Knallerfinale mit Tingvall Trio

Der letzte Musikakt der Burg Wilhelmstein Saison 2018 war ein richtiger Knaller für Freunde des Jazz. Das Tingvall Trio bewies, warum es mit Preisen überhäuft wird. Exquisite Musiker standen da auf der Bühne und ließen keinen Zweifel an ihrem Talent und ihrer Kunst.

Am Piano Martin Tingvall aus Schweden. Am Kontrabass Omar Rodriguez Calvo aus Kuba. Am Schlagzeug Jürgen Spiegel aus Deutschland. Das ist das Tingvall Trio, das sich mit seinem sehr eigenständigen, unverwechselbaren Sound einen festen Platz – nicht nur in der Jazzszene – erobert. Skandinavischer Folk, Jazz sowie Elemente aus Rock und Pop, dazu klare und poetische Melodien – so die Rezeptur des Trios, das die Herzen der buwi Besucher im Sturm eroberte. Immer wieder gab es Applaus für einzelne Solis und selbstredend am Ende standing ovations, für einen großartigen Auftritt.

Was für ein musikalischer Abschluss! Die drei Jungens waren das erste Mal auf unserer Freilichtbühne zu Gast – und sicherlich nicht das letzte Mal…

Italienischer Abend mit Götz Alsmann und Band

Im letzten Jahr – die neue CD war noch warm vom Druck – präsentierte Götz Alsmann mit seiner Band ihre musikalische Reise nach Rom. Und so stimmungsvoll und launig wie 2017 war auch der zweite Auftritt auf Burg Wilhelmstein. Alles was zum italienisch angehauchten Programm seinerzeit geschrieben stand, traf auch jetzt wieder zu. Im Mittelpunkt die eingedeutschten Schlager Italiens untermalt mit bekannten Melodien für Millionen.

Es ist völlig unnötig zu erwähnen, dass die Alsmännischen Arrangements immer so leicht, locker und perfekt klingen. Auch dank des immer perfekten Zusammenspiels mit seinen Kollegen Rudi Marhold am Schlagzeug, Markus Paßlick Percussion, Ingo Senst am Standbass und Altfrid Maria Sicking an Vibraphon, Xylophon und Trompete.

Was so einen Abend mit Götz Alsmann und Band aber zusätzlich immer so besonders unterhaltsam macht, ist die Moderation des Multiinstrumentalisten, Moderators, Unterhaltungskünstlers, Hochschullehrer und Honorarprofessor, der es immer wieder versteht, das landestypische Thema humorvoll und erheiternd zu präsentieren.

Am Ende sang Götz dann noch eine wahre Ode an Burg Wilhelmstein, dem Team und Uli Pesch, der früh an ihn geglaubt und Auftritte ermöglichte, und damit einer großen künstlerischen Karriere Vorschub leistete.

Rom, Italien… bleiben sicher lange in musikalischer Erinnerung. Die Burgbesucher/innen müssen nun stark sein. Denn erst 2020 wird es eine neue, musikalische Götz Alsmann Reise geben. Wohin weiß der Künstler noch nicht. Aber dass das neue Programm auf seiner Lieblingsfreilichtbühne zur vollen Entfaltung kommen wird, ist heute schon 100 %ig sicher! Man darf also gespannt sein. Auch auf die dann neue Abendgarderobe…

Ciao Götzè! Amici!

Heimspiel für Christoph Titz

„Unser“ Ausnahmetrompeter wieder zu Gast auf Burg Wilhelmstein. Und wieder war die ganze musikalische Klasse von Christoph Titz zu erleben. Zusammen mit seiner kongenialen Band zauberten er einen wunderbaren Klangteppich auf die Freilichtbühne. Es ist genau der richtige Ort für diesen Jazz, dem man stundenlang zuhören könnte.

Pat Appleton sprang als Gastsängerin für die erkrankte Astrid North ein. Das Energiebündel mit toller Stimme bereicherte die Titze´ Bläserei. Wie auch der neu in der Band integrierte Alfonso Garrido. Der Percussionist lieferte sich mit Drummer Matthias Trippner beim Stück „Ibumania“ ein sensationelles Solo, das sicher allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Apropos Soli: letztlich standen sich alle auf der Bühne in nichts nach. Ob es Volker Meitz an den Keyboards, Thomy Jordi am Bass oder Thomas Büchel an der Gitarre waren: allen gab Titz genug Raum, ihr großes Talent und Können zum besten zu geben.

Es war einmal mehr ein besonderer Abend mit begeistertem Applaus vom Publikum. Und am Ende gab es von „unserem“ Christoph beim Small Talk Autogramme auf CD´s. Dabei stand eine ganz besondere Doppel-CD zum Verkauf. Die, bei dem das Konzert von 2016 aufgezeichnet wurde. Eine Empfehlung der Redaktion…

Herbert Pixner und Band erobern die Burg

„Electrifying Tour 2018“ lautet der Tourtitel des aktuellen Herbert Pixner Projekts. Erstmalig als Gast auf Burg Wilhelmstein elektrisierte die vierköpfige Band aus Tirol auch gleich die Freilichtbühne.

Die Musik vom Genre her einzuordnen ist nicht einfach. Man könnte glauben, dass die steirische Harmonika, Tiroler Volksharfe, Gitarre und das Kontrabass eher für traditionelle „Volksmusik“ steht, ganz so, wie auch der Titel des neuen Albums lautet. Doch weit gefehlt. Was das Quartett musikalisch bot, war viel mehr: Blues, Bossa, Tango, Jazz und Volksmusik. Letzteres nicht zu verwechseln mit volkstümlicher Musik.

Die Stimmung unter dem Zeltdach wechselte wie die Musikstile und Interpretationen. Mal hörte man fast eine Stecknadel fallen („Was gibt es größeres für einen Künstler als diese Reaktion eines Publikums“ – Pixner), mal rhythmisches Klatschen und (rheinische) Jodelversuche…

Kurzum, die Stimmung war wie die Musik an diesem warmen Sommerabend: fantastisch! Und der Wunsch der Band, gerne einmal wiederzukommen, lag ganz im Interesse der Besucher/innen. Gut unterrichtete Kreise im Umfeld der Burg wollen erfahren haben, dass daran schon heute beiderseitig intensiv gearbeitet wird… 😉

 

Begeisterung um Maria Serrano & Ensemble

„Ein Tanz, in dem Liebe und Hass zu einer glühenden Masse verschmelzen: Flamenco. Das tut so richtig weh und weckt Lust auf mehr. Die spanische Tänzerin und Choreographin Maria Serrano nimmt beim Festival von Burg Wilhelmstein ihr Publikum mit auf eine Reise durch die Zeit – genauer gesagt durch die Phasen, die sie mit ihrer Compagnie durchlaufen hat.“

So beginnt Sabine Rother ihren Artikel in der Aachener Zeitung und beschreibt einen wieder einmal wunderbaren Abend auf der Freilichtbühne mit Maria Serrano und ihrem Ensemble.

Wir haben diesem tollen Bericht wirklich nichts hinzuzufügen. Außer vielleicht ein paar Fotos, welche die Tanzkunst und Stimmung ein wenig vermitteln hilft…

War klar: Marialy Pacheco begeisterte

„Unfassbar. Unfassbar…“ sprudelte es immer wieder aus Marialy Pacheco heraus. Die kubanische Jazzpianistin war sichtlich begeistert vom deutschen Ausnahme-Trompeter Joo Kraus, der kubanische Sängerin Olvido Ruiz und dem marokkanischen Weltklasse-Percussionist Rhani Krija. Mit ihr gemeinsam – einer nach dem anderen – spielte sie ihr Programm „Duets“. Und in der Tat war das, was alle Musikerinnen und Musiker an diesem Abend mit großem Können spielten, ein wahrer Ohrenschmaus.

Schon vor zwei Jahren begeisterte Marialy auf offener Freilichtbühne. Und auch diesmal verzauberte sie mit ihrem Spiel das Burgpublikum. Sie verschmelzt immer wieder karibisches Temperament und eine beim harten klassischen Studium erarbeitete exzellente Technik zu einer Spielkultur, die atemberaubend ist. „Unfassbar…“

Das alle Musikanten so richtig Spaß auf der Bühne hatten, war sicht- und hörbar. Herzlich ging es zu. So herzlich, dass Sängerin Olvida Tränen der Rührung in den Augen standen, als sie von Marialy angekündigt wurde. Kurz vor Schluss standen dann alle gemeinsam auf der Bühne, brachten ihre Kunst zusammen und improvisierten mit großer Spielfreude.

Ganz am Ende des Abends, als die Instrumente, Boxen und das Equipment eingepackt waren und sich alle auf den Heimweg machten, gab es ein allgemeines letztes „Tschüß“. Und von Marialy ein „..bis zum nächsten Mal!“ Unbedingt!

Heimspiel für Max Mutzke

Die Band monoPunk spielte schon auf, da hörte man den Star des Abends zunächst noch dezent aus dem off. Dann endlich stand er wieder einmal leibhaftig auf der Freilichtbühne und der musikalische Abend nahm seinen Lauf. Max Mutzkes Fans standen schon beim ersten Lied und summten, sangen und tanzten fröhlich mit. Ein Zustand, der sich größtenteils über das ganze tolle Konzert hindurch hielt und nur von ruhigen Balladen kurz unterbrochen wurde.

Es war wieder eine riesen Stimmung unter dem heißen Zeltdach. Und auch dem Künstler selbst und seiner klasse Band mit Maik Schott (Keys), Tobias Held (Drums) und Danny Samar (Bass) machte es riesig Spaß, das vielseitige musikalische Repertoire einmal mehr auf Burg Wilhelmstein zu präsentieren und die einmalige Stimmung zu genießen.

Mehrmals war Max schon zu Gast und fand jedes Mal ein begeistertes Publikum. Wie auch an diesem Abend. Logisch, dass weitere Auftritte wohl folgen müssen. Can´t wait until next time…

Ein denkwürdiger Abend mit Naturally 7

Der vierte Gig von Naturally 7 auf Burg Wilhelmstein startete denkwürdig. Unter großem Applaus kam die Band Mann für Mann ins Scheinwerferlicht und legte direkt mal temperamentvoll los. Doch nicht lange! Schon das Ende des ersten Liedes endete etwas abrupt. Die Hitze und mutmaßlich große Vocalpower von Naturally 7 forderte ihren Tribut. Das Mischpult überhitzte und versagte seinen Dienst.

Kein Problem für die 7 Jungens aus New York, die dann eben erst einmal ohne Mikro und Anlage weitermachten. Schließlich sind sie eine der weltbesten A-cappella-Kapelle und können auch ohne. Ganz nach dem Motto: Instrumente und Stereoanlagen werden völlig überbewertet… Mucksmäuschen still war es da unter dem Zeltdach. Welch große musikalische Profession sich da dem Buwi-Publikum offenbarte, war phänomenal und lies niemanden auf den Holzplanken sitzen.

Kühlakkus von Besuchern, die eben noch Käsehäppchen, Gemüse, Frikadellen und Piccolöchen frisch hielten, retteten die überhitze Elektronik. Und die Show der 7 Vocalartisten nahm noch einmal so richtig Fahrt auf. Solis von Schlagzeug, Bass, Synthesizer und Gitarre führten immer wieder zu Jubelstürmen. Und als es um die Liebe ging und die Frage, wer denn wie lange schon verheiratet sei, rückten Dr. Georg und Elisabeth Kalawrytinos in den abendlichen Mittelpunkt. Fast ungläubig fragte Roger Thomas nach: 60 Jahre verheiratet? Really??? Unter tosendem Applaus des Buwi-Publikums gab es dann erst eine herzliche Umarmung und dann ein Liebeslied für die beiden oben drauf.

Was für ein Abend! Mehr als die Hälfte der Besucher kannten Naturally 7 nicht oder hatten sie noch nicht live erlebt. Dieser Abend bleibt sicher allen, die ihn miterleben durften, noch lange in Erinnerung.

„Hey man…“ sagte Roger nach Konzertende im Backstagebereich, „…that was an extraordinary special audience tonight!“

Yes man! It´s because of you and your performance! Hope to see you one more time!

Riesenparty mit den Höhnern

Das 20. Jubläum der Höhner auf der Freilchtbühne Burg Wilhelmstein – veranstaltet von den Senatoren der KG Au Ülle – war wieder eine Riesen-Party. Vor ausverkauftem Haus präsentierten die  Höhner ein tolles Programm und präsentierten für ein Heimspiel-Auftritt den Würselener Leadsänger der Kölner Band „Räuber“ Torben Klein.

Klasse Geste in einem klasse Konzert vor klasse Publikum.

Das 21. Konzert der Höhner findet am 11. Juli 2019 wieder auf der Freilichtbühne statt. Tickets gibt es bald schon auf dieser Seite.

Doppel-Party mit Kasalla

Was für eine Party auf der Freilichtbühne Burg Wilhelmstein. An gleich zwei Abenden verstanden es die charismatischen Bandmitglieder von Kasalla die Burg in eine tolle Stimmungsarena zu bringen. Dabei waren sie auf ihrer Unplugged-Tour nicht nur mit ihren – nicht nur zur Karnevalszeit – populären Songs gekommen. Viele balladenhafte Songs hatten die Männer um Sänger Bastian Campmann im Repertoire. Mit diesen unterschiedlichen Songs schafften die fünf Bandmitglieder – auch in diesem Jahr begleitet von einem Geige- und einem Cello-Spieler – das Publikum in unterschiedliche Stimmungen zu bringen. Bei dem ausverkauften Konzert am Freitag merkte man, dass hier die Fans der ersten Stunde dabei waren. Jedes Lied wurde von z.T. enthusiastischen Fans textsicher begleitet. Noch lange nach Konzertschluss war für die Bandmitglieder nicht Schluss. Hunderte Autogrammwünsche, Selfies und Anfragen wurden geduldig erfüllt. Dann ging auch für die Bandmitglieder und die tolle Crew ein wunderbarer Abend zu Ende.