Jahr auf der Freilichtbühne verklungen, steht schon der Termin des  Konzerts im Jahre 2017 fest: Am Donnerstag, 13. Juli 2017 gibt es ein Wiedersehen mit Krautmacher & Co. Online-Tickets gibt es in Kürze auf unserer Seite.

Everest-Besteiger beim Open-Air-Film „Everest“

Everest

Zum Open-Air-Film „Everest“, der am 04. August auf der Freilichtbühne gezeigt wird, hat sich ein besonderer Gast angekündigt: der Würselener Paul Thelen.

2012 war er selbst Mitglied der 16-köpfigen internationalen Eco-Everest-Expedition die das Ziel hatte, den Mount Everest über die im Film gezeigte Süd-Route zu besteigen.

Paul Thelen erläutert dem Publikum Besonderheiten und Abläufe einer Mt. Everest-Besteigung. So wird er die außergewöhnlichen Herausforderungen der Aufstiegsroute schildern und das taktische Vorgehen während des 6-wöchigen Aufenthaltes am Berg erklären.

Er zeigt spektakuläre Bilder u.a. aus dem berüchtigten Khumbu-Eisfall und spricht über Motive der Bergsteiger, die es an den höchsten Berg der Erde zieht. Damit schlägt er die Brücke zwischen der heutigen Realität am Mout Everest und der im Film gezeigten Ereignisse vom Mai 1996 und erleichtert damit dem Zuschauer das Verständnis dieses außergewöhnlichen Filmes.

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Seine eigene Mount Everest-Geschichte hat Paul Thelen zusammen mit dem Aachener Journalisten Georg Müller-Sieszkarek im Buch „ANS LIMIT – mit 68 Jahren auf den Mount Everest“ erzählt.

Vor und nach der Filmvorführung kann das Buch an der Abend-Kasse – auf Wunsch persönlich signiert – käuflich erworben werden.

Bukahara bat zum Tanz

Beim September Special 2015 auf dem Aachener Markt haben die vier Vollblutmusiker von Bukahara aus Köln trotz strömenden Regens begeistert. Hans Brings wollte ihnen nun auch einmal eine Auftrittsmöglichkeit bei schönem Wetter bieten. Und in der Tat, endlich war es ein lauer Sommerabend, den die vier teils barfuß auf der Freilichtbühne nutzten, um ihre musikalische Vielfältigkeit zum Besten zu geben.
In Genres schwer einzuordnen ist das, was da musiziert wird. „Irgendwo zwischen Gipsy, Reggae und Balkan Sound. Irgendwie anders.“ wie es auf der Homepage heißt.
Bestuhlte Konzerte geben sie eigentlich weniger, entfuhr es Leadsänger Soufian Zoghlami. Und so kam es, dass je länger das Konzert dauerte, tatsächlich mehr und mehr Sitzplätze überflüssig wurden. Ahmed Eid am Bass, Daniel Avi Schneider an der Geige sowie Max von Einem an Schlagzeug, Posaune und Tuba übertrugen ihre sicht- und hörbare Spielfreude ans Publikum weiter, das ebenso fröhlich tanzend und singend mit machte.
Eine Band. Vier Musiker. Viel Sound. Hat wieder Spaß gemacht! Wir sagen Danke Bukahara!

Neues Angebot der Burg-Gastronomie zu den Open-Air-Filmen

Kino

Räucherlachs mit Rucola und Folienkartoffeln mit Kartoffelcreme, Schinkenbraten mit Krautsalat, gebratenen Champions mit Schmand, Lachs, Tortelline: Besondere Kino-Happen gibt es in diesem Jahr vor jedem Film.

Was sich das Team vom Burgrestaurant Wilhelmstein einfallen lässt, kann auf der Ticket-Seite der Filme auf unserer Webside gelesen werden. Die Leckerbissen kosten jeweils 5 Euro.

Die Gastronomie schließt 30 Minuten vor dem Filmstart.

Testaufbau der neuen Kino-Leinwand

Das Open-Air-Kino steht kurz bevor und rechtzeitig vor dem Auftakt am 14. Juli mit dem Film „Das brandneue Testament“ wurde von den Mitarbeitern des Apollo-Kinos und einer Technikfirma die nagelneue Leinwand probeweise aufgebaut. Da kommt was auf unsere Open-Air-Kino-Besucher hinzu: eine tolle, große Leinwand und eine besondere Kino-Ton-Anlage. Der erste Eindruck ist hervorragend!

Wer für den Film noch keine Karten hat – die gibt’s hier!

Sieger der „Lokale Helden“ – Abstimmung stehen fest

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Fast 9.000 Stimmen gab es beim Voting für das Konzert „Lokale Helden“ auf der Freilichtbühne Burg Wilhelmstein. Die Frage, welche der vorgeschlagenen Bands bei diesem Konzert dabei sein werden, war bis zum Schluss spannend. Sechs Wochen hatten die Teilnehmer Zeit, abzustimmen. Und folgendes Ergebnis steht jetzt fest:

Katorz – 3.133 Stimmen – 35,47 %

TEA – 1.803 Stimmen – 20,41 %

DCseven – 1.671 Stimmen – 18,92 %

Lagerfeuer – 1.114 Stimmen – 12,61%

Senor Torpedo – 316 Stimmen – 3,58 %

Michael Witte & Band – 302 Stimmen – 3,42 %

Renaud Marquardt – 290 Stimmen – 3,28 %

Hey Hey – 205 Stimmen – 2,32 %

Vielen Dank an alle Teilnehmer der Abstimmung und an alle Bands für Ihre Bereitschaft zur Teilnahme! Am 27. August werden also die Bands „Katorz“, „TEA“ und „DCseven“ auf der Freilichtbühen auftreten. Wir freuen uns. Tickets für diese Veranstaltung gibt es hier!

Hippie time auf Burg Wilhelmstein

Frontfrau Kiki Sauer überrascht es immer wieder. Jedes mal bevor die 17 Hippies auf unserer Würselener Freilichtbühne spielen, muss es wohl aus Kübeln schütten. Sobald die Musiker aber die Bühne betreten, strahlt die Sonne. So auch diesmal.

Mit großem Applaus wurde die Berliner Kapelle vom Publikum begrüßt. Und das nicht nur wegen der (mitgebrachten?) Sonnenstrahlen. Die freudige Erwartung auf einen musikalisch tollen Abend wurde wahrlich nicht enttäuscht. Die seit nunmehr 20 Jahren musizierenden Hippies bewiesen einmal mehr, dass sie nicht nur hervorragende Solokünstler sind, sondern eine mit viel Spaß am gemeinsamen Spiel harmonierende Truppe. Dieser Spaß übertrug sich von Beginn an auf das Publikum. Folgerichtig gab es dann irgendwann kein Halten mehr und die Sitzplätze wurden überflüssig.

Hippiemusik ist geprägt von Vielseitigkeit. So wie sich die einzelnen Gruppenmitglieder mit Solis auf der Bühne abwechseln, so ändern sich die Genres von osteuropäischen Melodien und Rhythmen hin zu amerikanischer Folkmusik oder französischen Chansons. Mal rein instrumental, mal mit Gesang in Deutsch, Französisch oder Englisch. Und alles mit viel Gefühl und Rhythmus wo man mit muss!

Die letzte Zugabe des Abends wurde dann noch mitten unter dem Publikum intoniert, das an diesem Abend sicher keine Gedanken über das miserable Wetter verschwenden musste. Wir lieben die Hippies!