Programm 2019

Mit großen Schritten gehen die Planungen für die Festival-Saison 2019 auf der Freilichtbühne Burg Wilhelmstein voran. Neben den Kabarett-Programmen von Kurt KrömerKnacki DeuserStunk unplugged und Wendelin Haverkamp mit seinen Gästen gibt es ein Wiedersehen mit dem Herbert Pixner Projekt und der französichen Soul Band Electro Deluxe,  die sich nach ihren begeisternden Auftritten sicherlich ein großes Publikum gesichert haben.

Auch die Kölner Ecke ist wieder vertreten: Tommy Engel stellt den 2. Teil seines kölschen Songbooks und Basta ihr neues Programm „In Farbe“ vor. Ein weiteres Schmankerl ist sicherlich das Programm „Süden II“ von Schmidbauer, Pollina und Kälberer, die zum ersten Mal – mit Ausnahme von Pippo Pollina – auf der Freilichtbühne gastieren.

Doch dabei wird es nicht bleiben. Einige interessante Projekte sind noch in Verhandlung 🙂 Es lohnt sich also, immer mal wieder auf der Seite der Freilichtbühne  oder auf der Facebook-Seite vorbeizuschauen.

Restkarten für Manfred Leuchter!

Wir haben heute für das Konzert „Manfred Leuchter & Freunde“ die Citykirche bestuhlt und dabei noch Plätze für weitere Besucher schaffen können. Es lohnt sich also, heute Abend noch zur Citykirche zu kommen. Konzertbeginn ist um 20.00 Uhr.

Letzter Aufruf: Manfred Leuchter & Freunde

Wer noch Tickets für das Konzert mit Manfred Leuchter & Freunden ergattern möchte, der muss sich beeilen. Am kommenden Samstag gastiert der Würselener Ausnahmekünstler mit seiner Band bestehend aus der syrischen Sopranistin Dima Orsho, dem niederländischen Bassisten Antoine Pütz, dem italienischen Rahmentrommler Andrea Piccioni und dem Aachener Saxophonisten Johannes Flamm in der wunderschönen Aachener Citykirche St. Nikolaus in der Großkölnstraße. Beginn ist um 20:00 Uhr. Tickets gibt es hier!

Kein zurück für Wilfried Schmickler

Wer kennt ihn nicht, einen der größten deutschen politischen Kabarettisten und langjährigen Freund der Freilichtbühne Burg Wilhelmstein: Wilfried Schmickler. In seiner typisch schnellen Vortragsweise präsentierte er zum Finale der #buwi2018 Saison sein neues Programm „Kein zurück!“.

Mal nachdenklich, mal (vor)laut, mal singend, mal schimpfend: „Deutschland ist im Aufbruch und es gibt kein zurück!“ Die Frage sei, wohin geht es und wer kommt mit. Dabei blieb kaum ein aktuell gesellschaftliches Thema außen vor. Der „Koalitionswahnsinn“, rechtsnationale Stimmungen, von Schmiergeld und Skandalen geprägter Sport, bis hin zu in die Jahre kommende Männer und Paare in teuren Funktionskleidung: (fast) alles kam bei der rund zweistündigen Vortragssalve zur Sprache, auf die Bretter der Bühne. Und das Publikum goutierte das neue Schmickler Programm mit viel Beifall und standing ovation.

Schluss! Aus! Aufhören! Die #buwi2018 Saison ist krachend zu Ende gegangen. Es gibt kein zurück! Aber wir freuen uns schon auf #buwi2019, an der wir jetzt mit Hochdruck arbeiten, damit wir wieder viele heitere, nachdenkliche, laute und tolle Abende mit hochklassiger Kultur präsentieren können! Euer Team Burg Wilhelmstein!

Aachen September Special 2018

Tolles Wetter, tolle Stimmung – kurz alles, was man für ein stimmungsvolles Fest in der Innenstadt von Aachen braucht, war gegeben. Wir durften uns auch wieder im Auftrag des Märkte- und Aktionskreises City e.V. an zwei Tagen auf der Markt-Bühne vergnügen. Ein ganz großes Dankeschön mit unseren Impressionen:

Knallerfinale mit Tingvall Trio

Der letzte Musikakt der Burg Wilhelmstein Saison 2018 war ein richtiger Knaller für Freunde des Jazz. Das Tingvall Trio bewies, warum es mit Preisen überhäuft wird. Exquisite Musiker standen da auf der Bühne und ließen keinen Zweifel an ihrem Talent und ihrer Kunst.

Am Piano Martin Tingvall aus Schweden. Am Kontrabass Omar Rodriguez Calvo aus Kuba. Am Schlagzeug Jürgen Spiegel aus Deutschland. Das ist das Tingvall Trio, das sich mit seinem sehr eigenständigen, unverwechselbaren Sound einen festen Platz – nicht nur in der Jazzszene – erobert. Skandinavischer Folk, Jazz sowie Elemente aus Rock und Pop, dazu klare und poetische Melodien – so die Rezeptur des Trios, das die Herzen der buwi Besucher im Sturm eroberte. Immer wieder gab es Applaus für einzelne Solis und selbstredend am Ende standing ovations, für einen großartigen Auftritt.

Was für ein musikalischer Abschluss! Die drei Jungens waren das erste Mal auf unserer Freilichtbühne zu Gast – und sicherlich nicht das letzte Mal…

Jing juut mit d´r Hausmann

Wie jeht et?
Et jeht.
Wohin jehtse.
Nach d´r Doctor.
Ja, jehste?
Ja, ich jeh, et jeht nitt mehr.
Ja wennet nitt mehr jeht, muss man jehen.

So jing datt, bei Jürgen B. Hausmann auf Burg Wilhelmstein. Hier auf der Freilichtbühne feierte das Programm „Wie jeht ett? – Et jeht!“ vor drei Jahren Premiere. Jetzt sollte es zum nahenden Abschluss noch einmal präsentiert werden. Und es verfehlte seine Wirkung beim Publikum nicht. Das bog sich immer wieder vor Lachen und produzierte nicht wenige Tränen.

Die Alltagssituationen, die Beckers in seinem gut zweistündigen Auftritt zusammen mit Harald Claßen in bunten Farben und mit hiesigem Dialekt zum Besten gab, waren urkomisch. Man fand sich und seine lieben Familienmitglieder schnell wieder in den Erzählungen von der Eckbank in der Küche, gemeinsam auf Urlaubsfahrten, oder in der offenen Wohnlandschaften des Nachwuchses.

„Wenn man ett hört is ett lustig. Wenn man ett sacht, merkt man ett jarnich…“ Herrlich! Wir freuen uns schon auf das neue Programm… 😀

Italienischer Abend mit Götz Alsmann und Band

Im letzten Jahr – die neue CD war noch warm vom Druck – präsentierte Götz Alsmann mit seiner Band ihre musikalische Reise nach Rom. Und so stimmungsvoll und launig wie 2017 war auch der zweite Auftritt auf Burg Wilhelmstein. Alles was zum italienisch angehauchten Programm seinerzeit geschrieben stand, traf auch jetzt wieder zu. Im Mittelpunkt die eingedeutschten Schlager Italiens untermalt mit bekannten Melodien für Millionen.

Es ist völlig unnötig zu erwähnen, dass die Alsmännischen Arrangements immer so leicht, locker und perfekt klingen. Auch dank des immer perfekten Zusammenspiels mit seinen Kollegen Rudi Marhold am Schlagzeug, Markus Paßlick Percussion, Ingo Senst am Standbass und Altfrid Maria Sicking an Vibraphon, Xylophon und Trompete.

Was so einen Abend mit Götz Alsmann und Band aber zusätzlich immer so besonders unterhaltsam macht, ist die Moderation des Multiinstrumentalisten, Moderators, Unterhaltungskünstlers, Hochschullehrer und Honorarprofessor, der es immer wieder versteht, das landestypische Thema humorvoll und erheiternd zu präsentieren.

Am Ende sang Götz dann noch eine wahre Ode an Burg Wilhelmstein, dem Team und Uli Pesch, der früh an ihn geglaubt und Auftritte ermöglichte, und damit einer großen künstlerischen Karriere Vorschub leistete.

Rom, Italien… bleiben sicher lange in musikalischer Erinnerung. Die Burgbesucher/innen müssen nun stark sein. Denn erst 2020 wird es eine neue, musikalische Götz Alsmann Reise geben. Wohin weiß der Künstler noch nicht. Aber dass das neue Programm auf seiner Lieblingsfreilichtbühne zur vollen Entfaltung kommen wird, ist heute schon 100 %ig sicher! Man darf also gespannt sein. Auch auf die dann neue Abendgarderobe…

Ciao Götzè! Amici!

Der Ruhrpott erobert Bardenberg

Dann hielt er mal Einzug, der Markus Krebs, auf die ausverkauften Freilichtbühne, vor die großen Leinwand mit der Aufschrift „Permanent Panne“. Über zwei Stunden erzählte der Stand-up-Comedian einen Witz und eine skurrile Geschichte nach der anderen. Teilweise das Publikum mit einbeziehend. Geschichten ausse Kneipe oder dem Garten, der auch irgendwie Kneipe ist. Von Freunden und Freundinnen, die mitunter echt einen am Helm haben…

Ein wahres Witzfeuerwerk ging da ab, nur unterbrochen vom sich vor lachen krümmenden Publikum. Mal stand der Krebs, mal wandelte er durch die Zuschauerreihen, oft saß er. Die geschmeidige Rückkehr auf den Hocker nach einem Bühnenrundgang immer mit einem fröhlichen und selbstmotivierenden „und hopp“ begleitend.

Es wurde ein wahrlich lustiger Abend, an dem die aktuelle Krebs´chen Top 5 der Lieblingswitze zum Ende hin nicht fehlen durften. Dabei umringt von 20 oder mehr anderen Witzen, die es zwar nicht in die engere Wahl schafften, aber natürlich trotzdem erzählt werden mussten. Herrlich!

Die Zuschauer fanden Markus Krebs toll auf Burg Wilhelmstein. Und Markus Krebs fand alles toll auf Burg. Er würde gerne nächstes Jahr mit seinem neuen Programm wieder kommen. Sehr zur Freude seines Publikums, u.a. aus Würselen, Eschweiler und Peinlich…