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Bodo Wartkes Wandelmut auf #buwi2020

Nicht wenige haben sich auf diesen Abend gefreut, ein Abend mit dem Klavierkabarattisten Bodo Wartke. Seit über 20 Jahren macht sich der Wortakrobat aus Schleswig-Holstein einen Reim auf alle Ungereimtheiten des Lebens. Er bringt sein Publikum damit zum Lachen. Aber eben auch zum Nach- und Weiterdenken. Und mitunter lässt auch ernste Töne nicht aus und berührt mit seinen vertonten Geschichten.

So war es jetzt auch auf Burg Wilhelmstein. Der Künstler, ganz im roten Anzug, brauchte (wie immer) nur ein Klavier – bzw. in diesem Fall einen Flügel. Und die launige Wandelmut Reise konnte beginnen. Wie angekündigt: poetisch, politisch, persönlich, prägnant!

Zu den ernsten Tönen gehörte sicher auch die Gefühlslage Wartkes an diesem Abend, die er nach außen kehrte. “Es bedeutet mir sehr viel, heute hier zu sein”, bekannte er. Schließlich sei es der dritte Anlauf seit März, endlich sein neues Programm live präsentieren zu können.

Und so wurde es unbestritten ein toller Abend, der mit großem Applaus von einem begeisterten Buwi-Publikum endete. Und Bodo Wartke sichtlich gut tat.

Anna-Louisa Goblirsch berichtete in der Aachener Zeitung am 26.08.2020 ausführlich über diesen Abend auf unserer Freilichtbühne.

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BODO WARTKE – In guter Begleitung

Bodo Wartke singt Klassiker und ganz neue Lieder. Mit der SchönenGutenA-Band präsentiert der Klavierkabarettist neue Arrangements, Lieder in Rohfassung und Textexperimente aus der Band-Werkstatt neben beliebten Songs aus seinen sieben Programmen. Neues entdecken, Bewährtes genießen – am Dienstag, 1. September 2026, openair auf der Freilichtbühne Burg Wilhelmstein Würselen.

Bodos Zusammenarbeit mit der SchönenGutenA-Band, seiner 3-köpfigen Begleitband – René Bosem (Bass), Franky Fuzz (Gitarre) und Robert Memmler (Schlagzeug) – währt nun schon mehr als 15 Jahre. 2010 begleiteten die drei Musiker Bodo auf seiner deutschlandweiten Tour zum Programm Noah war ein Archetyp ebenso wie 2010, 2011 und 2023 zum größten Liedermacher-Festival auf die Klosterwiese von Banz, nach Bad Staffelstein.

Unter dem Motto „In guter Begleitung“ trafen die vier Musiker in den vergangenen Jahren immer wieder aufeinander und so entstand ein Repertoire, in dem zum einen Wartkes Lieder durch die Band-Arrangements neue Facetten gewinnen und zum anderen exklusive Kompositionen erklingen, die es so nur im Band-Arrangement gibt.

Der Bogen spannt sich dabei von „Gaffer“, einem der frühesten Lieder des Klavierkabarettisten, über seine gesellschaftskritischen Stücke wie „Heilige Schrift 2.0“ – hörenswert: die gerappten Artikel der deutschen Verfassung in „Das Grundgesetz“ – bis hin zu formidablen Neuinterpretationen von Arien und Szenen aus Mozarts Zauberflöte.

Veranstaltet von Meyer-Konzerte GmbH & Co. KG

 

#BuWi2025

BODO WARTKE – Klaviersdelikte

Sein Programm „Klaviersdelikte“ präsentiert Bodo Wartke am Donnerstag, 14. September 2023, auf Burg Wilhelmstein Würselen. Darin beweist er einmal mehr seine vielfältigen Qualitäten als Gentleman-Entertainer am Flügel. Ob er Liebeslieder singt, rappt, Gedichte rezitiert, Samba tanzt oder mehrere Instrumente gleichzeitig spielt – sein facettenreiches Klavierkabarett in Reimkultur ist unterhaltsam, mitreißend und immer auf den Punkt. Mit augenzwinkernder Leichtigkeit führt der Sprachjongleur das Publikum singend durch den Abend und erzählt seine Geschichten, die sich in einem rauschenden Bilderbogen entfalten.

Seine Klaviersdelikte sind charmante Beobachtungen unseres Alltags und jener Komplikationen, die das zwischenmenschliche Miteinander aufwirft. So bietet das turbulente Leben in einer WG ebenso Stoff für eine Ballade wie die allgegenwärtige akustische Umweltverschmutzung und die lieben Nachbarn, die, statt Stille zu zelebrieren, einen konstanten Lärmpegel um die Wohnung des dichtenden Künstlers aufrechterhalten.

Erstaunliche Phänomene wie die überbordende Produktauswahl im Café oder die willkürliche Trennung der Musik in „ernst“ und „unterhaltend“ nimmt Bodo Wartke bissig ins Visier (und führt sie ad absurdum). Zudem räumt er auf mit dem verklärten Blick auf die Jugendzeit und wagt einen humorvoll-utopischen Ausblick in eine Zukunft ganz ohne Werbung. Auch die eher funktionale denn ansprechende Architektur in Deutschland bekommt ihr kritisches-musikalisches Denkmal.

Und die Liebe? Mit einer Dame aus Konstanz verbindet den Lateintänzer eine rasante Tanzromanze. Béguine- und Tangorhythmen bezeugen musikalisch einmal mehr den richtigen Riecher für eine leidenschaftliche Liebeserklärung, diesmal ans Odeur der Auserwählten. Und mit Christine ist dem Dichter ein zutiefst berührendes Lied gelungen, mit dem er sich als Meister der leisen, nachdenklichen Töne empfiehlt.

In Kooperation mit Meyer-Konzerte

#BuWi2023