Met d´r Auto noh Burg Willhelmstein

Bei der Erstellung dieser Internetseite durch die Internetagentur AIXhibit AG aus Aachen, wurde auch die Rubrik „Anfahrt“ eingepflegt. Schließlich will man als Besucher/in ja wissen, wo die Freilichtbühne zu finden ist und wie man dort hinkommt. Es steht geschrieben in Hochdeutsch und Niederländisch.

Der damalige CEO Tobias Kollewe hat es sich quasi als Reminiszenz zu seiner alte Heimat Augsburg nicht nehmen lassen, auch eine Version für süddeutsche Ureinwohner/innen zu verfassen. Freilich, mit Blick auf Gäste wie den bald bei uns auftretenden Herbert Pixner ein durchaus sinnvoller Beitrag. Steht doch zu erwarten, dass auch einige Fans südlich von Bad Münstereifel zum erwartbaren tollen Event nach Bardenberg anreisen werden.

Doch das Gros unseres tollen Publikums kommt wohl mehrheitlich aus der hiesigen Gegend. Und für die hatten wir keine vertraut einheimisch klingende Version einer Wegbeschreibung parat. Kein Wunder also, dass es bei dem ein oder anderen Konzert tatsächlich noch Karten zu ergattern gab.

Doch das ist jetzt vorbei! Damit der Lokalkolorit auch bei der Anfahrtsbeschreibung zum Ausdruck kommt, haben wir uns an kompetentes Fachpersonal gewandt. Kein geringerer als unser Freund Dieter Kaspari hat uns geholfen und eine Beschreibung zu Papier gebracht, die hier´e´röm enne jeder versteht. Und so jeht datt:

Fahrt op de A4 noh Heäle op aa, aver net bes doeh. De A4 erav – Oche-Zentrum/Wüüeschele. Eh Wüüeschele a de fönfde Ampel lenks av noh Baadeberg. Ömmer jrad uus…….. än doeh sönd eh paar Verkehrspitte die wise üech wo ühr die Kes los weäde könnt. Parke könnt ür mäh doe wo et jeäht än darf. Angesch komme die met dea jrueße Hoek. Deä Platsch vör et Spetal es ömmer jot. Deä Wejg a de Burg es privat. Ühr sött de Kess quitt än van av doe la Puet noh de Burg.

So, jetzt wisst ihr wo wir sind.

War klar: Marialy Pacheco begeisterte

„Unfassbar. Unfassbar…“ sprudelte es immer wieder aus Marialy Pacheco heraus. Die kubanische Jazzpianistin war sichtlich begeistert vom deutschen Ausnahme-Trompeter Joo Kraus, der kubanische Sängerin Olvido Ruiz und dem marokkanischen Weltklasse-Percussionist Rhani Krija. Mit ihr gemeinsam – einer nach dem anderen – spielte sie ihr Programm „Duets“. Und in der Tat war das, was alle Musikerinnen und Musiker an diesem Abend mit großem Können spielten, ein wahrer Ohrenschmaus.

Schon vor zwei Jahren begeisterte Marialy auf offener Freilichtbühne. Und auch diesmal verzauberte sie mit ihrem Spiel das Burgpublikum. Sie verschmelzt immer wieder karibisches Temperament und eine beim harten klassischen Studium erarbeitete exzellente Technik zu einer Spielkultur, die atemberaubend ist. „Unfassbar…“

Das alle Musikanten so richtig Spaß auf der Bühne hatten, war sicht- und hörbar. Herzlich ging es zu. So herzlich, dass Sängerin Olvida Tränen der Rührung in den Augen standen, als sie von Marialy angekündigt wurde. Kurz vor Schluss standen dann alle gemeinsam auf der Bühne, brachten ihre Kunst zusammen und improvisierten mit großer Spielfreude.

Ganz am Ende des Abends, als die Instrumente, Boxen und das Equipment eingepackt waren und sich alle auf den Heimweg machten, gab es ein allgemeines letztes „Tschüß“. Und von Marialy ein „..bis zum nächsten Mal!“ Unbedingt!

Heimspiel für Max Mutzke

Die Band monoPunk spielte schon auf, da hörte man den Star des Abends zunächst noch dezent aus dem off. Dann endlich stand er wieder einmal leibhaftig auf der Freilichtbühne und der musikalische Abend nahm seinen Lauf. Max Mutzkes Fans standen schon beim ersten Lied und summten, sangen und tanzten fröhlich mit. Ein Zustand, der sich größtenteils über das ganze tolle Konzert hindurch hielt und nur von ruhigen Balladen kurz unterbrochen wurde.

Es war wieder eine riesen Stimmung unter dem heißen Zeltdach. Und auch dem Künstler selbst und seiner klasse Band mit Maik Schott (Keys), Tobias Held (Drums) und Danny Samar (Bass) machte es riesig Spaß, das vielseitige musikalische Repertoire einmal mehr auf Burg Wilhelmstein zu präsentieren und die einmalige Stimmung zu genießen.

Mehrmals war Max schon zu Gast und fand jedes Mal ein begeistertes Publikum. Wie auch an diesem Abend. Logisch, dass weitere Auftritte wohl folgen müssen. Can´t wait until next time…

Ein denkwürdiger Abend mit Naturally 7

Der vierte Gig von Naturally 7 auf Burg Wilhelmstein startete denkwürdig. Unter großem Applaus kam die Band Mann für Mann ins Scheinwerferlicht und legte direkt mal temperamentvoll los. Doch nicht lange! Schon das Ende des ersten Liedes endete etwas abrupt. Die Hitze und mutmaßlich große Vocalpower von Naturally 7 forderte ihren Tribut. Das Mischpult überhitzte und versagte seinen Dienst.

Kein Problem für die 7 Jungens aus New York, die dann eben erst einmal ohne Mikro und Anlage weitermachten. Schließlich sind sie eine der weltbesten A-cappella-Kapelle und können auch ohne. Ganz nach dem Motto: Instrumente und Stereoanlagen werden völlig überbewertet… Mucksmäuschen still war es da unter dem Zeltdach. Welch große musikalische Profession sich da dem Buwi-Publikum offenbarte, war phänomenal und lies niemanden auf den Holzplanken sitzen.

Kühlakkus von Besuchern, die eben noch Käsehäppchen, Gemüse, Frikadellen und Piccolöchen frisch hielten, retteten die überhitze Elektronik. Und die Show der 7 Vocalartisten nahm noch einmal so richtig Fahrt auf. Solis von Schlagzeug, Bass, Synthesizer und Gitarre führten immer wieder zu Jubelstürmen. Und als es um die Liebe ging und die Frage, wer denn wie lange schon verheiratet sei, rückten Dr. Georg und Elisabeth Kalawrytinos in den abendlichen Mittelpunkt. Fast ungläubig fragte Roger Thomas nach: 60 Jahre verheiratet? Really??? Unter tosendem Applaus des Buwi-Publikums gab es dann erst eine herzliche Umarmung und dann ein Liebeslied für die beiden oben drauf.

Was für ein Abend! Mehr als die Hälfte der Besucher kannten Naturally 7 nicht oder hatten sie noch nicht live erlebt. Dieser Abend bleibt sicher allen, die ihn miterleben durften, noch lange in Erinnerung.

„Hey man…“ sagte Roger nach Konzertende im Backstagebereich, „…that was an extraordinary special audience tonight!“

Yes man! It´s because of you and your performance! Hope to see you one more time!

Marialy Pacheco und Max Mutzke


Zwei ganz besondere Künstler haben jetzt ein gemeinsames Video erstellt: Max Mutzke und Marialy Pacheco. Der Zufall will es, dass beide Künstler an zwei aufeinander folgenden Tagen bei uns auf der Freilichtbühne gastieren. Am Freitag sehen wir Max Mutzke mit seiner Band Monopunk und am folgenden Samstag wird Marialy Pacheco mit  Joo Kraus, Rhani Krija und Olvido Ruiz ihr Programm „Duets“ vorstellen.

Nicht nur in diesem Video zeigen die Künstler, dass sich ein Besuch beider Veranstaltungen lohnt!

Mamma Mia wieder ausverkauft

Auch die Zusatzveranstaltung Mamma Mia am 13. September ist schon ausverkauft. Dies freut uns sehr, aber wir erhalten immmer noch viele Nachfragen.

Daher haben wir uns entschlossen, einen dritten Mamma-Mia Termin anzubieten. Am Mittwoch, 12. September, gibt es eine Zusatzveranstaltung der Zusatzveranstaltung 🙂

Tickets gibt es hier!

Innenleben

Viele kennen unsere schöne Freilichtbühne. Von außen. Mit seinem Turm und dem Zeltdach, den Sitzplätzen (mit Rückenlehne 😉 ) und der Bühne mit ihrer rustikalen Ausstrahlung sowie die verschiedenen Stellen, wo das Team von Hans-Günter Sevenich für das leibliche Wohl sorgt.

Aber drinnen im Turm, wo sich unsere vielen Künstlerinnen und Künstler auf ihre Auftritte vorbereiten und sich parat machen, sich einstimmen und vom reichhaltigen Buffet naschen, dort, wo es nach erfolgreichen Auftritten auch schon mal spontan eine gesellige „After-Show-Party“ gibt, waren die wenigsten.

Und, neugierig wie es im Turm der Burg Wilhelmstein aussieht? Hier gibt es mal einen kleinen Einblick hinter die Kulissen.

Riesenparty mit den Höhnern

Das 20. Jubläum der Höhner auf der Freilchtbühne Burg Wilhelmstein – veranstaltet von den Senatoren der KG Au Ülle – war wieder eine Riesen-Party. Vor ausverkauftem Haus präsentierten die  Höhner ein tolles Programm und präsentierten für ein Heimspiel-Auftritt den Würselener Leadsänger der Kölner Band „Räuber“ Torben Klein.

Klasse Geste in einem klasse Konzert vor klasse Publikum.

Das 21. Konzert der Höhner findet am 11. Juli 2019 wieder auf der Freilichtbühne statt. Tickets gibt es bald schon auf dieser Seite.

Knacki Deuser´s SummerClub extrem lustig

Nä, watt hämmer gelaat…!  😀   „Es wird lustig!“ versprach das Programm. Und in der Tat: es wurde brüllend lustig! Einmal mehr brachte „Ausnahmespeaker & aufmerksamer Moderator“ Klaus-Jürgen „Knacki“ Deuser seinen SummerClub auf die Freilichtbühne. Wieder im Schlepptau ein hochkarätiges Ensemble von Comedians, die zweieinhalb Stunden lang ein fulminantes Feuerwerk abbrannten.

Diesmal am Start: Maxi Gstettenbauer, Ingmar Stadelmann, Benni Stark, Heinrich Del Core, DJ Adriano Rosso. Spontan gab zudem auch Khalid Bounouar kurz seine Visitenkarte ab. Und natürlich waren da noch die Pink Poms, die der ganzen Veranstaltung noch einen tänzerisch ausdrucksstarken Rahmen gaben!

Kleiner Tipp vom Burgberichterstatter: manch ein Comedian ist aktuell auf Tour – auch in unserer Region. Wer seine Lachmuskeln (nochmal) strapazieren will, halte Ausschau. Es lohnt sich!

 

Christoph Titz & Band feat. Pat Appleton

Pat Appleton

Am 25. August gastiert der Ausnahme-Trompeter Christoph Titz mit seiner Band wieder auf der Freilichtbühne in Würselen. Ursprünglich sollte er begleitet werden von der deutsch-amerikanischen Sängerin Astrid North. Leider ist die sympathische Sängerin jedoch schwer erkrankt. Das Team der Freilichtbühne Burg Wilhelmstein wünscht Astrid North alles Gute und vor allem eine schnelle Gesundung in der Hoffnung, sie vielleicht doch noch im August auf der Freilichtbühne begrüßen zu können.

Anstelle von Astrid North wird Christoph Titz bei diesem Konzert begleitet von Pat Appleton. Die Aachener Sängerin hat nach diversen Stationen als Lead und Backgroundvokalistin für zahlreiche Pop- und Jazzbands, und nach Ausflügen in die Werbe- und Filmmusik sich 1998 dem Heidelberger Klangkollektiv De-Phazz angeschlossen, bei dem sie bis heute auch als Texterin und Komponistin mitwirkt.

Mit dem Kultsong “The Mambo Craze“, der mit aus ihrer Feder stammt gelang dann mit De-Phazz der internationale Durchbruch. In Deutschland wurde Pat Appleton mit De-Phazz zweimal für einen Jazz Echo nominiert. Mit dem Album “Daily Lama“ gelang ein Top Ten Chart Einstieg und das Album “Death by Chocolate“ eroberte wochenlang den ersten Platz der Jazzcharts. Als “eine der wichtigsten, neuen Stimmen des zeitgenössischen, deutschen Jazz“ (3sat) gastiert Pat Appleton heute mit De-Phazz in der ganzen Welt.

Sie ist aber auch als Gastinterpretin und Songwriter für andere Bands und Projekte tätig und hat mit verschiedenen Bands Alben veröffentlicht u.a. mit den Nighthawks, Bahama Soul Club, Jazzkantine und Sinan Mercenk.