PAUSE & ALICH – Alles Neu! – Ersatz-Termin für den 04.09.2020 im Eurogress Aachen

Liebe Buwi-Besucher_innen!

Aufgrund der nun doch wieder stark gestiegenen Infektionszahlen in der StädteRegion Aachen muss der Ersatztermin mit Pause & Alich im Eurogress erneut verschoben werden!

Wir bitten Sie hiermit ein weiteres Mal um etwas Geduld, bis sich die Situation wieder entschärft hat. Ein neuer Termin für 2021 ist in Planung und soll entweder im Frühjahr in Aachen oder im Sommer auf Burg Wilhelmstein stattfinden. Selbstverständlich bleiben Ihre bereits gekauften Karten auch für diesen Tag gültig.

Wir informieren Sie rechtzeitig, sobald der neue Termin feststeht.

Vielen Dank für Ihr Verständnis!

Ihr Buwi-Team

Pause & Alich – Alles neu!

Alles neu!
Großartig.

Frühjahrsputz!
Endlich mal was anderes! Ausmisten!
Ja! Aber! Denn da bleibt doch immer die große Befürchtung: findet man danach noch alles wieder?!
Verlieren wir nicht mit jedem Frühjahrsputz ein Stückchen Heimat, ein Stück Sicherheit und Geborgenheit?

Um es gleich zu sagen: keine Angst!
Das neue Neu ist wie das alte Alt.
Natürlich gibt es endlich eine neue große Koalition, aber sie ist nicht neu, sie heißt nur neu: Groko! Natürlich wird das kriminelle Treiben der Banken weiterhin weltweit nicht verhindert! Neu ist nur, dass man offen dazu steht, den Bock zum Gärtner macht und einen Vertreter von Goldman Sachs direkt ins Finanzminsterium holt.
Dummheit, Ignoranz und Habgier bleiben die Regenten, weltweit. Kolonialismus, Antisemitismus und Rassismus, feiern weiterhin fröhliche Urständ, nur in neuem Gewand!

Und keine Angst: Fritz & Hermann regen sich auf wie eh und je! Und tun genau das, was seit mittlerweile fast 30 Jahren von ihnen erwartet wird: sie kämpfen, aufrecht, und wenns drauf ankommt, zum großen Vergnügen all jener, die das Glück haben Zeugen sein zu dürfen, nicht nur miteinander und mit sich selbst, sondern selbstverständlich auch für eine neue und vor allem bessere Welt!

#Buwi2020

 

  Dertig jaar bestaan ze. Het cabaret-duo Pause-Alich ontstond in 1990 in Bonn, Norbert Alich en Rainer Pause (oprichter van het Pantheon Theater aldaar), zijn als duo ook bekend als „Fritz & Hermann“ aka Fritz Litzmann en Hermann Schwaderlappen. En met regelmaat eveneens op de Duitse televisie te zien.

Zij komen met een nieuw jubileumprogramma Alles Neu! En ze winden zich (weer ouderwets) op. ‘Dummheit, Ignoranz und Habgier bleiben die Regenten, weltweit. Kolonialismus, Antisemitismus und Rassismus, feiern weiterhin fröhliche Urständ, nur in neuem Gewand!’  Pause-Alich vechten op hun vermaarde kolderieke wijze terug.

Feistes Sommerspezialprogramm auf #buwi2020

Da standen sie dann, nach der zweiten Zugabe, und holten sich den stehenden Applaus des Buwi-Publikums schon fast etwas gerührt ab. Seit März kannten sie Applaus – wenn überhaupt – nur von Scheibenwischer und Scheibenwaschanlagen in Autokinos. Und jetzt das.

„Volle Hütte“ auf Burg Wilhelmstein heißt eine Begrenzung der Zuschauerzahlen um fast die Hälfte dessen, was möglich wäre. Aber die über 400 Besucher_innen gaben mit ihrer sichtlichen Freude über den Auftritt von „Die Feisten“ Mathias Zeh und Rainer Schacht kaum einen Unterschied spürbar.

Denn was diese Zwei-Mann-Song-Comedy fast zwei Stunden ablieferte, war vom Feinsten. Humorvoll schon bei den Ansagen und Alltagsbeobachtungen und Lebenserfahrungen in konstruierte Situationskomik musikalisch verpackt, sodass sich jede_r dahin hinein versetzen konnte. Das alles in einer Ruhe und betont unaufgeregten Dynamik, wodurch das Liedgut erst recht zur vollen Entfaltung kam.

Ein großer Spaß mit Niveau. Brillant!

Jürgen B. Hausmann Nix vi-rus auf #buwi2020

Ein Mariadorfer auf einer Bühne in Bardenberg, jeht datt juut? Klar jeht datt! Wenn es wieder einmal Jürgen B. Hausmann alias Jürgen Beckers ist, dann braucht man keine Sorgen zu haben, dass sich das Buwi-Publikum nicht vor Lachen auf den Bänken krümmt.

So auch jetzt wieder, als der Alsdorfer Kabarettist mit seinem musikalischen Unterstützer Harald Classen wieder allerlei Lebensereignisse auf die Schippe nahm. „Nix vi-rus?!“ hieß das Sommerspecial, das natürlich den Umständen der aktuellen Situation angepasst war. Neben den herrlich komischen Familiengeschichten in bekannter lokaler Sprache, gab es an diesem Abend auf der Freilichtbühne auch nachdenkliche Töne, ob der besonderen Situation.

Der schönste Auftritt sei der gewesen, als Beckers mit dem „Trio Corona“ Altenheime aufgesucht habe, um den Menschen dort – Heimbesuchern wie Pflegekräften – musikalisch etwas Freude zu bereiten. Der Dank der Leute, die mit Pappschildern ihre Freude zum Ausdruck brachten, habe ihn tief bewegt.

Aber endlich auch wieder vor Menschen auftreten zu können und wieder ein unmittelbares Feedback für seine Kunst zu bekommen – anstatt von Scheibenwischern im Autokino – sei wirklich unbeschreiblich schön. Das sahen die Buwi-Besucher_innen an diesem Abend auch so, die nicht nur immer wieder kräftigen Applaus spendeten, sondern während des zweistündigen Auftritts mitunter so laut über die „Hausmannskost“ schallend lachen mussten, dass allein das schon ein großer Spaß war.

„Isset nitt schön, wenn man mal für ein paar Stunden alles andere verjisst und ens watt Spaß hat?!“ Kann man wohl sagen!

Helge hat gute Laune Laune auf #buwi2020

Wenn man schreibt „Helge Schneider war da!“ weiß man, wie es gewesen sein muss. Helge ist Helge. Ein Komiker, Kabarettist und Multiinstrumentalist. Auf der Bühne ein Improvisationstalent der Klamauk und Parodien mit Jazzmusik vereint. Das Programm nimmt scheinbar immer wieder Wendungen und legt Zwischenschritte ein, das selbst die Mitstreiter auf der Bühne mitunter „überrascht“.

An diesem Abend auf Burg Wilhelmstein waren an seiner Seite einer der besten deutschen Bluesgitarristen und -sänger Henrik Freischlader. Und am Schlagzeug Helges 10-jähriger Sohn Charly. Freischladers Können blitzte immer wieder auf. Aber vor allem Charly „The Flash“ gab den Takt vor und heimste natürlich den meisten Applaus ein. Dieses Trio in der Besetzung machte großen Spaß! Und hatte auf der Bühne sichtlich großen Spaß. Sicher auch dem Umstand geschuldet, endlich wieder vor Menschen spielen zu können.

Im Mittelpunkt des Abends die neue Platte „Mama“. Ein Titel der zunächst an Heintje erinnern mag, aber dann doch ganz anders wird, wenn sich Helge Schneider des Themas Mutterliebe widmet. Die jazzorientierten Lieder, deren Texte und Verläufe so herrlich Absurd sind sowie der Klamauk und die Nonsens Geschichten haben ihre Wirkung beim Buwi-Publikum an diesem Abend voll entfaltet!

Wie schreibt es Stefan Schaum am 26.08.2020 in der Aachener Zeitung bei seinem Konzertrückblick unter dem Titel Schneider junior gibt den Takt vor: „So wird der Abend zu einem runden Ganzen aus eingängier Musik und herrlichem Blödsinn. Und bester Nachwuchsarbeit à la  Helge Schneider.“ Dem ist nichts hinzuzufügen.

Bodo Wartkes Wandelmut auf #buwi2020

Nicht wenige haben sich auf diesen Abend gefreut, ein Abend mit dem Klavierkabarattisten Bodo Wartke. Seit über 20 Jahren macht sich der Wortakrobat aus Schleswig-Holstein einen Reim auf alle Ungereimtheiten des Lebens. Er bringt sein Publikum damit zum Lachen. Aber eben auch zum Nach- und Weiterdenken. Und mitunter lässt auch ernste Töne nicht aus und berührt mit seinen vertonten Geschichten.

So war es jetzt auch auf Burg Wilhelmstein. Der Künstler, ganz im roten Anzug, brauchte (wie immer) nur ein Klavier – bzw. in diesem Fall einen Flügel. Und die launige Wandelmut Reise konnte beginnen. Wie angekündigt: poetisch, politisch, persönlich, prägnant!

Zu den ernsten Tönen gehörte sicher auch die Gefühlslage Wartkes an diesem Abend, die er nach außen kehrte. „Es bedeutet mir sehr viel, heute hier zu sein“, bekannte er. Schließlich sei es der dritte Anlauf seit März, endlich sein neues Programm live präsentieren zu können.

Und so wurde es unbestritten ein toller Abend, der mit großem Applaus von einem begeisterten Buwi-Publikum endete. Und Bodo Wartke sichtlich gut tat.

Anna-Louisa Goblirsch berichtete in der Aachener Zeitung am 26.08.2020 ausführlich über diesen Abend auf unserer Freilichtbühne.

Das Familienleben des Johann König

So war es angekündigt: „Zwischen nervöser Schüchternheit, emotionalen Höhenflügen und cholerischen Anfällen schlingert der Berufskomiker durchs Leben und durch den Abend. Und er weiß genau: Auf Sonne folgt Regen. Vom Regen geht’s in die Traufe. Und nach Jubel und Trubel folgt Heiserkeit.“ Und so wurde es auch.

Die Familie im Mittelpunkt mit der quälenden Frage, ob das mit den drei Kindern – namentlich Groß, Mittel und Klein (weil es für den Künstler einprägsamer ist – ob das alles so richtig gewesen ist. Mindestens aus Umweltschutzgründen sicher nicht, so die Vermutung. Aber Kinder sind etwas Wunderbares. Das muss man sich nur IMMER WIEDER sagen…

Auch die Katze Hecto-Pascal und Hund Rectus tragen nicht immer zum Jubel, so dann doch zum Trubel bei Königs bei. Bis zur Heiserkeit eben. Es folgte eine skurrile Geschichte nach der anderen. Das Buwi Publikum kam aus dem Lachen kaum heraus, wenn diese „depressiven Stimmungskanone“ aus Köln aus Tagebüchern las, allerlei irritierende Begebenheiten schilderte oder Nonsens Gedichte zum Besten gab.

Auch der Einsatz eines Hula-Hoop Reifens gehörte zum Auftritt des Abends. Im Rhythmus des 90er Jahres Hit „I Like To Move It“ der aus den Boxen dröhnt, schwingt und kreist Johann König im bunten Diskolicht Bauch und Hintern und beherrscht so den Reifen, der um seinen Körper rotierte. Warum? Egal. Des Künstlers Antwort: „Ich mache das, weil ich es kann.“

Und ja, er kann, der König Johann! Auf jeden Fall einen rrrrrichtig lustigen Abend auf der Freilichtbühne Burg Wilhelmstein zum Besten geben!

Großer Spaß mit Markus Krebs

Ein einfacher Stehtisch, ein Barhocker, eine Flasche Bier – für einen Abend mit Stand-up-Comedian Markus Krebs braucht es nicht mehr. Humor-Prinzip? Irgendwas zwischen Kneipen-Kumpel und Witze-Papst. Das Buwi Publikum weiß an diesem Abend was es will. Und es bekommt es! Ein Witz, Kalauer oder Spruch reiht sich an den nächsten. Wie ein Trommelfeuer knallt Krebs ein Ding nach dem anderen raus. Es vergeht keine halbe Minute, daß unter dem Zeltdach der Freilichtbühen ein schallendes Gelächter ausbricht.

Über zwei Stunden geht das so. Denn da dauert die Präsentation der „Top 10 der besten Witze“ allein schon mal eine gute dreiviertel Stunde, weil ja um die Witze herum ja auch noch watt zu erzählen gibt. Beispielsweise die Witze, die es nicht in die Endausscheidung geschafft haben…

Er habe keine Botschaft, so Markus Krebs am Ende. Und Politik und Religion lässt er raus. Können andere machen. Er mache nur Spaß.

Sowatt von! 😀

Ein schöner Abend mit Jürgen Becker

„So, liebe Freunde! Da woll’n wir uns mal ’nen schönen Abend machen! Denn noch ist es ruhig. Aber jeder spürt: Das bleibt nicht so.“

Kapitalismus, Datenschutz, das Gesundheitssystem, Religion, Kaufverhalten, Umweltschutz: wie gewohnt spannte der Kölner Kabarettist Jürgen Becker den Bogen vom Geschichtlichen bis hin ins aktuelles Polit-Geschehen.

Joh, und so wurde es wie angekündigt – wieder einmal – ein schöner Abend mit Jürgen Becker. Ein launiger mitunter auch nachdenklicher Abend. Jürgen Becker auf der Freilichtbühne ist immer ein großes Vergnügen!

 

Cabaretièrs erobern die Buwi Bühne

Die bekannte Kabarettistin und Schauspielerin Frau (Gerburg) Jahnke lädt regelmäßig wunderbare Künstlerinnen aus Kabarett, Comedy und Unterhaltung ein und bereichert mit einem tollen Programm die Bühnen. Wie jetzt die Freilichtbühne Burg Wilhelmstein. Da nahmen teil Dagmar Schönleber, Nessi Tausendschön und Frieda Braun. Und was soll man schreiben: die Damen rockten mit ihren unterschiedlichen Beiträgen und ihrer unnachahmlichen Art die Bühne! S U P E R !!!

On Top, quasi als Sahnehäuptchen mit Kirsche oben drauf, traten die Zucchini Sistaz auf, ein ganz besonderes Trio, das mit fetzigem Swing und launigen Texten die Buwi Besucher_innen begeisterte!

Ein großartiger „Cabaretièrs Vooravend“ – nicht nur für Ladies! 😉

 

400 Jahre Konrad Beikircher

Hieronimus Duquesnoy war es, der – laut Überzeugung von Konrad Beikircher – anno 1619 den Schutzpatron der Satiriker_innen schuf: das Manneken Pis.

Der kleine Mann in Brüssel repräsentiere allein schon der Größe wegen die Kleinkunst. Er stünde da und strullere rotzfrech durch die Gegend. Für Beikircher das Ideal für Scherz, Satire und Ironie.

Und gefühlt sei er eben seit 400 Jahre als Kleinkünstler unterwegs und könne allerhand erzählen. Das Alter merkte man ihm garnicht an, als er jetzt wieder auf unserer Freilichtbühne stand… 😉

Der gebürtige Südtiroler Konrad Beikircher hat die rheinische „Züscholorie“ studiert – und erklärt sie uns. Er bringt uns quasi uns näher und hält uns den Spiegel vor. Mit einem großen Repertoire an launigen Geschichten und „rheinischen Relativverschränkung“. Und mit vielen kleinen Beispielen aus dem rheinischen Alltag, wie beispielsweise die Feststellung, dass der Rheinländer sich stundenlang über nix bestens unterhalten kann. Köstlich!

Einmal mehr bestens unterhalten fühlten sich auch die Buwi-Besucher_innen an diesem Abend, die den fast zweistündigen Auftritt mit viel Applaus goutierten.