Riesenparty mit den Höhnern

Das 20. Jubläum der Höhner auf der Freilchtbühne Burg Wilhelmstein – veranstaltet von den Senatoren der KG Au Ülle – war wieder eine Riesen-Party. Vor ausverkauftem Haus präsentierten die  Höhner ein tolles Programm und präsentierten für ein Heimspiel-Auftritt den Würselener Leadsänger der Kölner Band „Räuber“ Torben Klein.

Klasse Geste in einem klasse Konzert vor klasse Publikum.

Das 21. Konzert der Höhner findet am 11. Juli 2019 wieder auf der Freilichtbühne statt. Tickets gibt es bald schon auf dieser Seite.

Doppel-Party mit Kasalla

Was für eine Party auf der Freilichtbühne Burg Wilhelmstein. An gleich zwei Abenden verstanden es die charismatischen Bandmitglieder von Kasalla die Burg in eine tolle Stimmungsarena zu bringen. Dabei waren sie auf ihrer Unplugged-Tour nicht nur mit ihren – nicht nur zur Karnevalszeit – populären Songs gekommen. Viele balladenhafte Songs hatten die Männer um Sänger Bastian Campmann im Repertoire. Mit diesen unterschiedlichen Songs schafften die fünf Bandmitglieder – auch in diesem Jahr begleitet von einem Geige- und einem Cello-Spieler – das Publikum in unterschiedliche Stimmungen zu bringen. Bei dem ausverkauften Konzert am Freitag merkte man, dass hier die Fans der ersten Stunde dabei waren. Jedes Lied wurde von z.T. enthusiastischen Fans textsicher begleitet. Noch lange nach Konzertschluss war für die Bandmitglieder nicht Schluss. Hunderte Autogrammwünsche, Selfies und Anfragen wurden geduldig erfüllt. Dann ging auch für die Bandmitglieder und die tolle Crew ein wunderbarer Abend zu Ende.

Männerabend !Au banan

Was für ein Ohrenschmaus! Wendelin Haverkamp hatte eingeladen und was für Gäste sind da gekommen! Aus Berlin der geniale Horst Evers, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, den zahlreichen Besuchern lebenspraktische Tipps zu geben. So zum Beispiel das Entsorgen von unnützen Gebrauchsgegenständen aus dem eigenen Haushalt durch Abstellen in Läden, die durch eine hohe Ladendiebstahlquote betroffen sind. Somit können diese Geschäfte durch Verkauf der Haushaltsgegenstände ihre Verluste ausgleichen.

Der stimm- und wortgewaltige Jochen Malmsheimer. Seine urkomischen Geschichten brachten die Besucher immer wieder zu spontanen Lach-Attacken. Sehr zum Missfallen des Essener Kabarettisten, der mehrmals seine Sätze neu beginnen musste 🙂

Erst recht ein Genuss war es, Wendelin Haverkamp zuzuhören, der den ihn via Zeitungsanzeige duzenden Mark Zuckerberg scholt und dessen Hund noch nicht einmal auf den zweiten Namen hörte.  Er moderierte, vermittelte zwischen den kalauernden Gästen und brachte gemeinsam mit den Zuschauern ein klares Bekenntnis gegen Thiange und Doel2 zustande.

Einen besonderen musikalischen Rahmen bot der Aachener Blues-Musiker Dieter Kaspari. Mit seinen Begleitern Uwe Böttcher und Mark Beumers brachte er seine Oecher Blueshits, wie „Jong va ne Kullepitt“, „Vuer fahre met de Tram“ oder „Esue wor dat met ming Mamm“. Ein wunderbarer Rahmen bei „Summertime auf Wilhelmstein“!

Lucie Licht, Herr Schröder und 6 verrückte Musiker

Den traditionellen Auftakt einer neuen Buwi-Saison macht unser beliebtes „Blind Date“, mit einem bunten Mix aus Musik und Comedy. Es handelt sich dabei um eine Veranstaltung von Burg Wilhelmstein und Aachener Zeitung zugunsten der Aktion „Menschen helfen Menschen“, die es sich zur Aufgabe gesetzt hat, notleidenden Menschen in der Region zu helfen.

Das spannende: vorher weiß niemand, wer da am ersten Buwi-Abend aufspielt. Aber das hält wenige ab, sich auf einen Abend mit ungewissem kulturellen Ausgang einzulassen. Im Gegenteil: sehr zu unserer Freude war die Freilichtbühne auch diesmal wieder restlos ausverkauft!

Den Anfang machte die Zuckersüße Lucie Licht mit Band. Der Funke sprang schnell über, den der energiegeladene Lockenkopf zündete. Auch das Publikum selber wurde einbezogen und intonierte fröhlich mit. Hat richtig Spaß gemacht!

Über „World of Lehrkraft“ dozierte anschließend Gymnasiallehrer und Comedian Herr Schröder, der dazu erst mal das Burgpublikum zur Klasse 10a umwandelte und an seine Erfahrungen mit Schule, Schüler und KollegInnen weidlich teilhaben lies. Herrlich!

Während einer kleinen Umbaupause interviewte Robert Esser, Top-Moderator des Abends, Hans-Peter Leisten vom Aachener Zeitungsverlag über die Aktion „Menschen helfen Menschen”. Leisten stellte Beispiele der Hilfen dar und dankte allen, die mit ihrer Spende eine schnelle Hilfe ohne bürokratischen Aufwand für die Menschen aus der Region möglich macht, die in Not sind.

Und dann waren da noch „Soma Age“, sechs verrückte Musiker, die verschiedenste Musikrichtungen unterschiedlicher Herkunft mixen: vom polnischen Folk über französischem Hip-Hop bis zu eritreischen Ethiojazz, Afro-Kubanischen Rhytmen, Funk, Koor, Psyschadelic Transe und Gospel. Zu Beginn erst mal mit verbundenen Augen, weil war ja ein Blind Date… Klasse Typen, klasse Musik!

Wir von Team Burg Wilhelmstein hatten den Eindruck, dass auch diesmal wieder für alle etwas dabei war und ihren Spaß hatten. Macht doch Lust auf mehr, oder? Und es gibt mehr! Auf eine tolle Buwi-Saison-2018! Apropos #buwi2018: hier (klicken) findet man das ganze Programm!

Ein Hauch von Sanremo auf Burg Wilhelmstein

Es waren die Lieder des Festival della canzone italiana in Sanremo und eine uminöse „2. Liste“ einer Münsteraner „Familie mit italienischem Migrationshintergrund“, die „Götzè“ inspirierten, die Triologie internationaler Schlager mit „In Rom“ abzuschließen. Nach Paris/ Frankreich und New York/ USA nun also bella Italia.

Als ob er genüsslich am Gelato lutschen, oder eine Spagetti aglio olio durch seine spitze Lippen saugen würde, vermittelte Alsmann seinem treuen Burgpublikum die Stimmung, Atmosphäre, Kultur und das Lebensgefühl unserer südlichen Nachbarn: „Italien, Italien, Italien, … aahh Italien …“.

Und so standen – neben erklärender Lyrik in typisch Alsmännisch launigem Verve – die eingedeutschten Schlager Italiens im Mittelpunkt eines wieder einmal großartig Heimatabends. Ja, es war wieder ein Heimspiel für Götz Alsmann und seine kongeniale Band, die seit mehr als 25 Jahren das Kulturprogramm der Freilichtbühne mit prägen. Das Publikum goutierte die Spielfreude des Quintetts immer wieder mit starkem Beifall und am Ende des über zweistündigen Konzerts – wie könnte es anders sein – natürlich mit Standing-Ovation. Was für eine Stimmung!

Sensationell auch die diesjährige Garderobe: totschick! Muss man live gesehen haben. Vielleicht kommt die Kapelle mit Rudi Marhold am Schlagzeug, Markus Paßlick Percussion, Ingo Senst am Standbass und Altfrid Maria Sicking an Vibraphon, Xylophon und Trompete im nächsten Jahr wieder mit diesen Leibchen vorbei. Denn dass sie wiederkommen, steht außer Frage!

Mille grazie Götzè! Arrivederci! Ciao amici!

Manfred Leuchter und Freunde begeisterten

Was soll man über diesen Abend mit Manfred Leuchter und seinen Freunden kurz und knapp schreiben? Dass es toll war? Stimmungsvoll? Wunderbar?

Nun, Sabine Rother von der Aachener Zeitung hat in ihrem Artikel vom 27. August 2017 unter dem Titel „Leuchter & Freunde begeistern auf der Burg“ hierzu die richtige Worte gefunden.

Deshalb gibt es von uns nur ein paar Schnappschüsse von diesem tollen Musikereignis auf der Freilichtbühne.

Nach dem „Höhner“-Konzert – ist vor dem „Höhner-Konzert“

Vor gerade einem Monat hat die Kölner Kultband „Höhner“ die Besucher auf der Freilichtbühne zum wiederholten Male zum Toben gebracht. Es war sofort klar, dass die Senatoren der KG Au Ülle die „Höhner“ auch für das Jahr 2018 wieder für die Freilichtbühne verpflichten würden. Und so kommt die Band in einem Jahr, am 5. Juli 2018, wieder auf die Burg.

Der Ticketverkauf erfolgt überwiegend über den Verein. Ein Kontingent an Tickets kann jedoch über unsere Seite gekauft werden, und zwar hier!

Electro Deluxe phénoménal

Also, normalerweise berichten wir ja nur kurz und möglichst objektiv über die Atmosphäre vor und hinter der Freilichtbühnenkulisse und den Auftritten unserer Künstlerinnen und Künstler.

Aber in Sachen Electro Deluxe werfen wir dann mal Ausnahmsweise unsere selbstauferlegte, persönliche Zurückhaltung und Bewertung über Bord. Warum? Weil das ein Hammerauftritt war und das französisch-amerikanisch musizierende Fachpersonal an diesem der Abend total begeisterte.

Was die 7 Jungens da fast zwei Stunden an musikalischem Feuerwerk auf der altehrwürdigen Bardenberger Heimatbühne abbrannten, war einfach nur grandios! Angeführt vom extrovertierten Sänger James Copley heizte die Band vom Start aus so richtig ein! Schlagzeug, Bass und Keyboard legten den Grundrhythmus und Trompete, Posaune und Saxophon bliesen so den Marsch, dass man den Eindruck hatte, es sei windig. Zwar bewies ein Trio aus dem Septett bei einem Stück, dass es auch leise und gefühlvoll kann, aber gleich danach ging es auch schon wieder so richtig ab, mit lautem, schnellen Funk und Soul. Pure Energie. Pure Spielfreude. Und zum musikalisch absolut perfekten Auftritt ohne Pause, Punkt und Komma, passte auch die optische Unterstützung durch eine exquisite pointierte Lichtshow.

Die Ankündigung „Electro Deluxe, das ist ein perfekt eingespielte Einheit, die Spaß macht.“ war wohl eher noch zurückhaltend formuliert. Und gemessen an der Resonanz des abendlichen Burgpublikums, das mittanzte, mitsang und jubelte, waren wir vom Team Burg Wilhelmstein offensichtlich nicht die einzigen Begeisterten unter der Zeltplane.

 

Team liebt Anna

Das haben wir uns gedacht. Dass das schön wird, mit der Anna Depenbusch. Sie hat uns dann auch direkt mal ihre Freunde vorgestellt. Und Nachbarn. Musikalisch jedenfalls. Mit tollen Liedern. Und mit Hilfe einer wirklich exquisiten Band. Allen voran Multiinstrumentalistin Anne de Wolff mit 7 (?) verschiedenen Instrumenten sowie mit dem Gitarristen Ulrich Rode, der besonders beim Song „Engel“ ein teuflisch gutes Solo hinlegte. Dazu Sönke Reich am Schlagzeug, der dann auch schon mal mit einer alten Schreibmaschine den Takt angibt, kongenial flankiert von Bassist Oliver Karstens.

Kess ist sie, die Anna. Mit ihren Songs und mit ihren Geschichten. Überhaupt, mit ihrem ganzen Auftreten, sodass sogar die Cowboys im Publikum stehend mitsangen.

Und dann war da noch das Beziehungsgeflecht mit Tim, der Tina liebt, doch Tina liebt Klaus. Und das von Ron, Ronja und Sonja, und die Geschichte mit Peter, Paul und Anna… Also, wir hätten da noch ´ne Strophe: „Team liebt Anna“. Und Band.

Soulcats, Köster, Hocker – joot wor ett!

Die Kölner „Allstar Band“ um Bernd Delbrügge gab sich nach 25 (!) Jahren mal wieder die Ehre auf Burg Wilhelmstein. Der (Zitat) „groovenden Hit-Verwerter glänzte mit einer exquisiten, frischen Programm Mischung“. Und das Programm ist schnell erzählt: „fette Beats, funky Hornsection und exquisite vocals: Dancefloor zum Abheben.“ Quer durch die Rock- und Pop Geschichte wird da mit ordentlich Druck „eingesoulcatstet“ gecovert. Die Soulcats mit tollen Musikern bieten sowatt von guter Laune Musik, dass das Burgpublikum Stück um Stück in Partylaune versetzt wurde.

Und on top des kurzweiligen gute Laune Heimatabends sind es die Kölner Urgesteine Gerd Köster und Frank Hocker, die ihren eigenen, besonderen musikalischen Stempel im zweiten Teil aufdrückten und Erinnerungen z.B. an die Kultband „Piano has been drinking“ aufkommen ließen. Joot wor ett! Rischtisch joot!

@Bernd: nää, datt kann schon gut sein, datt da ´ne Pfau war, der über die Zuschauer im oberen Rang anno dazumal stolziert ist, und dem Jert nachhaltig in Erinnerung geblieben ist. Ob er da watt besonderes zu sich genommen hat, also der Jert, datt wissen wir nitt mehr. Ever dä Pfau, den jab ett tatsächlich!