Heimspiel für Christoph Titz

„Unser“ Ausnahmetrompeter wieder zu Gast auf Burg Wilhelmstein. Und wieder war die ganze musikalische Klasse von Christoph Titz zu erleben. Zusammen mit seiner kongenialen Band zauberten er einen wunderbaren Klangteppich auf die Freilichtbühne. Es ist genau der richtige Ort für diesen Jazz, dem man stundenlang zuhören könnte.

Pat Appleton sprang als Gastsängerin für die erkrankte Astrid North ein. Das Energiebündel mit toller Stimme bereicherte die Titze´ Bläserei. Wie auch der neu in der Band integrierte Alfonso Garrido. Der Percussionist lieferte sich mit Drummer Matthias Trippner beim Stück „Ibumania“ ein sensationelles Solo, das sicher allen noch lange in Erinnerung bleiben wird.

Apropos Soli: letztlich standen sich alle auf der Bühne in nichts nach. Ob es Volker Meitz an den Keyboards, Thomy Jordi am Bass oder Thomas Büchel an der Gitarre waren: allen gab Titz genug Raum, ihr großes Talent und Können zum besten zu geben.

Es war einmal mehr ein besonderer Abend mit begeistertem Applaus vom Publikum. Und am Ende gab es von „unserem“ Christoph beim Small Talk Autogramme auf CD´s. Dabei stand eine ganz besondere Doppel-CD zum Verkauf. Die, bei dem das Konzert von 2016 aufgezeichnet wurde. Eine Empfehlung der Redaktion…

Herbert Pixner und Band erobern die Burg

„Electrifying Tour 2018“ lautet der Tourtitel des aktuellen Herbert Pixner Projekts. Erstmalig als Gast auf Burg Wilhelmstein elektrisierte die vierköpfige Band aus Tirol auch gleich die Freilichtbühne.

Die Musik vom Genre her einzuordnen ist nicht einfach. Man könnte glauben, dass die steirische Harmonika, Tiroler Volksharfe, Gitarre und das Kontrabass eher für traditionelle „Volksmusik“ steht, ganz so, wie auch der Titel des neuen Albums lautet. Doch weit gefehlt. Was das Quartett musikalisch bot, war viel mehr: Blues, Bossa, Tango, Jazz und Volksmusik. Letzteres nicht zu verwechseln mit volkstümlicher Musik.

Die Stimmung unter dem Zeltdach wechselte wie die Musikstile und Interpretationen. Mal hörte man fast eine Stecknadel fallen („Was gibt es größeres für einen Künstler als diese Reaktion eines Publikums“ – Pixner), mal rhythmisches Klatschen und (rheinische) Jodelversuche…

Kurzum, die Stimmung war wie die Musik an diesem warmen Sommerabend: fantastisch! Und der Wunsch der Band, gerne einmal wiederzukommen, lag ganz im Interesse der Besucher/innen. Gut unterrichtete Kreise im Umfeld der Burg wollen erfahren haben, dass daran schon heute beiderseitig intensiv gearbeitet wird… 😉

 

Begeisterung um Maria Serrano & Ensemble

„Ein Tanz, in dem Liebe und Hass zu einer glühenden Masse verschmelzen: Flamenco. Das tut so richtig weh und weckt Lust auf mehr. Die spanische Tänzerin und Choreographin Maria Serrano nimmt beim Festival von Burg Wilhelmstein ihr Publikum mit auf eine Reise durch die Zeit – genauer gesagt durch die Phasen, die sie mit ihrer Compagnie durchlaufen hat.“

So beginnt Sabine Rother ihren Artikel in der Aachener Zeitung und beschreibt einen wieder einmal wunderbaren Abend auf der Freilichtbühne mit Maria Serrano und ihrem Ensemble.

Wir haben diesem tollen Bericht wirklich nichts hinzuzufügen. Außer vielleicht ein paar Fotos, welche die Tanzkunst und Stimmung ein wenig vermitteln hilft…

Die ersten Veranstaltungen für 2019

Da ist die Festival-Saison 2018 noch nicht fertig, da stehen schon die ersten Veranstaltungen für 2019 fest! Nicht, dass wir es besonders eilig haben – es hat sich halt so ergeben.

Nach dem Auftakt mit dem obligaten Blind Date – voraussichtlich am 31. Mai 2019 – finden im Monat Juni zwei vielversprechende Comedy-Veranstaltungen statt.

 

 

Am Samstag, 15. Juni 2019, kommt nach einigen Jahren Abwesenheit Kurt Krömer wieder zu uns auf die Freilichtbühne. Er wird uns mit seinem neuen Programm „Stresssituationen“ erfreuen. Tickets für Krömer gibt es hier!

 

 

 

 

Am Freitag, 21. Juni 2019, ist wieder SummerClub-Zeit. Knacki Deuser wird dann wieder bekannte und weniger bekannte Comedians auf unserer/seiner Freilichtbühne präsentieren. Tickets gibt es hier!

Und natürlich darf eine Kölner Band auch 2019 nicht fehlen: Die Höhner. Die Band kommt auf Einladung der Senatoren der KG Au Ülle am Donnerstag, 11. Juli 2019, zum 21. Mal zu uns auf die Freilichtbühne. Tickets für dieses Konzert gibt es hier!

 

Bitte folgen!

Instagram hat im Juni 2018 die Zahl von einer Milliarde aktiver Nutzer geknackt. Rund 15.000.000 Nutzer sind es in Deutschland. Das Buwi-Team ist auch dabei! Und hat – Stand 15. August 2018 – treue 449 Abonnentinnen und Abonnenten.

Mit unserem kleinen Online-Auftritt wollen wir ein wenig Atmosphäre von auf, vor und hinter unserer Freilichtbühne Burg Wilhelmstein visuell ins weltweite Netz transportieren. Unser Ziel: Werbung um noch mehr Freundinnen und Freunde unserer besonderen Veranstaltungsstätte!

Es würde uns sehr freuen wenn es uns gelänge, am Ende der #buwi2018 Saison die 500 zu knacken. In diesem Sinne: bitte gerne folgen!

Met d´r Auto noh Burg Willhelmstein

Bei der Erstellung dieser Internetseite durch die Internetagentur AIXhibit AG aus Aachen, wurde auch die Rubrik „Anfahrt“ eingepflegt. Schließlich will man als Besucher/in ja wissen, wo die Freilichtbühne zu finden ist und wie man dort hinkommt. Es steht geschrieben in Hochdeutsch und Niederländisch.

Der damalige CEO Tobias Kollewe hat es sich quasi als Reminiszenz zu seiner alte Heimat Augsburg nicht nehmen lassen, auch eine Version für süddeutsche Ureinwohner/innen zu verfassen. Freilich, mit Blick auf Gäste wie den bald bei uns auftretenden Herbert Pixner ein durchaus sinnvoller Beitrag. Steht doch zu erwarten, dass auch einige Fans südlich von Bad Münstereifel zum erwartbaren tollen Event nach Bardenberg anreisen werden.

Doch das Gros unseres tollen Publikums kommt wohl mehrheitlich aus der hiesigen Gegend. Und für die hatten wir keine vertraut einheimisch klingende Version einer Wegbeschreibung parat. Kein Wunder also, dass es bei dem ein oder anderen Konzert tatsächlich noch Karten zu ergattern gab.

Doch das ist jetzt vorbei! Damit der Lokalkolorit auch bei der Anfahrtsbeschreibung zum Ausdruck kommt, haben wir uns an kompetentes Fachpersonal gewandt. Kein geringerer als unser Freund Dieter Kaspari hat uns geholfen und eine Beschreibung zu Papier gebracht, die hier´e´röm enne jeder versteht. Und so jeht datt:

Fahrt op de A4 noh Heäle op aa, aver net bes doeh. De A4 erav – Oche-Zentrum/Wüüeschele. Eh Wüüeschele a de fönfde Ampel lenks av noh Baadeberg. Ömmer jrad uus…….. än doeh sönd eh paar Verkehrspitte die wise üech wo ühr die Kes los weäde könnt. Parke könnt ür mäh doe wo et jeäht än darf. Angesch komme die met dea jrueße Hoek. Deä Platsch vör et Spetal es ömmer jot. Deä Wejg a de Burg es privat. Ühr sött de Kess quitt än van av doe la Puet noh de Burg.

So, jetzt wisst ihr wo wir sind.

War klar: Marialy Pacheco begeisterte

„Unfassbar. Unfassbar…“ sprudelte es immer wieder aus Marialy Pacheco heraus. Die kubanische Jazzpianistin war sichtlich begeistert vom deutschen Ausnahme-Trompeter Joo Kraus, der kubanische Sängerin Olvido Ruiz und dem marokkanischen Weltklasse-Percussionist Rhani Krija. Mit ihr gemeinsam – einer nach dem anderen – spielte sie ihr Programm „Duets“. Und in der Tat war das, was alle Musikerinnen und Musiker an diesem Abend mit großem Können spielten, ein wahrer Ohrenschmaus.

Schon vor zwei Jahren begeisterte Marialy auf offener Freilichtbühne. Und auch diesmal verzauberte sie mit ihrem Spiel das Burgpublikum. Sie verschmelzt immer wieder karibisches Temperament und eine beim harten klassischen Studium erarbeitete exzellente Technik zu einer Spielkultur, die atemberaubend ist. „Unfassbar…“

Das alle Musikanten so richtig Spaß auf der Bühne hatten, war sicht- und hörbar. Herzlich ging es zu. So herzlich, dass Sängerin Olvida Tränen der Rührung in den Augen standen, als sie von Marialy angekündigt wurde. Kurz vor Schluss standen dann alle gemeinsam auf der Bühne, brachten ihre Kunst zusammen und improvisierten mit großer Spielfreude.

Ganz am Ende des Abends, als die Instrumente, Boxen und das Equipment eingepackt waren und sich alle auf den Heimweg machten, gab es ein allgemeines letztes „Tschüß“. Und von Marialy ein „..bis zum nächsten Mal!“ Unbedingt!

Heimspiel für Max Mutzke

Die Band monoPunk spielte schon auf, da hörte man den Star des Abends zunächst noch dezent aus dem off. Dann endlich stand er wieder einmal leibhaftig auf der Freilichtbühne und der musikalische Abend nahm seinen Lauf. Max Mutzkes Fans standen schon beim ersten Lied und summten, sangen und tanzten fröhlich mit. Ein Zustand, der sich größtenteils über das ganze tolle Konzert hindurch hielt und nur von ruhigen Balladen kurz unterbrochen wurde.

Es war wieder eine riesen Stimmung unter dem heißen Zeltdach. Und auch dem Künstler selbst und seiner klasse Band mit Maik Schott (Keys), Tobias Held (Drums) und Danny Samar (Bass) machte es riesig Spaß, das vielseitige musikalische Repertoire einmal mehr auf Burg Wilhelmstein zu präsentieren und die einmalige Stimmung zu genießen.

Mehrmals war Max schon zu Gast und fand jedes Mal ein begeistertes Publikum. Wie auch an diesem Abend. Logisch, dass weitere Auftritte wohl folgen müssen. Can´t wait until next time…

Ein denkwürdiger Abend mit Naturally 7

Der vierte Gig von Naturally 7 auf Burg Wilhelmstein startete denkwürdig. Unter großem Applaus kam die Band Mann für Mann ins Scheinwerferlicht und legte direkt mal temperamentvoll los. Doch nicht lange! Schon das Ende des ersten Liedes endete etwas abrupt. Die Hitze und mutmaßlich große Vocalpower von Naturally 7 forderte ihren Tribut. Das Mischpult überhitzte und versagte seinen Dienst.

Kein Problem für die 7 Jungens aus New York, die dann eben erst einmal ohne Mikro und Anlage weitermachten. Schließlich sind sie eine der weltbesten A-cappella-Kapelle und können auch ohne. Ganz nach dem Motto: Instrumente und Stereoanlagen werden völlig überbewertet… Mucksmäuschen still war es da unter dem Zeltdach. Welch große musikalische Profession sich da dem Buwi-Publikum offenbarte, war phänomenal und lies niemanden auf den Holzplanken sitzen.

Kühlakkus von Besuchern, die eben noch Käsehäppchen, Gemüse, Frikadellen und Piccolöchen frisch hielten, retteten die überhitze Elektronik. Und die Show der 7 Vocalartisten nahm noch einmal so richtig Fahrt auf. Solis von Schlagzeug, Bass, Synthesizer und Gitarre führten immer wieder zu Jubelstürmen. Und als es um die Liebe ging und die Frage, wer denn wie lange schon verheiratet sei, rückten Dr. Georg und Elisabeth Kalawrytinos in den abendlichen Mittelpunkt. Fast ungläubig fragte Roger Thomas nach: 60 Jahre verheiratet? Really??? Unter tosendem Applaus des Buwi-Publikums gab es dann erst eine herzliche Umarmung und dann ein Liebeslied für die beiden oben drauf.

Was für ein Abend! Mehr als die Hälfte der Besucher kannten Naturally 7 nicht oder hatten sie noch nicht live erlebt. Dieser Abend bleibt sicher allen, die ihn miterleben durften, noch lange in Erinnerung.

„Hey man…“ sagte Roger nach Konzertende im Backstagebereich, „…that was an extraordinary special audience tonight!“

Yes man! It´s because of you and your performance! Hope to see you one more time!

Marialy Pacheco und Max Mutzke


Zwei ganz besondere Künstler haben jetzt ein gemeinsames Video erstellt: Max Mutzke und Marialy Pacheco. Der Zufall will es, dass beide Künstler an zwei aufeinander folgenden Tagen bei uns auf der Freilichtbühne gastieren. Am Freitag sehen wir Max Mutzke mit seiner Band Monopunk und am folgenden Samstag wird Marialy Pacheco mit  Joo Kraus, Rhani Krija und Olvido Ruiz ihr Programm „Duets“ vorstellen.

Nicht nur in diesem Video zeigen die Künstler, dass sich ein Besuch beider Veranstaltungen lohnt!