Begeisterung um Maria Serrano & Ensemble

„Ein Tanz, in dem Liebe und Hass zu einer glühenden Masse verschmelzen: Flamenco. Das tut so richtig weh und weckt Lust auf mehr. Die spanische Tänzerin und Choreographin Maria Serrano nimmt beim Festival von Burg Wilhelmstein ihr Publikum mit auf eine Reise durch die Zeit – genauer gesagt durch die Phasen, die sie mit ihrer Compagnie durchlaufen hat.“

So beginnt Sabine Rother ihren Artikel in der Aachener Zeitung und beschreibt einen wieder einmal wunderbaren Abend auf der Freilichtbühne mit Maria Serrano und ihrem Ensemble.

Wir haben diesem tollen Bericht wirklich nichts hinzuzufügen. Außer vielleicht ein paar Fotos, welche die Tanzkunst und Stimmung ein wenig vermitteln hilft…

War klar: Marialy Pacheco begeisterte

„Unfassbar. Unfassbar…“ sprudelte es immer wieder aus Marialy Pacheco heraus. Die kubanische Jazzpianistin war sichtlich begeistert vom deutschen Ausnahme-Trompeter Joo Kraus, der kubanische Sängerin Olvido Ruiz und dem marokkanischen Weltklasse-Percussionist Rhani Krija. Mit ihr gemeinsam – einer nach dem anderen – spielte sie ihr Programm „Duets“. Und in der Tat war das, was alle Musikerinnen und Musiker an diesem Abend mit großem Können spielten, ein wahrer Ohrenschmaus.

Schon vor zwei Jahren begeisterte Marialy auf offener Freilichtbühne. Und auch diesmal verzauberte sie mit ihrem Spiel das Burgpublikum. Sie verschmelzt immer wieder karibisches Temperament und eine beim harten klassischen Studium erarbeitete exzellente Technik zu einer Spielkultur, die atemberaubend ist. „Unfassbar…“

Das alle Musikanten so richtig Spaß auf der Bühne hatten, war sicht- und hörbar. Herzlich ging es zu. So herzlich, dass Sängerin Olvida Tränen der Rührung in den Augen standen, als sie von Marialy angekündigt wurde. Kurz vor Schluss standen dann alle gemeinsam auf der Bühne, brachten ihre Kunst zusammen und improvisierten mit großer Spielfreude.

Ganz am Ende des Abends, als die Instrumente, Boxen und das Equipment eingepackt waren und sich alle auf den Heimweg machten, gab es ein allgemeines letztes „Tschüß“. Und von Marialy ein „..bis zum nächsten Mal!“ Unbedingt!

Heimspiel für Max Mutzke

Die Band monoPunk spielte schon auf, da hörte man den Star des Abends zunächst noch dezent aus dem off. Dann endlich stand er wieder einmal leibhaftig auf der Freilichtbühne und der musikalische Abend nahm seinen Lauf. Max Mutzkes Fans standen schon beim ersten Lied und summten, sangen und tanzten fröhlich mit. Ein Zustand, der sich größtenteils über das ganze tolle Konzert hindurch hielt und nur von ruhigen Balladen kurz unterbrochen wurde.

Es war wieder eine riesen Stimmung unter dem heißen Zeltdach. Und auch dem Künstler selbst und seiner klasse Band mit Maik Schott (Keys), Tobias Held (Drums) und Danny Samar (Bass) machte es riesig Spaß, das vielseitige musikalische Repertoire einmal mehr auf Burg Wilhelmstein zu präsentieren und die einmalige Stimmung zu genießen.

Mehrmals war Max schon zu Gast und fand jedes Mal ein begeistertes Publikum. Wie auch an diesem Abend. Logisch, dass weitere Auftritte wohl folgen müssen. Can´t wait until next time…

Ein denkwürdiger Abend mit Naturally 7

Der vierte Gig von Naturally 7 auf Burg Wilhelmstein startete denkwürdig. Unter großem Applaus kam die Band Mann für Mann ins Scheinwerferlicht und legte direkt mal temperamentvoll los. Doch nicht lange! Schon das Ende des ersten Liedes endete etwas abrupt. Die Hitze und mutmaßlich große Vocalpower von Naturally 7 forderte ihren Tribut. Das Mischpult überhitzte und versagte seinen Dienst.

Kein Problem für die 7 Jungens aus New York, die dann eben erst einmal ohne Mikro und Anlage weitermachten. Schließlich sind sie eine der weltbesten A-cappella-Kapelle und können auch ohne. Ganz nach dem Motto: Instrumente und Stereoanlagen werden völlig überbewertet… Mucksmäuschen still war es da unter dem Zeltdach. Welch große musikalische Profession sich da dem Buwi-Publikum offenbarte, war phänomenal und lies niemanden auf den Holzplanken sitzen.

Kühlakkus von Besuchern, die eben noch Käsehäppchen, Gemüse, Frikadellen und Piccolöchen frisch hielten, retteten die überhitze Elektronik. Und die Show der 7 Vocalartisten nahm noch einmal so richtig Fahrt auf. Solis von Schlagzeug, Bass, Synthesizer und Gitarre führten immer wieder zu Jubelstürmen. Und als es um die Liebe ging und die Frage, wer denn wie lange schon verheiratet sei, rückten Dr. Georg und Elisabeth Kalawrytinos in den abendlichen Mittelpunkt. Fast ungläubig fragte Roger Thomas nach: 60 Jahre verheiratet? Really??? Unter tosendem Applaus des Buwi-Publikums gab es dann erst eine herzliche Umarmung und dann ein Liebeslied für die beiden oben drauf.

Was für ein Abend! Mehr als die Hälfte der Besucher kannten Naturally 7 nicht oder hatten sie noch nicht live erlebt. Dieser Abend bleibt sicher allen, die ihn miterleben durften, noch lange in Erinnerung.

„Hey man…“ sagte Roger nach Konzertende im Backstagebereich, „…that was an extraordinary special audience tonight!“

Yes man! It´s because of you and your performance! Hope to see you one more time!

Riesenparty mit den Höhnern

Das 20. Jubläum der Höhner auf der Freilchtbühne Burg Wilhelmstein – veranstaltet von den Senatoren der KG Au Ülle – war wieder eine Riesen-Party. Vor ausverkauftem Haus präsentierten die  Höhner ein tolles Programm und präsentierten für ein Heimspiel-Auftritt den Würselener Leadsänger der Kölner Band „Räuber“ Torben Klein.

Klasse Geste in einem klasse Konzert vor klasse Publikum.

Das 21. Konzert der Höhner findet am 11. Juli 2019 wieder auf der Freilichtbühne statt. Tickets gibt es bald schon auf dieser Seite.

Doppel-Party mit Kasalla

Was für eine Party auf der Freilichtbühne Burg Wilhelmstein. An gleich zwei Abenden verstanden es die charismatischen Bandmitglieder von Kasalla die Burg in eine tolle Stimmungsarena zu bringen. Dabei waren sie auf ihrer Unplugged-Tour nicht nur mit ihren – nicht nur zur Karnevalszeit – populären Songs gekommen. Viele balladenhafte Songs hatten die Männer um Sänger Bastian Campmann im Repertoire. Mit diesen unterschiedlichen Songs schafften die fünf Bandmitglieder – auch in diesem Jahr begleitet von einem Geige- und einem Cello-Spieler – das Publikum in unterschiedliche Stimmungen zu bringen. Bei dem ausverkauften Konzert am Freitag merkte man, dass hier die Fans der ersten Stunde dabei waren. Jedes Lied wurde von z.T. enthusiastischen Fans textsicher begleitet. Noch lange nach Konzertschluss war für die Bandmitglieder nicht Schluss. Hunderte Autogrammwünsche, Selfies und Anfragen wurden geduldig erfüllt. Dann ging auch für die Bandmitglieder und die tolle Crew ein wunderbarer Abend zu Ende.

Männerabend !Au banan

Was für ein Ohrenschmaus! Wendelin Haverkamp hatte eingeladen und was für Gäste sind da gekommen! Aus Berlin der geniale Horst Evers, der es sich zur Aufgabe gemacht hat, den zahlreichen Besuchern lebenspraktische Tipps zu geben. So zum Beispiel das Entsorgen von unnützen Gebrauchsgegenständen aus dem eigenen Haushalt durch Abstellen in Läden, die durch eine hohe Ladendiebstahlquote betroffen sind. Somit können diese Geschäfte durch Verkauf der Haushaltsgegenstände ihre Verluste ausgleichen.

Der stimm- und wortgewaltige Jochen Malmsheimer. Seine urkomischen Geschichten brachten die Besucher immer wieder zu spontanen Lach-Attacken. Sehr zum Missfallen des Essener Kabarettisten, der mehrmals seine Sätze neu beginnen musste 🙂

Erst recht ein Genuss war es, Wendelin Haverkamp zuzuhören, der den ihn via Zeitungsanzeige duzenden Mark Zuckerberg scholt und dessen Hund noch nicht einmal auf den zweiten Namen hörte.  Er moderierte, vermittelte zwischen den kalauernden Gästen und brachte gemeinsam mit den Zuschauern ein klares Bekenntnis gegen Thiange und Doel2 zustande.

Einen besonderen musikalischen Rahmen bot der Aachener Blues-Musiker Dieter Kaspari. Mit seinen Begleitern Uwe Böttcher und Mark Beumers brachte er seine Oecher Blueshits, wie „Jong va ne Kullepitt“, „Vuer fahre met de Tram“ oder „Esue wor dat met ming Mamm“. Ein wunderbarer Rahmen bei „Summertime auf Wilhelmstein“!

Lucie Licht, Herr Schröder und 6 verrückte Musiker

Den traditionellen Auftakt einer neuen Buwi-Saison macht unser beliebtes „Blind Date“, mit einem bunten Mix aus Musik und Comedy. Es handelt sich dabei um eine Veranstaltung von Burg Wilhelmstein und Aachener Zeitung zugunsten der Aktion „Menschen helfen Menschen“, die es sich zur Aufgabe gesetzt hat, notleidenden Menschen in der Region zu helfen.

Das spannende: vorher weiß niemand, wer da am ersten Buwi-Abend aufspielt. Aber das hält wenige ab, sich auf einen Abend mit ungewissem kulturellen Ausgang einzulassen. Im Gegenteil: sehr zu unserer Freude war die Freilichtbühne auch diesmal wieder restlos ausverkauft!

Den Anfang machte die Zuckersüße Lucie Licht mit Band. Der Funke sprang schnell über, den der energiegeladene Lockenkopf zündete. Auch das Publikum selber wurde einbezogen und intonierte fröhlich mit. Hat richtig Spaß gemacht!

Über „World of Lehrkraft“ dozierte anschließend Gymnasiallehrer und Comedian Herr Schröder, der dazu erst mal das Burgpublikum zur Klasse 10a umwandelte und an seine Erfahrungen mit Schule, Schüler und KollegInnen weidlich teilhaben lies. Herrlich!

Während einer kleinen Umbaupause interviewte Robert Esser, Top-Moderator des Abends, Hans-Peter Leisten vom Aachener Zeitungsverlag über die Aktion „Menschen helfen Menschen”. Leisten stellte Beispiele der Hilfen dar und dankte allen, die mit ihrer Spende eine schnelle Hilfe ohne bürokratischen Aufwand für die Menschen aus der Region möglich macht, die in Not sind.

Und dann waren da noch „Soma Age“, sechs verrückte Musiker, die verschiedenste Musikrichtungen unterschiedlicher Herkunft mixen: vom polnischen Folk über französischem Hip-Hop bis zu eritreischen Ethiojazz, Afro-Kubanischen Rhytmen, Funk, Koor, Psyschadelic Transe und Gospel. Zu Beginn erst mal mit verbundenen Augen, weil war ja ein Blind Date… Klasse Typen, klasse Musik!

Wir von Team Burg Wilhelmstein hatten den Eindruck, dass auch diesmal wieder für alle etwas dabei war und ihren Spaß hatten. Macht doch Lust auf mehr, oder? Und es gibt mehr! Auf eine tolle Buwi-Saison-2018! Apropos #buwi2018: hier (klicken) findet man das ganze Programm!

Ein Hauch von Sanremo auf Burg Wilhelmstein

Es waren die Lieder des Festival della canzone italiana in Sanremo und eine uminöse „2. Liste“ einer Münsteraner „Familie mit italienischem Migrationshintergrund“, die „Götzè“ inspirierten, die Triologie internationaler Schlager mit „In Rom“ abzuschließen. Nach Paris/ Frankreich und New York/ USA nun also bella Italia.

Als ob er genüsslich am Gelato lutschen, oder eine Spagetti aglio olio durch seine spitze Lippen saugen würde, vermittelte Alsmann seinem treuen Burgpublikum die Stimmung, Atmosphäre, Kultur und das Lebensgefühl unserer südlichen Nachbarn: „Italien, Italien, Italien, … aahh Italien …“.

Und so standen – neben erklärender Lyrik in typisch Alsmännisch launigem Verve – die eingedeutschten Schlager Italiens im Mittelpunkt eines wieder einmal großartig Heimatabends. Ja, es war wieder ein Heimspiel für Götz Alsmann und seine kongeniale Band, die seit mehr als 25 Jahren das Kulturprogramm der Freilichtbühne mit prägen. Das Publikum goutierte die Spielfreude des Quintetts immer wieder mit starkem Beifall und am Ende des über zweistündigen Konzerts – wie könnte es anders sein – natürlich mit Standing-Ovation. Was für eine Stimmung!

Sensationell auch die diesjährige Garderobe: totschick! Muss man live gesehen haben. Vielleicht kommt die Kapelle mit Rudi Marhold am Schlagzeug, Markus Paßlick Percussion, Ingo Senst am Standbass und Altfrid Maria Sicking an Vibraphon, Xylophon und Trompete im nächsten Jahr wieder mit diesen Leibchen vorbei. Denn dass sie wiederkommen, steht außer Frage!

Mille grazie Götzè! Arrivederci! Ciao amici!

Manfred Leuchter und Freunde begeisterten

Was soll man über diesen Abend mit Manfred Leuchter und seinen Freunden kurz und knapp schreiben? Dass es toll war? Stimmungsvoll? Wunderbar?

Nun, Sabine Rother von der Aachener Zeitung hat in ihrem Artikel vom 27. August 2017 unter dem Titel „Leuchter & Freunde begeistern auf der Burg“ hierzu die richtige Worte gefunden.

Deshalb gibt es von uns nur ein paar Schnappschüsse von diesem tollen Musikereignis auf der Freilichtbühne.