Knacki Deuser´s SummerClub extrem lustig

Nä, watt hämmer gelaat…!  😀   „Es wird lustig!“ versprach das Programm. Und in der Tat: es wurde brüllend lustig! Einmal mehr brachte „Ausnahmespeaker & aufmerksamer Moderator“ Klaus-Jürgen „Knacki“ Deuser seinen SummerClub auf die Freilichtbühne. Wieder im Schlepptau ein hochkarätiges Ensemble von Comedians, die zweieinhalb Stunden lang ein fulminantes Feuerwerk abbrannten.

Diesmal am Start: Maxi Gstettenbauer, Ingmar Stadelmann, Benni Stark, Heinrich Del Core, DJ Adriano Rosso. Spontan gab zudem auch Khalid Bounouar kurz seine Visitenkarte ab. Und natürlich waren da noch die Pink Poms, die der ganzen Veranstaltung noch einen tänzerisch ausdrucksstarken Rahmen gaben!

Kleiner Tipp vom Burgberichterstatter: manch ein Comedian ist aktuell auf Tour – auch in unserer Region. Wer seine Lachmuskeln (nochmal) strapazieren will, halte Ausschau. Es lohnt sich!

 

Das rheinische Universum

Er war wieder da: Konrad Beikircher. Ein von uns sehr geschätzter Künstler und Freund, der schon seit vielen Jahren Gast auf unserer Freilichtbühne war. Die Erinnerungen daran reichen weit zurück und sind eng verbunden mit dem Namen Uli Pesch. Dem Kulturmanager der ersten Stunde, der leider viel zu früh im Jahr 2015 verstorben ist, widmete Konrad den launigen Erzählabend auf der Burg.

In seiner typischen Art berichtete Beikircher von seinem favorisierten Konzept einer Trilogie, mit dem vor vielen Jahren versucht hatte, die Rheinländer in ihrem Wesen und Gebaren zu beschreiben. Und für einen Moment sah es so aus, als sei alles gesagt. Der Druck stieg, als es um ein neues kabarettistisches Programm ging und Konrad partout nichts mehr einfallen wollte.

Letztlich aber war es das rheinisches Universum, das als stetige Inspirationsquelle immer neue Anekdoten und Geschichten zutage führte. Bis heute. Und die wollen erzählt werden! Ohne den Faden zu verlieren. Häärlisch!

Damit setzt sich die Trilogie im 53sten Jahr zum mittlerweile 14. Teil fort. Und Fortsetzung folgt. Hundertprozentig. Dann auch sicher wieder auf der Burg…

Männerabend !Au banan

Was für ein Ohrenschmaus! Wendelin Haverkamp hatte eingeladen und was für Gäste sind da gekommen! Aus Berlin der geniale Horst Evers, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, den zahlreichen Besuchern lebenspraktische Tipps zu geben. So zum Beispiel das Entsorgen von unnützen Gebrauchsgegenständen aus dem eigenen Haushalt durch Abstellen in Läden, die durch eine hohe Ladendiebstahlquote betroffen sind. Somit können diese Geschäfte durch Verkauf der Haushaltsgegenstände ihre Verluste ausgleichen.

Der stimm- und wortgewaltige Jochen Malmsheimer. Seine urkomischen Geschichten brachten die Besucher immer wieder zu spontanen Lach-Attacken. Sehr zum Missfallen des Essener Kabarettisten, der mehrmals seine Sätze neu beginnen musste 🙂

Erst recht ein Genuss war es, Wendelin Haverkamp zuzuhören, der den ihn via Zeitungsanzeige duzenden Mark Zuckerberg scholt und dessen Hund noch nicht einmal auf den zweiten Namen hörte.  Er moderierte, vermittelte zwischen den kalauernden Gästen und brachte gemeinsam mit den Zuschauern ein klares Bekenntnis gegen Thiange und Doel2 zustande.

Einen besonderen musikalischen Rahmen bot der Aachener Blues-Musiker Dieter Kaspari. Mit seinen Begleitern Uwe Böttcher und Mark Beumers brachte er seine Oecher Blueshits, wie „Jong va ne Kullepitt“, „Vuer fahre met de Tram“ oder „Esue wor dat met ming Mamm“. Ein wunderbarer Rahmen bei „Summertime auf Wilhelmstein“!

Lucie Licht, Herr Schröder und 6 verrückte Musiker

Den traditionellen Auftakt einer neuen Buwi-Saison macht unser beliebtes „Blind Date“, mit einem bunten Mix aus Musik und Comedy. Es handelt sich dabei um eine Veranstaltung von Burg Wilhelmstein und Aachener Zeitung zugunsten der Aktion „Menschen helfen Menschen“, die es sich zur Aufgabe gesetzt hat, notleidenden Menschen in der Region zu helfen.

Das spannende: vorher weiß niemand, wer da am ersten Buwi-Abend aufspielt. Aber das hält wenige ab, sich auf einen Abend mit ungewissem kulturellen Ausgang einzulassen. Im Gegenteil: sehr zu unserer Freude war die Freilichtbühne auch diesmal wieder restlos ausverkauft!

Den Anfang machte die Zuckersüße Lucie Licht mit Band. Der Funke sprang schnell über, den der energiegeladene Lockenkopf zündete. Auch das Publikum selber wurde einbezogen und intonierte fröhlich mit. Hat richtig Spaß gemacht!

Über „World of Lehrkraft“ dozierte anschließend Gymnasiallehrer und Comedian Herr Schröder, der dazu erst mal das Burgpublikum zur Klasse 10a umwandelte und an seine Erfahrungen mit Schule, Schüler und KollegInnen weidlich teilhaben lies. Herrlich!

Während einer kleinen Umbaupause interviewte Robert Esser, Top-Moderator des Abends, Hans-Peter Leisten vom Aachener Zeitungsverlag über die Aktion „Menschen helfen Menschen”. Leisten stellte Beispiele der Hilfen dar und dankte allen, die mit ihrer Spende eine schnelle Hilfe ohne bürokratischen Aufwand für die Menschen aus der Region möglich macht, die in Not sind.

Und dann waren da noch „Soma Age“, sechs verrückte Musiker, die verschiedenste Musikrichtungen unterschiedlicher Herkunft mixen: vom polnischen Folk über französischem Hip-Hop bis zu eritreischen Ethiojazz, Afro-Kubanischen Rhytmen, Funk, Koor, Psyschadelic Transe und Gospel. Zu Beginn erst mal mit verbundenen Augen, weil war ja ein Blind Date… Klasse Typen, klasse Musik!

Wir von Team Burg Wilhelmstein hatten den Eindruck, dass auch diesmal wieder für alle etwas dabei war und ihren Spaß hatten. Macht doch Lust auf mehr, oder? Und es gibt mehr! Auf eine tolle Buwi-Saison-2018! Apropos #buwi2018: hier (klicken) findet man das ganze Programm!

!Au Banan – Summertime auf Wilhelmstein

Was für ein Titel! Den regionalen Kabarett-Freunden sagt „!Au Banan“ natürlich viel: Die Kabarett-Abende von Wendelin Haverkamp bei denen er bekannte und gleichgesinnte Freunde einlud und mit Ihnen gemeinsam wunderbare Geschichten zum Besten gab. Im letzten Jahr sollte dann Schluss sein mit diesen wunderbaren Abenden, doch da hat Herr Haverkamp die Rechnung ohne das Team der Burg Wilhelmstein gemacht. So einfach Schluss machen, geht doch nicht! Und so hat Wendelin Haverkamp mit uns gemeinsam an einer „!Au Banan – Sumertime auf Wilhelmstein“ gebastelt und herausgekommen ist ein Abend mit Horst Evers,  Jochen Malmsheimer und Dieter Kaspari & Band. Bestes Kabarett mit einem Schuss regionalem Blues auf Burg Wilhelmstein am 3. Juni 2018 auf der Freilichtbühne Burg Wilhelmstein!

Tickets für diese Veranstaltung gibt es hier!

Knackiger Summer Club Abend

Die Überschrift bei Kacki Deuser´s Summer Club auf Burg Wilhelmstein versprach: „Es wird lustig!“ Zu Beginn sorgten die Pink Poms direkt mal für richtig gute Stimmung an diesem wunderbaren Sommerabend.

Knacki Deuser führte in bekannt launiger Art durch den Abend, dem weitere vier Comedians ihren jeweils eigenen humoristischen Stempel aufdrückten. Bastian Bielendorfer zeichnete ein bemitleidenswertes Bild seiner eigenen Kindheit, Serhat Dogan berichtete über seine ersten irritierenden Erfahrungen als Türke in Deutschland, Lisa Feller hat die tollsten Kinder und scheiterte dabei, es nicht raushängen zu lassen, und Michael Krebs besang u.a seine Manneskraft im parteipolitischen Kontext.

Die Stimmung war riesig, die Lachmuskeln arg strapaziert und am Ende steppte der Knacki. Mit Rollschuhen. Auf dem Tisch. Unfallfrei! Und mit einer letzten puscheligen Darbietung der Pink Poms endete der versprochene lustige Abend. Das hat richtig Spaß gemacht! Wir freuen uns schon auf 2018… 😉

Herr Becker klärt auf

Im Stile eines rheinischen Universalgelehrten referierte der Kabarettist Jürgen Becker über Lust und Fortpflanzung im Wandel der globalen Evolution. Dabei traten interessante Erkenntnisse und und erstaunliche biologische Fakten zutage, wie auch Erinnerungen an zeitgeschichtliche Ereignisse. Von der Blattlaus bis zum Hells Angels Rocker, von Religionen bis kommerzieller Werbung arbeitete Becker zudem den gesellschaftlichen Umgang oberhalb und unterhalb der moralischen Gürtellinie ab.

Höchst wissenschaftlich versteht sich. So wurde die Psyche des Menschen z.B. durch Sigmund Freud´s „Das Ich, das Es, das Überich“ im Hinblick auf das Thema des Abends einbezogen, leicht verdaulich für jeden erklärt, durch die rheinische Übersetzung „Dat‘Mich‘, Dat ‚Dat‘, Dat Övver mich‘“. Nicht nur dabei hat das Publikum an diesem Abend total viel gelernt.

Und ganz am Ende, als alles gesagt und erklärt war, wurde der Becker zum Köbes und spendierte Freikölsch für alle! Begleitet mit der Aufforderung sich reichlich zu bedienen, sonst würde datt Kölsch Alt…

Ein großer Spaß! Und ein toller Künstler, auch abseits der Bühne. Für jede/n nahm sich Jürgen Becker Zeit zum klönen, Bücher signieren oder Foto machen. Beim heraus gehen dankte er dem Team der Burg Wilhelmstein für den tollen Abend.

Näää Herr Becker, wir haben zu danken!

Burg Wilhelmstein goes „Franz“

Neben den Konzertangeboten auf der Freilichtbühne Burg Wilhelmstein wird das Kulturbüro der Freilichtbühne im kommenden Herbst und Winter einige Veranstaltungen in der Aachener Kulturkneipe „Franz“ durchführen. Einzelne Acts möchten wir in der tollen Atmosphäre  des „Franz“ möchten wir junge Künstler bzw. Gruppen auftreten lassen, um diese vielleicht später auch einmal auf die Freilichtbühne zu holen.

Benaissa

Beginnen werden wir am 25. September mit Benaissa Lamroubal, vielen als einer der Aktiven von „Rebell Comedy“ bekannt. Er wird sein Programm „Be Nicer“ vorstellen.

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Am 10. Oktober kommt ein Echo-gepreister Künstler nach Aachen, der allerdings eher aus dem Klassik-Bereich als Tuba-Spieler bekannt wurde: Andreas Martin Hofmeir. Der auch mit dem Aachener Orchester aufgetretene Künstler hat allerdings – nicht erst seit seiner Zeit mit der Band Labrassbanda – seine Liebe zum Kabarett gefunden. Er wird sein Programm „Kein Aufwand“ gemeinsam mit dem Gitarristen Guto Brinholi vorstellen.

 

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Eine der aufstrebensten deutschen Künstlerinnen kommt am 14. November ins „Franz“: Cynthia Nickschas. Die junge deutsche Liedermacherin ist derzeit mit ihrem Förderer Konstantin Wecker auf gemeinsamer Tour. In einem groovigen Mix aus Blues, Folk und Soul mit punkigen Untertönen, prangert Cynthia Verdummung, Geldgier und Leistungsdruck einer scheinbar immer gleichgültiger werdenden Gesellschaft im selben Maße an, wie sie leidenschaftlich mehr Liebe, Toleranz, Spaß und Freiheit fordert. Und das mit einer kraftvollen Stimme, die nicht selten an Janis Joplin erinnert: mal rauh und kratzig-laut, mal sanft und nachdenklich.

Tickets und weitere Infos für alle Veranstaltungen gibt es hier!

 

#buwi2016

Aus Liebe zum Kabarett

Ich habe in diesem blog bereits über die magischen Momente geschrieben, die Musik oder Töne an sich beim Hörer auslösen können. Hagen Rether ist auch so ein Fall. Vor einiger Zeit lauschte ich im Autoradio das Programm eines Senders, der sich überwiegend über Wortbeiträge definiert und dem Hörer keinerlei Pop-Schnickschnack zumutet. Im Äther lief der Live-Mitschnitt eines mir bis dahin noch unbekannten Künstlers. Im Hintergrund entfaltete das Klavier einen wunderbar weichen Klangteppich; und die zurückhaltende Begleitung stand in einem krassen Kontrast zu den drastischen Wahrheiten, die der Kabarettist da ins Publikum schleuderte. Die Autofahrt endete, doch ich blieb sitzen und konnte mich dem Sog des Auftritts nicht mehr entziehen. Ich stellte den Motor ab und saß im dunklen Fonds meines Wagens; und da war dieser Mann am Klavier, der von Gesichtsmortadella sang und immer wieder beteuerte, dass wir doch alle so wenig wissen. Grandios! Erst später – nachdem ich im Internet nachgeschlagen hatte – fand ich heraus, was ich da gehört hatte: Hagen Rether und sein Programm mit dem Namen „Liebe“. Ich werde mir den Auftritt auf der Burg am 20. August nicht entgehen lassen. Karten gibt’s hier.